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Bürgerversammlung

Netto-Markt wird neu gebaut

Der Laden hat am 20. April letztmals geöffnet. Von April bis Oktober gibt es keine Einkaufsmöglichkeit.
Von Josef Dummer

Der Netto-Markt in Kareth wird abgerissen und modernisiert. Am 29. Oktober soll er neu eröffnen.Foto: Dummer
Der Netto-Markt in Kareth wird abgerissen und modernisiert. Am 29. Oktober soll er neu eröffnen.Foto: Dummer

Lappersdorf.Rund 80 Besucher informierte Bürgermeister Christian Hauner bei der Bürgerversammlung im Pfarrsaal Kareth unter anderem über die weitere Entwicklung beim Netto-Markt in Kareth. Demnach hat der Einkaufsmarkt am Samstag, 20. April, letztmals geöffnet. Dem Abbruch des Gebäudes im Mai folgt dann ein moderner Neubau an gleicher Stelle. Die Wiedereröffnung ist laut Aussage von Netto für Dienstag, 29. Oktober, geplant.

Bei der anschließenden Möglichkeit für die Bürger, Fragen und Anträge zu stellen, wollte Doris Graf wissen, ob es während der Schließung des Netto-Marktes keine Ersatzmöglichkeiten für einen Einkauf geben werde.

Laut Auskunft von Bürgermeister Hauner hat er mit Vertretern von Netto im Vorfeld nach einer Ausweichmöglichkeit beispielsweise mit Container oder Zelt gesucht. Allerdings sei man im Raum Kareth nicht fündig geworden, so dass es für die Zeit der Schließung keine Ersatzverkaufsstelle geben wird. Auf den Hinweis von Graf, dass dies gerade für die älteren Leute zu einem Problem werden könnte, appellierte Hauner an die Bevölkerung, im Rahmen der Nachbarschaftshilfe bedürftige Menschen zu unterstützen. Auch die Marktgemeinde werde nach Möglichkeiten der Hilfe suchen, versprach der Bürgermeister.

Gefahrenstelle bei der Schule

Dr. Martin Zeilhofer kritisierte das Verfahren der Aufstellung eines neuen Flächennutzungs- und Landschaftsplans durch den Markt, „so wie das bisher gelaufen ist“. Einzig für die Fraktionen der CSU und der SPD im Marktrat hatte er Lob übrig. Zeilhofer sagte, er setze seine Hoffnungen in die Informationsveranstaltung des Marktes am 10. April im Aurelium.

Ein weiterer Bürger sah ein Gefährdungspotential für die Schulkinder bei der Grundschule in Kareth durch parkende Autos und „Schüler-Taxis“. Damit sind die Autos von Eltern gemeint, die ihre Kinder zur Schule fahren und unmittelbar davor parken, teils sogar in einer unübersichtlichen Kurve.

Bürgermeister Hauner kennt nach eigener Aussage diese Situation und befindet sie ebenfalls für ungut. Er appellierte deshalb an die Eltern, die Parkplätze oberhalb der Schule am Silbergarten zu nutzen, wenn schon die Kinder mit dem Auto zur Schule gefahren werden müssten.

Manuela Kaulich wollte den Stand bei den Planungen für einen Anbau oder ein neues Rathaus wissen, nachdem mit einem Bürgerentscheid vor acht Jahren „die historische Chance für ein neues Rathaus und eine neuen Mitte in Lappersdorf“ vertan worden sei.

Das Thema komme Mitte dieses Jahres im Marktrat auf dem Prüfstand, sobald ein im vergangenen Jahr beauftragter Architekt alle Möglichkeiten auf den Tisch gelegt habe, bestätigte Bürgermeister Hauner. Der Ehrenvorsitzende der Feuerwehr Kareth, Johann Glötzl, fragte nach dem Stand für ein neues Feuerwehrgerätehaus in Kareth. Nach Hinweis von Hauner sei dieses Thema schon in der Jahresversammlung der Feuerwehr Kareth im Januar ausführlich diskutiert worden. Die Liste der festgestellten akuten Sicherheitsmängel im jetzigen Gerätehaus sei mittlerweile abgearbeitet worden.

Wann kommt neue RVV-Linie 18?

Bürgermeister Hauner hofft, in den Jahren 2020/2021 in die Planungen für ein neues Gerätehaus einsteigen zu können. Aufgrund der aktuell schwierigen finanziellen Lage setzt er auf die Geduld der Karether Feuerwehrler. „Wir können derzeit leider nicht alle Wünsche sofort erfüllen“, sagte er.

Peter Fischer fragte wegen der vom Regensburger Verkehrsverbund (RVV) schon im vergangenen Jahr versprochenen Verbesserungen beim Öffentlichen Nahverkehr an. Laut Bürgermeister Hauner habe der RVV auf Nachfrage bisher dafür wegen immer noch fehlender Genehmigungen kein grünes Licht geben können. Eine Lösung mit einer neuen Linie 18 in Lappersdorf sei aber in Sicht.

Die „triste und graue Ansicht“ der Mietwohnungsbauten in Oppersdorf kritisierte Gottfried Schorr – und erhilt dafür den Applaus der Versammlungsteilnehmer. Nach Aussage von Bürgermeister Hauner ist diese Ausführung einem Architektenwettbewerb für die Gebäude geschuldet, die vor einem Gremium gerade mit dieser Ansicht das Rennen für sich entscheiden habe können.

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