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Polizei

Acht Verletzte bei Unfällen auf der A 3

Ein Audi rammte bei Neutraubling einen Golf: Eine Frau wurde aus dem Auto geschleudert. Weitere Unfälle ereigneten sich im Rückstau.

Insgesamt acht Verletzte mussten nach mehreren Unfällen auf der Autobahn A3 in Krankenhaus eingeliefert werden.
Insgesamt acht Verletzte mussten nach mehreren Unfällen auf der Autobahn A3 in Krankenhaus eingeliefert werden. Foto: dpa

Neutraubling.Insgesamt vier Verletzte forderte am Sonntagmorgen ein schwerer Verkehrsunfall auf der Autobahn A3 in Richtung Passau. Wie die Polizei mitteilt, war gegen 6 Uhr ein 26-jähriger bulgarischer Staatsangehöriger mit einem Golf auf dem rechten Fahrstreifen der A3 unterwegs. Im Auto befanden sich zudem ein ebenfalls 26-Jähriger auf dem Beifahrersitz und eine 23-jährige Frau auf der Rücksitzbank. Knapp einen Kilometer nach der Anschlussstelle Neutraubling prallte ein Audi, der von einem 39-jährigen Mann gesteuert wurde, aus ungeklärter Ursache mit hoher Geschwindigkeit gegen das linke Heck des Golf, der dadurch nach rechts in die Schutzplanke geschleudert wurde. Der Audi kam ebenfalls ins Schleudern und prallte in die Mittelschutzplanke. Alle vier Insassen der beiden Fahrzeuge wurden dabei verletzt. Der Fahrer und der Beifahrer des VW wurden leicht verletzt. Der Fahrer des Audi wurde schwer verletzt und in ein Regensburger Krankenhaus aufgenommen. Zunächst lebensbedrohliche Verletzungen zog sich die 23-Jährige zu, die bei dem Unfallgeschehen aus dem VW geschleudert wurde. Durch die Staatsanwaltschaft Regensburg wurden die Unfallfahrzeuge sichergestellt sowie ein Unfallsachverständiger hinzugezogen. Der Sachschaden an den Autos beträgt 28 000 Euro.

Die Autobahn in Richtung Passau musste total gesperrt werden. Die stehenden Autos wurden wegen der hohen Außentemperaturen entgegen der Fahrtrichtung aus dem Stau herausgeführt. Durch die Vollsperrung kam es zu einem Rückstau über die Anschlussstelle Regensburg Ost hinaus, in dem sich zwei weitere Unfälle ereigneten. So kam es um 8.45 Uhr kam es zwischen zu einem Streifvorgang zwischen einem Wohnwagengespann und einem Wohnmobil. Und um 9.30 Uhr bemerkte ein 63-jähriger Mercedes-Fahrer das Stauende zu spät und prallte gegen die rechte Heckseite eines Audi. Der Fahrer des Mercedes musste schwer verletzt in ein Krankenhaus eingeliefert werden. Drei weitere Personen wurden leicht verletzt. Der Gesamtschaden an den Fahrzeugen und an den Schutzplanken beträgt geschätzte 10 000 Euro, teilt die Polizei mit.

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