MyMz
Anzeige

Soziales

Mintrachinger Altenheim wird umgebaut

Der Verein der Freunde von St. Josef sieht der Sanierung positiv entgegen. Christine Niklas ist neue Vorsitzende.
Von Josef Steimmer

Die neue Vereinsleitung der Freunde des Altenheims St. Josef mit Pfarrer Klaus Beck (rechts): Erwin Drexler, Gertraud Pelkofer, Christine Niklas und Fred Pelkofer (von links) Foto: Josef Steimmer
Die neue Vereinsleitung der Freunde des Altenheims St. Josef mit Pfarrer Klaus Beck (rechts): Erwin Drexler, Gertraud Pelkofer, Christine Niklas und Fred Pelkofer (von links) Foto: Josef Steimmer

Mintraching.Christine Niklas steht künftig an der Spitze des Vereins der Freunde des Altenheims St. Josef Mintraching. Im Rahmen der Mitgliederversammlung wurde sie zum Nachfolger von Dr. Thomas Mauch gewählt. Die geplante Erweiterung und Grundsanierung des bestehenden Gebäudes steht nun bevor. Auch die Digitalisierung des Hauses ist beschlossene Sache.

Kassier Manfred Pelkofer hatte die Mitglieder zur Versammlung mit Neuwahlen ins Pfarrheim eingeladen. Vorsitzender Dr. Thomas Mauch eröffnete die Versammlung mit seinem Jahresbericht. Unter den Anwesenden konnte er auch Monika Keil, die Leiterin des Altenheims, und Pfarrer Klaus Beck begrüßen.

Dr. Mauch erklärte, dass die Beschlüsse über einen Erweiterungsbau und die Grundsanierung des bestehenden Gebäudes für das gemeindeeigene Altenheim sehr zur positiven Entwicklung im Heim beigetragen hätten. „So haben wir nach den Fluktuationen durch die Unsicherheiten mit dem Heim in der Vergangenheit heute wieder ein motiviertes und kompetentes Pflege- und Dienstleistungspersonal und auch die Senioren fühlen sich wieder wertgeschätzt. Einen großen Beitrag hat dazu auch die neue Leiterin Monika Keil geleistet“, so Dr. Mauch.

Durch die dringend notwendige Übergabe der Organisation von der Gemeindeverwaltung an die Heimleitung sei einiges verbessert worden. Eine längst überfällige Digitalisierung könne nun endlich stattfinden.

Zuschussbescheid steht aus

Es gebe auch keine Diskussionen mehr, ob das Haus überflüssig sei, sondern das Gegenteil sei der Fall. Der Bescheid über einen Zuschuss der bayerischen Staatsregierung stehe noch aus, sei aber bis zum Juli 2019 zu erwarten. Dann könne das Bauvorhaben gestartet werden.

Es soll auch abgeklärt werden, wie mit Spenden und vererbten Geldern zu verfahren sei. Eine direkte Spende an das Altenheim sei nicht möglich, da das Altenheim im Besitz der Gemeinde sei. Alle Zuwendungen könnten an den Verein gehen, der verpflichtet sei, diese Gelder für das Heim zu verwenden. Dem Verein gehören zurzeit 100 Mitglieder an.

Hans Niklas, der an der Gründung des Vereins maßgeblich beteiligt und dessen erster Vorsitzender war, ergänzte, dass alles rechtlich abgeklärt und in die Verfassung des Vereins aufgenommen worden sei. Pfarrer Klaus Beck brachte seine Verbundenheit zum Verein Freunde des Altenheims zum Ausdruck und regte an, sich weiter und noch intensiver in das „Altenheim-Leben“ einzubringen.

Monika Keil berichtete über die EDV-Einführung. Mittlerweile sei dies bei den Angestellten kein Thema mehr und funktioniere sehr gut. Die seit 1996 bestehende Pflegebuchverordnung für Altenheime werde nun auch im Altenheim St. Josef im Eigenbetrieb erstellt.

Fred Pelkofer stellte den derzeitigen Kassenstand vor. Er gab einen Vorschlag von Hans Niklas weiter, ein Fest für die Bewohner des Altenheims auszurichten. Geplant sei eine externe Bewirtung im Garten des Altenheims. Damit wären auch die Mitarbeiter des Altenheimes entlastet. Für die Unterhaltung soll die hiesige Blaskapelle sorgen. Ein genaues Datum stehe noch nicht fest. Monika Keil schlug das Kirchweihfest vor.

Spatenstich wohl erst 2020

Dr. Mauch beantwortete anschließend Fragen von Mitgliedern: Der Baubeginn werde nach der Zusage durch die bayerische Staatsregierung erfolgen. Der Spatenstich werde aber wahrscheinlich erst 2020 erfolgen. Die Bauzeit werde vermutlich vier Jahre dauern. Begonnen werde mit dem Neubau im südlichen Bereich, nach dem Umzug in den Neubau soll dann der Altbau entkernt, saniert und erweitert werden.

Neuwahlen

  • Ablauf:

    Altbürgermeister Willi Scheck erklärte sich bereit, die Neuwahlen zu leiten. Da die bisherige Vereinsleitung aus zeitlichen Gründen die Führung abgeben wollte, mussten fast alle Posten neu vergeben werden.

  • Ergebnis:

    Künftig führt Christine Niklas den Verein, Stellvertreter ist Erwin Drexler. Die Kasse führt Fred Pelkofer, als Schriftführerin fungiert Gertraud Pelkofer.

Sie sind noch nicht registriert?

Neu registrieren

MessageBox

Nachricht