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Aktion

Vielfalt der Märchen erleben

Die dritte Auflage der „Kulturtage“ steht im Zeichen von „märchenhaft“. Die Veranstaltungen warten mit großer Vielfalt auf.
Von Peter Pavlas

„Vergänglichkeit“ war das Motto bei den letzten Laaberer Kulturtagen 2017. Kunstsinnige Bürger öffneten für die Ausstellung ihre spektakulären Keller und Stadel. Foto: Peter Pavlas
„Vergänglichkeit“ war das Motto bei den letzten Laaberer Kulturtagen 2017. Kunstsinnige Bürger öffneten für die Ausstellung ihre spektakulären Keller und Stadel. Foto: Peter Pavlas

Laaber.Noch abwechslungs- und umfangreicher werden die „Laaberer Kulturtage mit Künstlern aus Bayern und Böhmen“ von 17. bis 19. Mai. Die künstlerische Aufgabenstellung lautet „märchenhaft“ und umfasst auch Sagen und Legenden. Die Ausstellungsorte der veranstaltenden „Künstlergruppe Laaber“ sind über den Markt verstreut. Das Festzelt steht auf der Mühlwiese.

Grundschullehrerin Sabine Gibis hatte Jürgen Horn, dem Koordinator der Kulturtage, den Anstoß zum Thema gegeben. In Gestalt von Malerei, Fotografie, bildender Kunst und Installationen werden die Werke der 17 deutschen und neun tschechischen Teilnehmer präsentiert.

„Es werden natürlich auch viele Märchenkönige zu sehen sein, und eine sehr überraschende und wörtliche Interpretation des Themas“, macht der Cheforganisator Lust auf die Exponate. Noch mehr Kinder des Regensburger Teams „Bananenflanke“ als zuvor werden ihre Gemälde beisteuern. „Das ist gelebte Inklusion“, erklärt Jürgen Horn.

Den Zeltstandort an der Laber habe man gewählt, weil die sanitäre Infrastruktur dort bestens nutzbar ist und die im vergangenen Jahr genutzte Bäckerei neben der ehemaligen Klosterschule nicht mehr zur Verfügung stehe. Auch auf die Ohren der Anwohner habe man Rücksicht nehmen wollen, wenn am Samstagabend die tschechische Band „Ferit & Jukeboxband“ nun am Rand des Ortskerns auftrete.

Noch mehr Ausstellungsorte

Viele kunstsinnige Bürger werden den Kreativen ihre privaten Räume zur Verfügung stellen. Gewölbe gehören dazu, Werkstätten, Erdkeller oder Stadel, die sonst nicht öffentlich zugänglich sind. Die Familie Lunz und Friedrich Hock weiten heuer ihr diesbezügliches Angebot noch aus. Auch der kleine Fluss selbst wird am Sonntag zum ersten Mal als Veranstaltungsort einbezogen. Der Märchenerzähler Oliver Machander wird seine bayerisch-böhmische Märchenreise vom Boot aus vortragen. Die illuminierten Bäume sorgen für noch mehr Mystik. Am Freitag ist um 10 Uhr die Auftaktveranstaltung in der Grundschulaula. Um 18 Uhr eröffnet Schirmherr Bürgermeister Hans Schmid die Kulturtage. Dann laden die Ausstellungsräume bis 21 Uhr zum Rundgang ein. Stefan Huber, Koma Lüderitz und die Band „Ras“ sorgen für die Musik.

Am Samstag finden ab 14.30 Uhr Führungen durch die Künstler statt sowie ein Rundgang speziell für Senioren. Treffpunkt ist das Festzelt. Die Firma „Studentenfutter“, die „Powerfrauen“ und der Katholische Frauenbund bewirten. Der elfjährige Autor Lorenz Anton Strunz liest um 20 Uhr aus seinem Roman „Das Blauseer“. Am Sonntag, tritt Clown Maxi neben dem Märchenerzähler auf. Die Kunstwerke sind von 10 bis 17 Uhr zugänglich.

Die Aussteller

Zu den Ausstellern gehören Anna Beckstein-Pilz aus Beratzhausen (Malerei), Reiner Fritsche aus Laaber (Malerei, Skulpturen, Fotografie), Daniela Heckner aus Lappersdorf (Zeichnung), Friedrich Hock (Laaber, Metallskulpturen, Fotografie), Jürgen Horn (Laaber, Malerei, Skulpturen), Jürgen Frömberg (Ihrlerstein, Holz-Skulpturen), Franz Xaver Kopfmüller (Painten, Skulpturen, Objekte), Michael Nigl, (Laaber, Holzarbeiten, Objekte), Martina Osecky (Hemau, Fotografie und Collage), Elfriede Pollinger (Kohlmühle, Skulpturen, Collagen, Schmuck), Norbert Sötz (Laaber, Skulpturen, Metallarbeiten), Bärbl Sperlich (Laaber, Malerei), Michael Trampusch (Laaber, Skulpturen, Objektbilder). Ihre tschechischen Kollegen sind Dagmar Cechova, Tomáš Dolejš, Tomáš Hivná, Alzbeta Müller, Lucie Novotná, Miroslav Pošvic, Pavel Rydl, Vlasta Rydlová und Lenka Sárová Malíská. Christina Durchholz, Kevin Lombard, Anna Schmalhofer und Roxy Szkolka vertreten die „Bananenflanke“.

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