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Aktion

Kinder spenden für kranke Miriam

Bei einem Spendenlauf kamen fast 6000 Euro zusammen.
Von Gertraud Pilz

Die Kinder des KiGa St. Michael in Sinzing hatten bei einem Spendenlauf Geld für die Stiftung „Miriams Hoffnung“ gesammelt.  Foto: Gertraud Pilz
Die Kinder des KiGa St. Michael in Sinzing hatten bei einem Spendenlauf Geld für die Stiftung „Miriams Hoffnung“ gesammelt. Foto: Gertraud Pilz

Sinzing.Als „einzigartig“ bezeichneten Pfarrer Bernhard Reber und Sportmoderator Armin Wolf das Ergebnis des sozialen Engagements von Kindern, Eltern, Elternbeirat und Kindergartenpersonal des Kindergartens St. Michael zugunsten der Stiftung „Miriams Hoffnung“. Alle hatten sich beim Spendenlauf vergangene Woche mächtig ins Zeug gelegt, um die am Rett-Sydrom erkrankte Miriam Fackler zu unterstützen.

Diese seltene Erkrankung wird ausgelöst durch eine Veränderung an einem sehr wichtigen Gen. Diese bewirkt, dass ein für die Gehirnentwicklung nötiges Protein nicht in ausreichender Menge hergestellt wird. Die heute vierjährige Miriam hatte sich bis zum Ende des ersten Lebensjahres völlig normal entwickelt. Dann brach die Krankheit aus und sie entwickelte sich nicht mehr weiter, sondern verlor sogar das bereits Erlernte. Heute ist sie auf dem Entwicklungsstands eines drei bis vier Monate alten Babys.

Kindergartenleitung Sabine Ditzinger hatte die Sportaktion federführend organisiert und siebzig Firmen aus Sinzing und Umgebung als Sponsoren für die den Spendenlauf begleitende Tombola gewonnen. Aus dem Erlös von Tombola, Laufkarten und anschließendem Sommerfest konnten nun 5914 Euro als Spende an die Stiftung „Miriams Hoffnung“ (https://miriamshoffnung.de/) übergeben werden.

Die mit ihren drei Kindern neu in Sinzing ansässige Familie Birzer-Fackler zeigt sich überwältigt von der Aktion zugunsten ihrer jüngsten Tochter, bei der „Klein und Groß“ viel Herz zeigten. Die Spende werde vollumfänglich zur Erforschung von Heilungschancen dieser Krankheit eingesetzt, um Miriam und anderen betroffenen Kindern zu helfen, sage Margit Birzer-Fackler. Einen Hoffnungsschimmer gebe es bereits: In Kürze solle eine Testreihe für den Einsatz eines möglichen Medikamentes zur Heilung der Krankheit starten. (lpe)

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