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Unterhaltung

Bayerischer Abend kam gut an

Die CSU-Ortsverbände Lappersdorf präsentierten „Wortschätze“ vom Dialektprofessor und zünftige Wirtshausmusik.
Von Josef Dummer

Der CSU-Listenkandidat für die Europawahl, Richard Limmer, beim Anzapfen des Jacobator-Fasses mit (von links) Alt-Bürgermeister Erich Dollinger, MdL Dr. Franz Rieger, Waltraud Mittermaier (Frauenunion) und dem Verkaufsdirektor der Brauerei Jacob, Richard Schottenloher. Foto: Dummer
Der CSU-Listenkandidat für die Europawahl, Richard Limmer, beim Anzapfen des Jacobator-Fasses mit (von links) Alt-Bürgermeister Erich Dollinger, MdL Dr. Franz Rieger, Waltraud Mittermaier (Frauenunion) und dem Verkaufsdirektor der Brauerei Jacob, Richard Schottenloher. Foto: Dummer

Lappersdorf.Auch der dritte Bayerische Abend der CSU Lappersdorf im Aurelium war ein voller Erfolg. Der mit über 320 Besuchern schon seit Wochen ausverkaufte große Saal im Lappersdorfer Kultur- und Begegnungszentrum präsentierte sich wieder einmal als optimaler Veranstaltungsort für die Bürgerschaft.

„Die 40-tägige Fastenzeit mit ihren kulinarischen Einschränkungen etwas erträglicher zu machen“, ist nach den Worten des Hauptorganisators, Alt-Bürgermeister Erich Dollinger, der Ursprung des Gedankens, ein Starkbierfest mit deftigen Brotzeiten und dem süffigen Jacobator von der Brauerei Jacob für die Bewohner von Lappersdorf und Umgebung zu organisieren.

„Wenn nebenbei noch etwas Werbung für die CSU rausspringt, umso besser“, meinte Dollinger, der aber ebenso der Meinung ist, dass Tradition und Brauchtum in Bayern eine besondere Pflege verdient haben, denn „sie sind Ausdruck von Heimatverbundenheit“. Er begrüßte die Gäste im Auftrag der CSU-Ortsverbände Lappersdorf, Kareth, Lorenzen und Hainsacker, sowie der Frauen- und Jungen Union.

Stimmung mit Tanzlmusi

Dollinger erklärte den Gästen aber auch das seltene Geschenk, so einen vergnüglichen Abend bei freiem Eintritt genießen zu dürfen. „Sponsoren machen es möglich“, sagte der Alt-Bürgermeister und bedankte sich bei den Firmen Rödl, Sattler, Hofbauer, Tahedl, Friede und Bauer aus Lappersdorf. Auch dankte er den vielen Helfern, die er sogar aus seiner eigenen Familie rekrutiert hatte. „Ohne die Unterstützung so vieler Freiwilliger wäre so eine Veranstaltung nicht zu organisieren“, sagte Dollinger.

Mit dem Hinweis, „nur mit großem Idealismus kann das Brauchtum, das immaterielle Kulturerbe, erhalten werden“, leitete er über zu einem speziellen „Idealisten in Sachen Tradition wie Erich Tahedl“, der das Publikum als Vizepräsident des Bayerischen Trachtenbundes und des Oberpfälzer Kulturbundes sowie als Vorsitzender des Gauverbandes Oberpfalz entsprechend sachkundig und humorvoll durch das Programm führte. Tahedl stellte die beiden Musikgruppen vor, die abwechselnd musikalisch und immer einen Witz auf der Lippe das Publikum zum Mitsingen und Mitklatschen animierten: Die Regensburger Tanzlmusi „DraDeWadl“ und die aus Funk und Fernsehen bestens bekannten Wirtshausmusikanten „De 3 Andern“, die Familie Rappl aus Burglengenfeld.

Dialekt-Quiz

  • Fragen

    Beim Quiz mussten Ausdrücke erraten werden, wie „Pfinsda“, „Ziach“ oder „Schuberl“.

  • Preise

    Die Teilnehmer, die alle Fragen richtig angekreuzt haben, erhalten Jacobator Sixpacks, Drei- oder Zwei-Liter-Magnumflaschen und vieles mehr.

  • Auswertung

    Dr. Zehetner ermittelt die Gewinner selbst. Die Preise werden demnächst zugestellt.

Zuvor stand traditionell das Anzapfen des Freibierfasses der Brauerei Jacob auf dem Programm. Dies übernahm gekonnt und ohne einen Tropfen des kostbaren Jacobators zu vergeuden, der CSU-Listenkandidat für die Europawahl, Richard Limmer. Ihm zur Seite stand mit unterschiedlich fachmännischem Rat der Verkaufsdirektor der Brauerei Jacob, Richard Schottenloher, sowie neben Organisator Dollinger auch MdL Dr. Franz Rieger und die Lappersdorfer Frauen-Unionsvorsitzende Waltraud Mittermaier. Den wichtigen Halt für das Fass von hinten für den Schlag von vorne übernahm Moderator Tahedl.

Wortschätze von Dr. Zehetner

Bei den beiden vorhergegangenen Starkbierfesten nahmen jeweils „Bruder Franz und Schwester Margarita“ bei ihren Fastenpredigten das Publikum und die örtliche Politprominenz auf die Schippe.

Für heuer haben sich die Organisatoren eine, wie Moderator Tahedl ihn bezeichnete, „Koryphäe“ in Sachen Dialektforschung ins Aurelium geholt: Den von seinen regelmäßigen Beiträgen in der MZ wohlbekannten Dialektprofessor und Buchautor Dr. Ludwig Zehetner.

Für Dr. Zehetner als Lappersdorfer war sein erster Auftritt im Aurelium sozusagen ein „Heimspiel“, das er sichtlich zu genießen wusste. Neben Aussagen wie, „Alt-Bairisch ist fein, sogar noch in seiner humoristischen Derbheit“, hatte er auch ein Dialekt-Quiz mitgebracht, das den Besuchern auf einem Fragebogen alle Kenntnisse zum eigenen Dialekt abverlangte.

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