MyMz
Anzeige

Köfering

Minister Sibler warb für Politik mit dem Herzen

Die CSU in Köfering lud am Samstagabend zum Jahresempfang ins Gasthaus „Zur Post“.

Bernd Sibler, Bayerische Staatsminister für Wissenschaft und Kunst, begeisterte in Köfering. Foto: Schmid
Bernd Sibler, Bayerische Staatsminister für Wissenschaft und Kunst, begeisterte in Köfering. Foto: Schmid

Köfering.Die örtliche CSU, FU und die kürzlich gegründete JU konnten mit einem hochkarätigen Ehrengast und Redner aufwarten – dem Staatsminister für Wissenschaft und Kunst, Bernd Sibler.

Gespannt warteten die Besucher im Saal des Wirtshauses, denn die Führung des Ortsverbands und die CSU-Prominenz ließen etwas auf sich warten. Der Minister nutze nämlich die Gelegenheit, die Räume des Köferinger Schlosses zu besichtigen und sich mit der gräflichen Familie auszutauschen. Sibler trug sich bei dieser Gelegenheit im Beisein von Bürgermeister Armin Dirschl auch ins Goldene Buch der Gemeinde ein.

CSU-Ortschef Wolfgang Gruber entschuldigte sich zunächst für die kleine Verspätung und hob anschließend hervor, dass man das Format des Jahresempfangs geändert habe. Das Miteinander und den persönlichen Austausch der Gäste habe man in den Mittelpunkt gestellt, erklärte er.

Der Minister betonte, dass die Bildungspolitik ihm am Herzen liege, denn er glaube, diese sei ein großer Schatz. Politik müsse mit den Menschen gemacht werden. Man müsse mit den Menschen reden, aber man dürfe ihnen nicht nach dem Mund reden, hob Sibler hervor. Um zu verdeutlichen, womit er sich befasse, gab er einen Überblick über die Termine, die er in der vergangenen Woche wahrgenommen habe. Gerade bei der Kultur und Bildung müsse man miteinander arbeiten und aufeinander hören, sagte er weiter. „Wir müssen die Dinge fordern, die die Menschen neben Lohn und Brot brauchen. Dies sei das, was das Herz erreicht, wie etwa Sport, Musik oder Technik“, zählte der Minister auf. Es müsse nicht vorgegeben werden, sondern vielmehr ermöglicht werden, forderte er. Dies bedeute auch gelebte Toleranz. In vielen Bereichen bedeute Toleranz aber – „die können machen was sie wollen, Hauptsache sie lassen mir meine Ruhe“.

Wichtig sei, dass ein Politiker nicht nur mit Sachverstand arbeite, sondern auch das Herz auf dem richtigen Fleck habe und entsprechend handle, machte er deutlich. Landtagsabgeordnete Sylvia Stierstorfer sei dafür ein hervorragendes Beispiel, lobte er die Stimmkreisabgeordnete. Auf keinen Fall dürften Politiker den Fehler machen, die Menschen auf Nützlichkeit und Funktionalität zu reduzieren, warnte er. Die CSU setzte auf die drei Säulen Subsidiarität, Solidarität und Personalität, sagte er abschließend.

Sie sind noch nicht registriert?

Neu registrieren

MessageBox

Nachricht