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Jubiläum

Seit 50 Jahren schießt Mooshams Frohsinn

Die Schützengesellschaft Frohsinn Moosham feiert Geburtstag. Aber die Vorstandschaft entschied sich gegen ein großes Fest.
Von Karl Matok

Ein Bild von der Fahnenweihe der Frohsinnschützen Moosham vom 19. bis 22. Juli 1981 mit Fahnenmutter Hilde Kammerer und Schirmherrn Joachim Stodolka (vorne Mitte)  Foto: Karl Matok
Ein Bild von der Fahnenweihe der Frohsinnschützen Moosham vom 19. bis 22. Juli 1981 mit Fahnenmutter Hilde Kammerer und Schirmherrn Joachim Stodolka (vorne Mitte) Foto: Karl Matok

Mintraching.„Wenn Treue und Frohsinn walten, bleibt der Verein erhalten“ unter diesem Wahlspruch auf der Vereinsfahne feiert am Samstag und Sonntag die Schützengesellschaft Frohsinn Moosham ihren 50. Geburtstag.

Mit einem Ehrenabend mit Mitgliederehrung sowie am Sonntag mit einem Gedenkgottesdienst für die verstorbenen Mitglieder und anschließenden gemütlichen Beisammensein wird gefeiert. Die Vorstandschaft hat von einem großen Fest abgesehen und begeht das runde Jubiläumsjahr im familiären Rahmen.

Am Anfang: 43 Mooshamer

Wie in der Schützenchronik verzeichnet ist, trafen sich am 7. Februar 1968 43 sportinteressierte Mooshamer Männer und Frauen in der Gaststätte Lichtinger zur Wiedergründungs-Versammlung eines Schützenvereins. Schon 1925 soll aus mündlichen Überlieferungen eine Schützengesellschaft „Frohsinn“ Moosham bestanden haben. Es ist bekannt, dass die Schützen in den Jahren vor dem zweiten Weltkrieg unter den Schützenmeistern Josef Prasch sen. und Johann Neumeier geleitet wurden. Der erste Schützenverein löste sich zum Ende des Krieges 1944/45 auf. 1968 begann die Ära der neugegründeten Schützengesellschaft.

Da vom früheren Schützenverein keine schriftlichen Unterlagen mehr vorhanden sind, entschlossen sich die anwesenden Gründungsmitglieder einstimmig dafür, den bereits bekannten Traditionsnamen „Frohsinn“ wieder aufleben zu lassen. Zum Gründungsschützenmeister wählte die Versammlung den Maschinenbauschlosser Georg Neumeier. Dank Spenden wurde ein Schießstand aufgebaut und ein Luftgewehr angeschafft. Sofort schlossen sich die Schützen dem Kreisschützenverband Oberpfalz und Donaugau an und gehörten fortan auch zum Deutschen Schützenbund.

Am 23. März 1968 fand das Eröffnungsschießen statt, zu dem sich zahlreiche Gäste sowie der 1. und 2. Sektionsschützenmeister Walter Trapp und Ludwig Schmid einfanden. Die neugegründete Schützengesellschaft bewies schon im ersten Jahr des Bestehens bei 33 Schießveranstaltungen ihre Passion für den Schießsport. Bei einer Jahresversammlung wurde beschlossen, die Schießanlage auf sechs Schießbahnen auszubauen, um auch Nadel- und Sektionsschießen abhalten zu können.

Moosham wurde digital

Die Umrüstung auf elektronische Messwerterfassung war die größte Investition der vergangenen Jahrzehnte, erklärte Schützenmeister Thomas Wittwer. Die aufstrebenden Mooshamer Schützen strahlen im 50. Jubeljahr übers ganze Gesicht und sind stolz auf ihren Verein. Inzwischen zählt die Schützengesellschaft „Frohsinn“ Moosham 101 Mitglieder, davon 14 eifrige Jungschützen und ist für die nächsten Jahrzehnte gut aufgestellt.

Das Programm

  • Samstag:

    Ehrenabend, 18 Uhr, Einlass in den Feststadl im Meyer-Hof, Langenerlinger Straße 14, 19.30 Uhr, Grußworte der Ehrengäste und Ehrung, Fest- und Barbetrieb

  • Sonntag:

    8.30 Uhr, Weißwurstfrühstück, 9.30 Uhr, Aufstellen der Vereine im Meyer-Hof, 9.45 Uhr, Kirchenzug, 10 Uhr, Festgottesdienst, danach Mittagessen. Ab 14 Uhr gibt es Kaffee und Kuchen mit Musik. Um 17 Uhr Tombola. (lok)

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