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Marktrat

5000 Euro für das Vereinsheim

Markt Kallmünz unterstützt Tennisverein bei Sanierung. Die Straßenbeleuchtung wird auf LED umgestellt, aber mit Ausnahmen.
Von Stephan Neu

Das Vereinsheim des Tennisvereines muss dringend saniert werden.  Foto: Stephan Neu
Das Vereinsheim des Tennisvereines muss dringend saniert werden. Foto: Stephan Neu

Kallmünz.Der Markt Kallmünz hat in den vergangenen Jahren immer wieder die Ortsvereine mit Zuschüssen zu ihren Vorhaben gefördert, obwohl die finanziell angespannte Situation keine großen Sprünge erlaubt. Jetzt bekam der Tennisverein einen Zuschuss von 5000 Euro zur Sanierung des Vereinsheimes am Ortsrand.

In der jüngsten Marktratssitzung erläuterte Bürgermeister Ulrich Bey den Antrag des Tennisvereines Kallmünz für eine Bezuschussung der Renovierung des fast 40 Jahre alten Tennisheims in der Burglengenfelder Straße. Aus dem Antrag ging hervor, dass die Umkleide- bzw. Sanitärräume der Damen- und Herrenumkleide mit Duschen sowie die umlaufende Terrasse saniert bzw. gefliest werden müssen. Weiterhin musste im Zuge der Sanierungsarbeiten einer Auflage des Landratsamtes Regensburg durch einen weiteren Ausgang zur Erhöhung des Brandschutzes nachgekommen werden. Die Anlage wurde im Mai 1978 mit drei Sandplätzen und einem Vereinsheim eingeweiht, 1988 kamen zwei weitere Plätze dazu.

Die Gesamtkosten der Sanierung belaufen sich auf rund 51 000 Euro. Der Bayerischen Landes-Sportverbandes (BLSV) bezuschusst die Maßnahme mit 3000 Euro. Die Mitglieder selbst kalkulierten die Hilfeleistungen durch ihre eigene Arbeitskraft mit rund 1200 Euro ein. Somit muss der Verein noch 46 800 Euro aus der Vereinskasse dazu steuern. Der größte Anteil dieser Summe wird durch ein Darlehen bei der Bank finanziert. Der Verein beantragte zehn Prozent dieser Kosten als Zuschuss bei der Marktgemeinde.

Verwunderung über den BLSV

Bernhard Hübl sprach sich für eine Förderung aus. Er wunderte sich, dass der BLSV nicht mehr Geld zusteuert. Franz Hirschmann hatte Probleme mit der Eigenleistung, die ihm zu wenig vorkam. Hans Rinner sah den zehnprozentigen Zuschuss als gerechtfertigt an, wenn man die Unterstützung der anderen Vereine der letzten Jahre vergleicht. Ulrich Brey schlug vor, den beantragten Zuschuss zu gewähren und den Betrag auf die Summe von 5000 Euro zu erhöhen. Er wies darauf hin, dass aufgrund bestehender Erfahrungen bei anderen Bauprojekten mit dem BLSV nicht davon ausgegangen werden könne, dass seitens des BLSV eine höhere Bezuschussung als die bereits gewährten 3000 Euro erfolgen wird. Eine anderweitige Förderung ist derzeit ebenfalls nicht in Aussicht, somit sei der Markt gefordert. Das Gremium folgte Brey und genehmigte die 5000 Euro als Zuschuss.

Die Straßenbeleuchtungsanlage im Marktbereich Kallmünz soll auf LED-Technik umgerüstet werden. Das Bayernwerk hat ein Angebot mit der Reduzierung der geplanten 119 auf 117 Brennstellen erstellt. Die Umrüstung umfasst keine Brennstellen im Inneren Markt. Hintergrund: Die LED-Technik ist derzeit noch nicht in der Lage, ein als warm zu empfindendes wahrnehmbares Licht auszustrahlen. Dies war jedoch ein Kriterium seitens des Marktgemeinderates, um die altertümliche und denkmalgeschützte Gestaltung des Inneren Marktes aufrechtzuerhalten. Die beschlossene Umrüstung umfasst die Ortsdurchfahrt Dallackenried, Dinau, die Amberger Straße sowie Teile des Äußeren Marktes und beläuft sich auf 27 809 Euro.

Keine Einwände zur Stromtrasse

Die geplante Starkstromtrasse, der Südostlink, soll nun weit am Gemeindegebiet des Marktes vorbei gehen. Im Rahmen der Behörden- und Öffentlichkeitsbeteiligung wurde die Gemeinde zur Stellungnahme aufgefordert. Zur derzeit geplanten Trassenlage gab es keine Einwände. Man wies jedoch explizit darauf hin, dass die bisherigen Einwände/Stellungnahmen zum vorgeschlagenen früheren alternativen Trassenkorridor D bei Kallmünz beibehalten werden.

Bernhard Hübl monierte, dass es bei der Ecke der Straße Am Planl zur Langen Gasse vermehrt zu Beinahe-Unfällen gekommen sei. Daher findet im Juli eine Verkehrsschau mit der Polizeiinspektion statt, um Möglichkeiten einer Verbesserung aufzuzeigen.

Aus dem Marktrat

  • Krippe:

    Am 11. Juli findet eine Vorsprache bei der Regierung der Oberpfalz bezüglich des Anbaus der Kinderkrippe und der damit verbundenen Förderung seitens des Freistaates Bayerns statt.

  • Straße:

    Die erste Straßenbaumaßnahme im Zuge des Erschließungsprojektes durch das Amt für Ländliche Entwicklung im Bereich Giglitzhof wurde abgeschlossen.

  • Ortskern Kallmünz:

    Förderung der Regierung – förderfähige Kosten: 50 000 Euro, Land 30 000 Euro.

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