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Politik

Mötzing plant Baugebiet

Mit vier Millionen Euro verabschiedete der Gemeinderat einen Rekordhaushalt.
Von Gabriele Thomann

Die Gemeinde Mötzing plant ein neues Baugebiet.  Foto: jn
Die Gemeinde Mötzing plant ein neues Baugebiet. Foto: jn

Mötzing.Kämmerer Christian Blümel stellte in der jüngsten Sitzung dem Gemeinderat den Haushalt 2019 vor. Dieser schließt im Verwaltungsteil mit 2,1 Millionen Euro und im Vermögensteil mit knapp 1,9 Millionen Euro. Das Gesamtvolumen steigt gegenüber dem Vorjahr um fast eine Million Euro an. Schulden hat die Gemeinde keine. Die Rücklagen beliefen sich Ende 2018 auf drei Millionen Euro, davon werden rund 1,4 Millionen zum Haushaltsausgleich 2019 entnommen.

Zu den Hauptausgaben 2019 zählen der Grunderwerb und die Anlage des neuen Baugebiets in der Feldmeßstraße. Investiert wird auch in die Gemeindehäuser. Der Haushalt wurde vom Gemeinderat einstimmig genehmigt.

Ausführlich erläutert wurde von Landschaftsarchitekt Gerald Eska und Architekt Dionysius Stelzenberger der Planungsentwurf für den Bebauungsplan „Feldmeßstraße“ in Mötzing. Mittlerweile erfolgte auch eine Vorstellung bei der Bürgerinitiative. Derzeit herrscht in der Feldmeßstraße eine einseitige Bebauung vor. Aufgrund des Überschwemmungsgebiets bezeichneten die Architekten die Lage als sensibel. Vorgesehen sind jetzt 14 Baugrundstücke mit einer Größe zwischen 545 und 630 Quadratmetern. Gegenüber der Schreinerei sind auf etwas mehr Fläche drei Doppelhäuser geplant. Insgesamt können 16 Wohngebäude entstehen. Wegen archäologischer Funde müssen Sondierungsarbeiten mit dem Landesamt für Denkmalpflege durchgeführt werden.

Im Bebauungsplan wurde eine maximale Wandhöhe von 5,60 Metern und eine maximale Firsthöhe von 7,60 Metern festgesetzt. Es dürfen keine Keller und Ölheizungen mit Heizöllagerung gebaut werden. Als Dachformen sind nur Satteldächer und versetzte Pultdächer zugelassen. Weitere Vorschriften hinsichtlich Firstrichtungen, Begrünungen und Einfriedungen wurden vorgetragen. Der Gemeinderat stimmte dem Bebauungsplan zu.

Alois Kermer berichtete über die Prüfung der Jahresrechnungen 2016 und 2017. Auffallend waren die hohen Stromkosten 2017. Zum einen waren die Kosten im Haushalt wegen einer Gutschrift 2016 falsch angesetzt, zum anderen liegt in den Gemeindehäusern ein sehr hoher Verbrauch vor. Hier wird jetzt für Mötzing und Haimbuch ein Austausch der Heizungen geprüft.

Der Beitritt zum Verein für Archivpflege im Landkreis Regensburg ist für 2019 nicht mehr möglich. In der Gemeinde gibt es interessierte Bürger, die sich in die Archivpflege einbringen würden. Der Beitritt zum Verein wird dennoch angestrebt.

Die Fischerfreunde Mötzing erhielten eine Pachtvertragsverlängerung für das gemeindliche Fischwasser. Der erhobene Pachtzins wird dem Verein als Zuschuss für die Jugendarbeit erstattet. Bürgermeister Reinhard Knott berichtete, dass verschiedene Feldwege sanierungsbedürftig sind. Das Thema wird in der nächsten Sitzung ausführlich diskutiert. Von der Starkstromleitung Südostlink ist Mötzing nicht betroffen.

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