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Wahl

Bürgermeisterin kandidiert wieder

Angelika Ritt-Frank (SPD) tritt an. Die übrigen Gemeinderatsfraktionen in Mintraching haben noch keine Kandidaten.
Von Julia Falk

Angelika Ritt-Frank will noch einiges in der Gemeinde bewirken. Fotos: Jaumann, Falk
Angelika Ritt-Frank will noch einiges in der Gemeinde bewirken. Fotos: Jaumann, Falk

Mintraching.Bürgermeisterin Angelika Ritt-Frank wird nächstes Jahr wieder zur Bürgermeisterwahl antreten. Sie möchte noch einiges zu Ende bringen und in der Gemeinde bewirken.

„Nach wie vor ist das Amt des Bürgermeisters für mich eine Herausforderung und ermöglicht vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten,“ deshalb ist dieser Beruf immer noch reizvoll für Ritt-Frank. Sie hat in der vergangenen Legislaturperiode vieles in Angriff genommen und möchte noch mehr für Mintraching bewirken.

Seit 2014 ist sie im Amt und hat für die Gemeinde einiges erreicht. Beispielsweise konnten letztes Jahr die Sporthalle eröffnet und der Beschluss zum Umbau des Seniorenheimes gefasst werden.
Vor allem die Verkehrssituation liegt der Bürgermeisterin am Herzen. „Mir ist die Zusammenarbeit mit den Bürgerinnen und Bürgern enorm wichtig“, betont Ritt-Frank im Bezug auf das neue Verkehrskonzept, das in Zusammenarbeit mit den Mitbürgern erstellt wurde. Ortsumgehungen wären für Ritt-Frank mögliche Lösungen.

„Die Bürgermeisterschaft ist eine schöne Herausforderung“

Angelika Ritt-Frank, Bürgermeisterin

Die SPD Bürgermeisterin möchte sich für noch mehr Haltepunkte in der Gemeinde stark machen. Es gibt zwei Bahnhöfe in Mintraching, die leider nicht mehr angefahren werden. Die Verkehrslast ist hoch und es wäre ein Gewinn für die Gemeinde, wenn manche auf die Bahn umsteigen würden. Dazu müsse die Nutzung der Bahn in Mintraching aber attraktiver werden.

Ein weiteres Anliegen für Ritt-Frank ist die Planung eines Gemeinschaftshauses mit einem Saal und einer Gaststädte. Der Zusammenhalt in der Gemeinde spielt eine große Rolle und das ehemalige Pfarrhaus könnte als Gasthaus und Vereinsheim dazu beitragen.

Weitere Kandidaten

Bisher ist noch kein anderer Bürgermeisterkandidat aus den verschiedenen Parteien in Mintraching bekannt. In der Gemeinde gibt es sechs Gruppierungen, die im Gemeiderat sind: CSU, SPD, Freie Wählergemeinschaft Mintraching-Rosenhof, Freie Wählergemeinschaft Mangolding-Scheuer, Wählervereinigung Moosham-Sengkofen-Tiefenbrunn und Bürgerliste.

Johannes Weitzenbeck von der CSU Mintraching erwähnte, dass dies erst in ein paar Wochen bekannt wird, denn man habe noch keine Liste aufgestellt, ein Beschluss über einen Kandidaten wurde ebenfalls noch nicht gefasst.

Auch Christian Brückl von der Freien Wählergemeinschaft Mintraching-Rosenhof kann noch keine Auskunft über einen möglichen Kandidaten geben. Ob überhaupt ein Bürgermeisterkandidat von den FW gestellt wird, sei fraglich. Bisher wurde kein Beschluss darüber gefasst, ob es einen Kandidaten geben wird, denn Ritt-Frank sei in ihrer ersten Amtsperiode und sollte eine weitere Chance haben, meinen die Freien Wähler Mintraching-Rosenhof vorsichtig.

Mintraching in Zahlen

  • Einwohner:

    In der Gemeinde Mintraching leben 5.037 Einwohner (Stand: Dezember 2018). Im Gemeindeteil Moosham wohnen 793, in Sengkofen 278, in Scheuer 459, in Mangolding 389, in Rosenhof 928 und in Mintraching selber 2190 Einwohner.

  • Haushalt:

    Im Jahr 2019 weist die Gemeinde ein Volumen von 17 Millionen Euro aus. 2,7 Millionen Euro umfassen die Rücklagen. Verschiedenen Baumaßnahmen, u. a. die Sanierung des St. Josefs, kosten rund 3,3 Millionen Euro. Die Gemeinde ist schuldenfrei.

Derselben Meinung ist auch Josef Dorfner von der Bürgerliste Mintraching, die einen Sitz im Gemeinderat hat. Im Gespräch stellte sich heraus, dass auch die Bürgerliste noch keinen Bürgermeisterkandidaten habe und man noch nicht wisse, ob es einen geben werde.

Der derzeitige Gemeinderat von Mintraching besteht aus Rudolf Blank, Christian Brandl, Josef Dorfner, Johann Griesbeck, Johann Guggenberger, Elfriede Holzer, Rudolf Homeier, Andreas Janker, Klaus-Dieter Lang, Josef Mahrer, Dr. Thomas Mauch, Armin Schneider, Christoph Stangl, Bernhard Stierstorfer, Thomas Troll und Johannes Weitzenbeck.

Rückblick Bürgermeisterwahl

Trotz drei Mitbewerbern konnte sich SPD-Kandidatin Angelika Ritt-Frank in der Bürgermeisterwahl 2014 mit 1357 Stimmen (54,50 Prozent) gegen ihre männlichen Konkurrenten durchsetzen. Die drei verbliebenen Bewerber, Christian Brückl (Freie Wählergemeinschaft Mintraching-Rosenhof), Johannes Weitzenbeck (CSU) und Josef Dorfner (Bürgerliste Mintraching) folgten ihr mit deutlichem Abstand. Brückl kam als Zweitplatzierter auf 395 Stimmen (15,86 Prozent). Auf Weitzenbeck und Dorfner entfielen jeweils 369 Stimmen (14,82 Prozent).

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