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Abstimmung

„Ja“ zur dritten KiGa-Gruppe in Köfering

Einstimmig wird der Haushalt in Köfering mit einem Volumen von knapp 6,6 Millionen Euro verabschiedet.
Von Josef Eder

Kindergarten: Baufläche mit Sicht in Richtung Dr. Bruno Sahliger Straße Foto: Josef Eder
Kindergarten: Baufläche mit Sicht in Richtung Dr. Bruno Sahliger Straße Foto: Josef Eder

Köfering.Spannend war die Gemeinderatssitzung im Gemeindezentrum Köfering, bei der die Haushaltssatzung unter Leitung von Bürgermeister Armin Dirschl mit 15:0 Stimmen verabschiedet wurde. Neue Stellen für einen Bauhofmitarbeiter und eine Halbtagassistenzstelle für die Gemeindeverwaltung sollen geschaffen werden. Die Eingruppierung war das beherrschende Thema. Am Ende einigten sich die Räte, dass die zu erstellenden Stellenbeschreibungen explizit bis ins letzte Detail ausgearbeitet sein müssen, um den Überprüfungen des überörtlichen Prüfungsverbandes standhalten zu können. Die Mitarbeiter werden gebraucht.

Allerdings, so Dirschl, gebe es dadurch eine niedrigere Zuführung und folglich falle die freie Finanzspange für Investitionen geringer aus. Dr. Giegerich sagte: „Wir müssen das Risiko der Stellenmehrung in Kauf nehmen. Ebenso eine Beschäftigung im niedrigen Lohnniveau.“ Wolfgang Gruber wollte die beiden Stellen beziffert haben. „Ein Thema wird auch 2019 sein, wo können wir schieben, ohne uns etwas zu verbauen. Wir stricken mit heißer Nadel den Plan. Doch wird er so sein, dass wir unvorhersehbare Dinge sowie Kanalsanierungen stemmen können“, verdeutlichte der Bürgermeister.

Die Eckdaten des Haushalts

Der Gesamthaushalt schließt mit 6,594 Millionen Euro. Im Verwaltungs- sind 3,783 Millionen Euro (+6 Prozent) und im Vermögenshaushalt 2,157 Millionen Euro eingestellt. Die Kreditaufnahme für Investitionen und Investitionsfördermaßnahmen wird auf 0,636 Millionen Euro festgesetzt. Der Kassenkredit für das Haushaltsjahr auf eine Million Euro. Die Zuführung zum Vermögenshaushalt beträgt 0,315 Millionen Euro. Die Gewerbesteuer ist mit 200000 Euro, die Einkommensteuerbeteiligung mit 1,8 Millionen Euro, die Schlüsselzuweisung mit 650000 Euro angesetzt. Die zu zahlende Kreisumlage beträgt 0,99 Millionen Euro und der Schuldenstand liegt bei 680 000 Euro. Bei den Investitionen schlägt der Beginn der Dorfplatzerneuerung mit 300 000 Euro zu Buche.

Ab Herbst gibt es wieder eine vorübergehende dritte Kindergartengruppe im katholischen Kindergarten St. Josef. Der Gemeinderat erkannte den Bedarf einstimmig an. Pfarrer Matthias Kienberger kann jetzt tätig werden. Garderoben und andere Gegenstände werden mit der Prämisse, späterer Einbau in den Neuen, angeschafft.

Dirschl stellte eine konkretisierte Planung des neuen dreigruppigen katholischen Kindergartens mit Erweiterungsmöglichkeit im neuen Baugebiet Dr. Bruno Sahliger Straße vor. Die Konzipierung sieht im ersten Bauabschnitt drei, dann in einem Anbau zwei Gruppen vor. Durch eine mögliche Aufstockung des Flachdachs ist noch eine weitere Gruppe im Endausbau möglich. Die Gesamtgrundstücksfläche von 3728 Quadratmetern ist ausreichend.

Viel Platz für Kinder

Die Außenanlagen umfassen 1500 Quadratmeter. Die Kosten bezifferte Dirschl mit circa 2,85 Millionen Euro bei einer zu erwartenden Förderung von rund 1,75. Durch Streichungen wurde ein Einsparpotenzial erreicht. Nicht gespart wurde jedoch am Freiraum für die Kinder. Beheizt wird das Gebäude durch eine Wärmepumpe. Am Dach wird eine PV-Anlage montiert.

Das Gelände muss zwischen 0,3 und 1,2 Meter angehoben werden. Der Neubau macht eine Änderung des Bebauungs- und Flächennutzungsplans notwendig, da das Vorhaben nach Rücksprache mit dem Landratsamt ansonsten im Außenbereich läge und so nicht genehmigungsfähig wäre. Ein Ingenieurbüro erhielt den Zuschlag.

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