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Lokalpolitik

Der Kiesabbau in der Gemeinde geht weiter

Gemeinderat Mötzing genehmigte der Firma Wolf erneut den Kiesabbau und stimmte der Verlängerung der Rekultivierungsfrist zu.
Von Gabriele Thomann

Rekultivierung in Schafhöfen dauert noch an. Foto: Archiv Thomann
Rekultivierung in Schafhöfen dauert noch an. Foto: Archiv Thomann

MÖTZING.. Bürgermeister Reinhard Knott hatte zur Gemeinderatssitzung Hans und Johannes Wolf vom gleichnamigen Kieswerk eingeladen. Zum einen lagen Anträge bezüglich Kiesabbau und Rekultivierung vor, zum anderen galt es, Unstimmigkeiten zu klären. Aktuell wird auf ca. 80 Hektar im Gemeindegebiet Kies abgebaut. Es liegt nun ein Antrag auf Erweiterung der Abbaufläche bei der Martinskirche in Schönach vor. Hier soll wieder eine Wasserfläche entstehen. Zudem beantragte Wolf beim Landratsamt auf zwei Flurnummern in der Gemeinde Haimbuch eine Verlängerung der Rekultivierungsfrist um weitere fünf Jahre. Hans Wolf erläuterte, dass aufgrund hoher Bautätigkeit auch ein hoher Kiesbedarf herrsche. Der Unternehmer müsse rechtzeitig neue Abbauflächen finden; dazu brauche er abgabebereite Landwirte. In Schafhöfen wird versucht, die Rekultivierung in den nächsten Jahren abzuschließen. Hier kann noch entsprechendes Material eingefahren werden. Wasserflächen zu verfüllen, ist derzeit nicht erlaubt.

Wolf bedauerte im Gemeinderat die Missverständnisse der letzten Zeit und beteuerte, sich immer an gesetzliche Vorgaben zu halten. Der Bürgermeister stellte klar, dass sich die Gemeinde nicht grundsätzlich gegen Kiesabbau wehrt, besprochene Regularien aber eingehalten werden müssen. In Schönach soll versucht werden, langfristig ein Gebiet zur Naherholung mit Badeweiher anzulegen. Der Gemeinderat genehmigte die Anträge auf Verlängerung der Rekultivierungsfrist und Sand- und Kiesabbau. Auch fünf private Bauanträge wurden genehmigt.

Zur Dorferneuerung Mötzing-Schönach wurde ein Flyer entworfen, der an alle Haushalte verteilt wird. Am 26. September findet im Gemeinschaftshaus Haimbuch ein weiteres Treffen statt. Auch eine Ortsbegehung mit dem Amt für ländliche Entwicklung und dem Architekten steht an.

Von der Regierung der Oberpfalz wurde ein Zuschuss in Höhe von 4500 Euro für die neue Tragkraftspritze der FF Haimbuch bewilligt. Im Bereich Schafhöfen gab es zur Sicherheit neue verkehrsrechtliche Anordnungen.

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