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Gemeinderat

Köfering plant neue Sirenen

Die bisherigen Standorte reichen nicht mehr aus. Bei den Planungen in Sachen Hochwasserschutz gibt es erste Ergebnisse.
Von Josef Eder

Einen neuen Sirenenstandort plant die Gemeinde Köfering in Egglfing beim künftigen Neubaugebiet. Foto: Josef Eder
Einen neuen Sirenenstandort plant die Gemeinde Köfering in Egglfing beim künftigen Neubaugebiet. Foto: Josef Eder

Köfering.Die Schaffung von zwei neuen Sirenenstandorte in Köfering war Thema in der jüngsten Sitzung des Gemeinderats. Einer wird östlich der B 15 im Bereich des Baugebietes Strassäcker Ost II (Discounter Lidl) oder nahe der Rosenstraße sein. Der Alarmierungsschall muss das Gebiet auch entlang des Bahndammes abdecken. Der zweite Standort beim neu zu errichtenden Kindergarten im Baugebiet bei Egglfinger-/Dr.-Bruno-Sahliger-Straße sein. Der Standort wäre optimal. In diesem Neubaugebiet sollen in den nächsten zehn Jahren circa 550 Häuser entstehen.

Aktuell hat der Ort vier Sirenenstandorte, doch alle Feuerwehrdienstleistenden hören sie, je nach Windlage nicht immer. Messungen werden jetzt folgen, um die ins Auge gefassten Standorte zu überprüfen. Sie sollen auf Masten aufgesetzt werden. Die aktuelle Sirene auf dem Dach des ehemaligen Bahnhofgebäudes hat immer wieder Ausfälle. Sie läuft kurz an. „Wir können nichts machen, denn der Stromanschluss ist ungeklärt. Er befindet sich in der Weichenkammer der DB“, erklärte Dirschl.

Zuschuss für Freitagsbetreuung

Der freiwillige Zuschuss der Kommune für die Freitagsbetreuung an der offenen Ganztagsschule (oGTS) wird weiterhin beibehalten, beschloss der Gemeinderat einstimmig. Im vergangenen Schuljahr betrugen die Ausgaben 2800 Euro. Das sind circa 13 Euro pro Kind. Der neue Ansatz beträgt 4000 Euro. Bürgermeister Armin Dirschl und sein Stellvertreter Manuel Hagen sagten: „Die Schüler sind uns die Ausgaben wert. Es ist eine freiwillige Leistung der Gemeinde.“

Die Grundschule besuchen 110 Kinder, davon 80 die oGTS. An Spitzentagen werden bis zu 50 Kinder betreut. „Unsere Kapazitäten sind darauf ausgelegt“, sagte Dirschl. An den besagten Freitagen seien es 25 bis 35 Kinder, die davon profitieren. Im nächsten Schuljahr 2019/20 erwarte man eine Steigerung, erklärte das Gemeindeoberhaupt. Hans Neumeier fragte nach, ob die Zahlen für die Zuschüsse, die die neue bayerische Landesregierung beschlossen hat, bekannt seien. „Nein, wir nehmen sie gerne, denn wir investieren hier am richtigen Fleck“, antworte Dirschl.

Die Schaffung von Retentionsräumen wurde mit dem Landschaftspflegeverband vereinbart. Die Ausschreibung in Höhe von 60000 Euro ging an das Büro Dres. Blasi/Oberland. Der Zuschuss beträgt 75 Prozent. Bezüglich der Rückstauflächen in den ersten Planungen gab es einen Ortstermin. Beim letzten größeren Regenereignis wurde festgestellt, dass das Dammbauwerk in Richtung Osten (Auweiher) versetzt werden sollte. Nicht die Pfatter, sondern der Wolkeringer Mühlbach, er entspringt bei Poign (Gemeinde Pentling), bringe viel Wasser. Die Förderfähigkeit sei nach seiner Nachfrage bei den Behörden weiter gegeben, sagte Dirschl. Der Durchlass muss nämlich aufwendiger gebaut werden.

Schutz vor 30-jähriger Flut

Der Damm soll vor einem 30-jährigen Hochwasser schützen. Angeregt wurde, die Kommunen am Oberlauf anzuschreiben, damit auch sie für Rückhaltung sorgen. Die nächsten Pläne sollten in drei Monaten vorliegen.

Ein Vorschlag aus dem Gremium lautet, die Tiefgaragenausfahrt auf Höhe von EDEKA mit einem Hinweisschild zu kennzeichnen. Eine Frau habe die gefährliche Situation beklagt. Demnächst werde eine Verkehrsschau stattfinden, meinte der Bürgermeister dazu. Aber eine Tiefgarage sei wie eine Hofausfahrt eigentlich Sache des Grundstückseigentümers.

Weitere Themen

  • Neubau:

    Ein Einfamilienhaus wurde an der Hauptstraße genehmigt.

  • Absage:

    Köfering kommt nicht in den Genuss des Förderprogramms „Innenentwicklungspotenziale“. Es gab bayernweit zu viele Anträge, hieß es in der Absage. Neumeier fragte nach der Instandsetzung der Feldwege bei Egglfing nach.

  • Termine:

    Nächste Sitzung: 4. Februar, Neujahrsempfang: 9. Februar

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