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Anliegen

Ortsdurchfahrt soll sicherer werden

Zum Auftakt der Bürgerversammlungen im Lappersdorf kamen gut 100 Besucher. Vandalismus durch Jugendliche erregt die Gemüter.
Von Josef Dummer

Bürgermeister Christian Hauner bei seinem Rechenschaftsbericht in der Bürgerversammlung im Aurelium Foto: Dummer
Bürgermeister Christian Hauner bei seinem Rechenschaftsbericht in der Bürgerversammlung im Aurelium Foto: Dummer

Lappersdorf.Lediglich sieben Wortmeldungen kamen aus den Reihen der gut 100 Besucher im Aurelium nach dem rund einstündigen Rechenschaftsbericht von Bürgermeister Christian Hauner.

Hildegard Lehner beobachtet nach ihrer Aussage in der Lappersdorfer Ortsdurchfahrt zunehmend rücksichtslose Autofahrer, gerade am Marktplatz bei der von Kindern mit ihren Müttern stark frequentierten Eisdiele.

Wie Bürgermeister Hauner schon in seinem Bericht erwähnte, strebt der Marktrat aktuell Verbesserungen in Sachen Sicherheit für die Ortsdurchfahrt an. „Freilich wäre alles einfacher, wenn sich alle Verkehrsteilnehmer an die Verkehrsregeln halten würden“, fügte Hauner an.

Manfred Hornung wollte wissen, ob das Gerücht stimmt, dass Kämmerer Robert Weilhammer den Markt in Richtung Zeitlarn verlässt. Dies wäre seiner Meinung nach ein großer Verlust, auch im Hinblick auf das besondere Engagement von Weilhammer als jederzeit bei Einsätzen bereitstehender Feuerwehrmann, der auch größere Fahrzeuge lenken kann. Bürgermeister Hauner wollte zu Personalangelegenheiten in der Bürgerversammlung keine Auskunft geben.

Vandalismus in Lappersdorf

Jörg Uhlig kritisierte die in letzter Zeit vermehrt und speziell auch im Metzenbachtal beim Pavillon auftretende Lärmbelästigung und den Vandalismus durch Jugendliche.

Im Rathaus sei dieses Problem bereits bekannt, sagte Hauner, und er habe auch schon den Jugendpfleger und den Ordnungsamtsleiter beauftragt, sich der Sache anzunehmen. Der Bürgermeister appellierte an die Bürger, bei weiteren Vorkommnissen sofort die Polizei und die Marktverwaltung zu verständigen.

Hauner wusste auch von Jugendlichen, die sich unerlaubt Zutritt zu einer Umkleidekabine in der Gemeindehalle während des Trainings einer Mannschaft verschafft und dort Essensreste und Zigarettenkippen hinterlassen hatten.

Die Gemeinde in Zahlen

  • Einwohner:

    Zum Stand 1. Januar 2019 zählt der Markt Lappersdorf 14 036 Einwohner.

  • Aufteilung:

    In Lappersdorf wohnen 6800, in Hainsacker 4482 und in Kareth 2754 Einwohner.

  • Zahlen:

    Es wurden 2018 108 Kinder geboren, und es verstarben 138 Menschen. Das Durchschnittsalter der Bürgerschaft beträgt 44,98 Jahre.

Die Frage von Willi Dietl zielte darauf ab, ob der Markt Lappersdorf einen eigenen Klimaschutzmanager braucht. Nach Aussage von Bürgermeister Hauner hat dies der Marktrat so beschlossen. Es handelt sich dabei um ein befristetes Arbeitsverhältnis mit staatlicher Förderung.

Christiane Doblinger interessierte, was es mit den von Hauner in seinem Rechenschaftsbericht erwähnten „Gemeinschaftsplätzen“ in der Lappersdorfer Ortsdurchfahrt auf sich hat. Derzeit wird die Ortsdurchfahrt auf Möglichkeiten zur Gestaltung von solchen Plätzen untersucht, informierte der Bürgermeister.

Er könne aber noch keine konkreten Angaben darüber machen, solange keine Pläne des Ingenieurbüros vorliegen. Auch fragte Doblinger an, ob in Lappersdorf wieder einmal Baugebiete nach dem Einheimischenmodell ausgewiesen werden. Derzeit ist ein solches Baugebiet in Lorenzen in Planung, sagte Bürgermeister Hauner. Heuer erfolge die Aufstellung des Bebauungsplans, 2020 die Erschließung und voraussichtlich 2021 sei die Bebauung geplant.

Suche nach Grundstücken

Der Markt sei immer auf der Suche nach Grundstücken für neue Baugebiete, jedoch müsse das im Hinblick auf den in der Folge dann zunehmenden Verkehr und die Infrastruktur in einem überschaubaren Rahmen bleiben, sagte Hauner.

Albert Schiegl hat vor zwei Jahren einen Antrag auf Aufstellung eines Verkehrsspiegels gestellt. Seitdem wartet er darauf, nachdem seine Zufahrt zum Kirchberg schlecht einsehbar sei und seit der Eröffnung des Gymnasiums immer mehr radfahrende Schüler „teils mit hoher Geschwindigkeit den Berg herunter radeln“.

Zwar habe er Vorfahrt wegen der Rechts-vor-links-Regelung, „aber ich will doch nicht, dass mir ein Schüler plötzlich einmal auf meiner Motorhaube landet“, so Schiegl. Bürgermeister Hauner versprach, sich der Sache anzunehmen. Die letzte Bürgerversammlung ist am Donnerstag um 19 Uhr im Karether Pfarrheim.

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