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Beschluss

Marktrat stimmt für Parkraum-Überwachung

Laaber tritt dem Zweckverband für Verkehrssicherheit bei. Für Diskussionsstoff sorgt auch der Kindergarten-Engpass im Markt.
Von Ingrid Kroboth

In Laaber wird künftig stärker kontrolliert. Foto: Bernd Wüstneck/dpa
In Laaber wird künftig stärker kontrolliert. Foto: Bernd Wüstneck/dpa

Laaber.In der Marktgemeinde Laaber heißt es ab 1. Juli: Runter vom Gas und korrekt parken! Denn der Marktgemeinderat hat sich in seiner jüngsten Sitzung mehrheitlich dafür ausgesprochen, dem Zweckverband für Kommunale Verkehrssicherheit Oberpfalz (ZV-KVS) beizutreten. Den Antrag hatte Klaus Meier (FWG) gestellt, um so „die Verkehrssicherheit auf dem Straßennetz im Marktbereich“ zu verbessern.

Vom ZV war Geschäftsführer Maximilian Köckritz nach Laaber gekommen und erläuterte den Räten den Leistungsumfang einer Mitgliedschaft. Überwacht werden der ruhende und der fließende Verkehr. Auch die Bußgeldverfahren werden vom ZV bearbeitet. Als Behörde sei der ZV-KVS nicht auf Gewinnerzielung angewiesen. Abgerechnet würden daher allein die Überwachungs- und Sachbearbeitungs-Stunden. Welche Standorte überwacht werden sollen, legt die Verwaltung fest.

Hier kam es zu Diskussionen. So äußerte zweiter Bürgermeister Max Kolb (CSU) in der Sitzung die Befüchtung, dass besonders im Marktplatzbereich für viele Verkehrsteilnehmer nicht klar ersichtlich ist, auf welchen Flächen überhaupt geparkt werden darf. Oliver Engl (SPD) dagegen hielt die Überwachung des ruhenden Verkehrs am Marktplatz für „zwingend erforderlich“. Letztlich sprachen sich 16 der anwesenden 18 Markträte für eine „Ordentliche Mitgliedschaft“ im ZV-KVS ab 1. Juli 2019 aus. Das bedeutet für die Gemeinde auch „geringere Stundensätze“. Denn eine befristete „Zweckvereinbarung“ würde mit höheren Sätzen abgerechnet, erklärte Geschäftsführer Köckritz die verschiedenen Mitgliedsformen.

Weiter beschäftigte sich der Marktrat in der Sitzung mit dem Engpass im Kindergarten St. Franziskus in Laaber. Dort hätten heuer nicht alle Kinder die Chance, einen Platz zu bekommen. Deshalb schlug Bürgermeister Hans Schmid (CSU) vor, einen Container-Kindergarten für einen Kostenaufwand von rund 400 000 Euro aufzustellen. Das Gremium stellte allerdings die Grundsatzfrage: Wie hoch ist der Bedarf in Laaber, wenn voraussichtlich im September/Oktober 2019 der neue Kindergarten in Frauenberg fertig ist? Darüber soll nun mit betroffenen Eltern und der Gemeinde Brunn gesprochen werden.

Elektromobilität

  • Einigung:

    Eine Ladesäule für Elektroautos wird es in Laaber frühestens 2020 geben. Darauf haben sich die Räte mit ihrer Kollegin Maria Scharfenberg (Grüne) geeinigt.

  • Anzahl:

    Demnach soll auf Parkplätzen jeweils auf zehn Stellflächen eine Lademöglichkeit für E-Autos angeboten werden. Dazu werden zunächst jedoch Leitungen für die Stromversorgung benötigt.

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