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Schiesssport

Schützen: Wolkering schießt am besten

Der Gastgeber Köfering ging beim 24. Mühlbachcup leer aus. In der Einzelwertung siegte Dr. Norbert Retzer.

Die Gesamt- und Einzelsieger des 24. Mühlbachcup feierten ihren Sieg. Foto: Josef Eder
Die Gesamt- und Einzelsieger des 24. Mühlbachcup feierten ihren Sieg. Foto: Josef Eder

Köfering.Einigkeit Wolkering gewann mit 696,1 Teiler in der Gesamtwertung den 24. Mühlbachcup vor Gastgeber Alpenrose Köfering. Poign der Sieger des Jahres 2017 ist Ausrichter der nächsten Auflage im kommenden Jahr. Nachdem Wolkering und Poign den neuen Cup schon zweimal gewinnen konnten, kommt es 2020 im Jubiläumsjahr zum Matchball. Denn nach dem Turnier verbleibt der große Pokal, den Köferings ersten Bürgermeister Armin Dirschl gestiftet hatte, in einer der beiden Vereinsvitrinen.

Alle vier Vereine haben ihren Sitz am Gewässerverlauf des Wolkeringer Mühlbaches, dadurch entstand die Idee. Sie gehören vier Gemeinden mit Obertraubling, Köfering, Thalmassing sowie Pentling und zwei Schützensektionen „Am Schwarzen Berg und Donautal“ an. In der Einzelwertung siegte Lokalmatador Dr. Norbert Retzer 87.9 Teiler (Köfering) vor Franz Wild 101 (Wolkering) und Hans Schatz 114,2 (Köfering).

Die Prominentenwertung sicherte sich der zielsicherste Blattschütze Kreisrat Richard Wild 60,5 (Wolkering). Zweiter wurde Donautals Ehrensektionsleiter und Bauunternehmer Johann Stockmeier 95,9 (Poign) vor Robert Kellnhauser 116.9 (Wolkering). Sehr gut zielten die Bürgermeister, doch reichte es nicht für einen Stockerlplatz. 99 Schützen/innen waren am Start.

„Leider verhakte sich der Pokal vor der Zielankunft in unserer Gemeinde am Ufer.“

Armin Dirschl, Bürgermeister von Köfering

Nachdem der Pokal jedes Jahr in Fließrichtung des Baches schwimmt, ist er in Köfering und wieder einmal nahe der Mündung angekommen. Heuer wurde erstmals, seitdem der neue Austragungsmodus in Kraft ist, das Gesetz der Serie durchbrochen. Der Gastgeber ging leer aus.

Köferings erster Bürgermeister Armin Dirschl war begeistert von der zahlreichen Teilnahme. „Leider verhakte sich der Pokal vor der Zielankunft in unserer Gemeinde am Ufer, so dass er schon in Wolkering hängen blieb. Trotz alledem hoffen wir im Jubiläumsjahr, den Cup vom Ober- an den Unterlauf zu holen“, sagt Dirschl. Erfreulich sei, dass so viele junge Teilnehmer sich mit den erfahrenen im fairen Wettstreit messen.

Erster Gauschützenmeister und Sektionsleiter Bernd Schwenk betonte, dass der Pokalwettbewerb nicht nur ein sportlicher Wettbewerb, sondern auch ein gesellschaftliches Ereignis sei. Bürger, Politiker und aktive Schießsportler treffen sich. Köferings erster Schützenmeister Heribert Gißibl war vom Teilnehmerfeld, das dieses Mal nicht die Hundertermarke überspringen konnte, angetan. (lje)

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