MyMz
Anzeige

Belcanto-Chor bot ein riesiges Programm

Der Männer- und Frauenchor präsentierte sich bei seinem ersten Konzert unter der Leitung von Zsuzsanna Reibach.

Der Belcanto-Chor: stimmgewaltig und mit einem riesigen Programm
Der Belcanto-Chor: stimmgewaltig und mit einem riesigen Programm Foto: Belcanto

Neutraubling.Den Auftakt zu dem musikalischen Sonntagnachmittag bildete der Swing-Klassiker „Sing, sing, sing“ von Louis Prima, der quasi das Motto des Chores symbolisiert – die Freude am gemeinsamen Singen. Nach dem deutschen Volkslied „Kein schöner Land“ und dem griechischen Volkslied „Samiotissa“ folgten zwei vertonte Gedichte: „Es stand ein Stern am Himmel“ von Matthias Claudius und das „Heidenröslein“ von Johann Wolfgang von Goethe.

Für den Ungarischen Tanz Nr. 6 hat sich Johannes Brahms von der Musik der Zigeuner inspirieren lassen. Bei den zwei alpenländischen Volksliedern „Hintn bei da Stadltür“ und „Ja, weil du so schön tanzn kannst“ wurde der Chor von Otto Meichel auf der Steirischen Harmonika und Bernhard Nußer auf der Gitarre begleitet.

Es folgte das Largo aus Antonín Dvo?áks 9. Symphonie „Aus der Neuen Welt“. Mit einem amüsanten Gedicht über eine Küchenschabe, vorgetragen von Johanna Neft, wurde auf das mexikanische Volkslied „La cucaracha“ eingestimmt, das während der mexikanischen Revolution Anfang des 20. Jahrhunderts entstand. Passend dazu wurde das Publikum mit dem Lied „Mexico“ aus der Operette „Le chanteur de Mexico“ von Francis Lopez in die Pause entlassen.

Der zweite Teil wurde von drei Abendliedern eingeleitet: „Nun ruhen alle Wälder“ von Johann Sebastian Bach, „In stiller Nacht“ von Johannes Brahms sowie „Abschied vom Walde“ von Felix Mendelssohn-Bartholdy. Es folgten das „Vilja-Lied“ aus Franz Lehars Operette „Die lustige Witwe“ sowie die Lieder „I could have danced all night“ und „Wouldn’t it be loverly?“ aus dem Musical „My Fair Lady“ von Frederick Loewe.

Nachdem Ingrid Fähnrich mit einem Text über die afrikanische Wildnis auf Afrika einstimmte, sang der Chor das traditionelle afrikanische Wiegenlied „Thula baba, thula sana“ auf Zulu, gefolgt von den zwei Gospelstücken „Oh happy day“. Anschließend gab der Chor den durch Glenn Miller bekannt gewordenen Swing-Titel „Chattanooga choo choo“ von Mack Gordon und Harry Warren zum Besten, der eine Zugfahrt von New York nach Chattanooga in Tennessee beschreibt. Mit „I get around“ von den Beach Boys und dem Song „Happy“ von Pharrell Williams aus dem Jahr 2013, bei dem Sabine Hoch, Krisztina Szabó-Stadter und Horst Winkler die Solostimme sangen, fanden auch zwei Popsongs Eingang ins Programm, bevor das Lied „Over the rainbow“ aus dem Musicalfilm „Der Zauberer von Oz“ den Abschluss des Konzerts bildete. Die rund 170 Zuhörer spendeten begeistert langanhaltenden Applaus.

Sie sind noch nicht registriert?

Neu registrieren

MessageBox

Nachricht