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Kultur

Kallmünz hinter New York und Tokio

Die Ausstellung von Rudolf L. Reiter ist im Rathaus zu sehen. Es geht bei diesem Projekt um die Aura seiner Bilder.
Von Martina Neu

Dr. Thomas Feuerer, Bürgermeister Ulrich Brey, Dr. Eva Schropp und MdL Jürgen Mistol wohnten der Vernissage bei.  Foto: Martina Neu
Dr. Thomas Feuerer, Bürgermeister Ulrich Brey, Dr. Eva Schropp und MdL Jürgen Mistol wohnten der Vernissage bei. Foto: Martina Neu

Kallmünz.Bürgermeister Ulrich Brey betitelte die Ausstellung im Alten Rathaus als eine Ausstellung der Extraklasse. „Hier sind die Werke keines Künstlers aus der A-Klasse, sondern der Champions-League zu sehen“, stellte das Gemeindeoberhaupt fest. Es sei eine große Ehre, dass sich Kallmünz nun hinter Städten wie New York, Tokio oder Paris einreihen dürfe. Die Laudatio zu dieser außergewöhnlichen Ausstellung hielt Dr. Eva Schropp, die Vorsitzende des Kulturecks. Sie stellte Reiter als einen Künstler vor, der sich der informellen Malerei verschrieben hat und seit seinem 14. Lebensjahr malt. „Aber was bleibt übrig von der Spanne der Zeit des Lebens für die Kunst“, habe Reiter sie gefragt. Sicher sind es die vielen Werke in öffentlichen und privaten Sammlungen, sicher sind es auch die Farben und sicher sind es auch die Erinnerungen an schöne Augenblicke, wenn man die Seele eines seiner Bilder spüren konnte. Und genau um diese Seele oder auch die Aura seiner Bilder geht es beim Projekt.

„Mit der Seele sehen – eine Ausstellung – ein Projekt“. Reiter möchte die Aura der Bilder erfahrbar machen. Bei dem Triptychon der drei verhüllten Bilder, das hier ausgestellt sind, ist nur eines bemalt. Kann man als Betrachter spüren, welches es ist? Welches Motiv sich dahinter verbirgt und welche Emotionen den Künstler bewegt haben? Die Besucher sind aufgefordert ihre Eindrücke aufzuschreiben und den Bildern mit auf die Reise zu geben. In zwei Jahren kehren sie wieder an ihren Ausgangsort, dem Heimatort Reiters, nach Erding zurück.

Reiter selbst konnte bei der Vernissage krankheitsbedingt nicht teilnehmen, freut sich aber schon auf die vielen Gedanken zu seinen Bildern. Musikalisch umrahmt wurde die Vernissage von Veronika Miller-Wabra auf ihrer Harfe. Denn Rudolf L. Reiter hat sich extra Harfenmusik zur Eröffnung gewünscht. Die Ausstellung ist noch bis zum 16. Juni im Rathaus zu sehen, geöffnet ist sie samstags und sonntags von 14 bis 18 Uhr. Der Eintritt ist frei.

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