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Kommune

Bürger können sich einbringen

Drei Bürgerversammlungen im Markt Lappersdorf stehen an. Bürgermeister Christian Hauner informiert zu vielen Themen.
Von Josef Dummer

Auch ein Thema bei den Bürgerversammlungen: Der öffentlich geförderte Mietwohnungsbau in Oppersdorf, der vor dem Abschluss steht. Foto: Dummer
Auch ein Thema bei den Bürgerversammlungen: Der öffentlich geförderte Mietwohnungsbau in Oppersdorf, der vor dem Abschluss steht. Foto: Dummer

Lappersdorf.Bürgerversammlungen sind eine wichtige Möglichkeit zur Beteiligung der Bürger in einer Gemeinde. Nach der Gemeindeordnung des Freistaats Bayern ist der Bürgermeister sogar verpflichtet, mindestens einmal im Jahr eine Bürgerversammlung einzuberufen. Sie dient der Information der Gemeindebürger, der Erörterung gemeindlicher Angelegenheiten und der Verabschiedung von Empfehlungen und Anträgen der Bürger an den Gemeinderat.

Für nächste Woche hat Bürgermeister Christian Hauner die Bürgerversammlungen in den größeren Ortsteilen Lappersdorf, Hainsacker und Kareth einberufen: Am Montag im Aurelium in Lappersdorf, am Dienstag im Gasthaus Prößl in Hainsacker und am Donnerstag im Pfarrheim Kareth. Beginn ist jeweils um 19 Uhr. Nach dem Rechenschaftsbericht des Bürgermeisters mit Informationen zur aktuellen Lage im Markt Lappersdorf haben die Versammlungsteilnehmer Gelegenheit, Anliegen, konstruktive Kritik und Wünsche vorzutragen, die dann innerhalb von drei Monaten vom Marktrat behandelt werden müssen.

Bürgermeister Hauner hat die Mittelbayerische vorab schon in sein Konzept für den Rechenschaftsbericht schauen lassen. Dabei will er den Zuhörern alle derzeit relevanten Fakten und Projekte aufzeigen. Themen werden dabei die demografische Entwicklung der Einwohner sowie die Personalentwicklung des Marktes Lappersdorf sein.

Fluktuation im Rathaus

Derzeit geht im Markt das Gerücht um, dass Kämmerer Robert Weilhammer den Markt Lappersdorf in Richtung Zeitlarn verlassen wird. In der Vergangenheit haben bereits einige Mitarbeiter das Lappersdorfer Rathaus verlassen. Viele Bürger erwarten, dass Bürgermeister Hauner auf diese Personalfluktuation eingeht.

Zur Finanzlage des Marktes blättert das Marktoberhaupt im bereits vom Marktrat trotz Gegenstimmen der CSU-Fraktion verabschiedeten Haushaltsplan für dieses Jahr, dem kürzlich auch schon vom Landratsamt die rechtsaufsichtliche Genehmigung ohne Beanstandung erteilt wurde. Der Haushalt 2019 hat ein Gesamtvolumen von 36,5 Millionen Euro. Er gliedert sich in den Verwaltungshaushalt (VwHH) mit 23,9 Millionen Euro und in den Vermögenshaushalt (VmHH) mit 12,6 Millionen Euro.

Bürgermeister Hauner wird in den Bürgerversammlungen die Zahlen erläutern und auch die steigende Verschuldung mit Kreditaufnahme sowie Rücklagenentnahme erklären. Die „bunte Koalition“ im Marktrat aus Freien Wählern, SPD, Grünen und Bürgerliste fand bei der Haushaltssitzung gute Argumente für den von Kämmerer Weilhammer vorgelegten Haushalt für 2019, die CSU dagegen hielt ihn „in einer Zeit sprudelnder Steuereinnahmen für verbesserungswürdig“.

Siedlungsdruck ist hoch

Im Bereich „Bauen und Wohnen“ wird der Bürgermeister auf den neuen Flächennutzungs- und Landschaftsplan eingehen, der sich derzeit noch in Arbeit befindet. Er kann auch auf die Ausweisung von drei neuen Baugebieten in den nächsten Jahren verweisen: „Am Silbergarten-West“, „Lorenzen West III“ und „Waldweg“. Ob diese beabsichtigten Bebauungspläne reichen, um den enormen Siedlungsdruck auf den Markt Lappersdorf abzuschwächen, bleibt die Frage. Der Bürgermeister will auch auf den öffentlich geförderten Mietwohnungsbau in Oppersdorf eingehen.

In seiner jüngsten Sitzung hat der Marktrat über die aktuelle Lage beim Aurelium diskutiert und ist dabei zu einem überraschenden Ergebnis gekommen. Das wird Thema sein im Rechenschaftsbericht von Hauner, ebenso wie die Bereiche Bildungsstandort, Verkehr und Sicherheit.

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