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GNTM: Aus für Shirin aus Neutraubling

Für Shirin platzt der Traum vom Titel „Germany’s Next Topmodel“. Die zweite Oberpfälzer Kandidatin wird zum Lästeropfer.
Von Bettina Mehltretter, MZ

Shirin aus Neutraubling hat es bei GNTM unter die Top 20 geschafft. Foto: Shirin Hamo
Shirin aus Neutraubling hat es bei GNTM unter die Top 20 geschafft. Foto: Shirin Hamo

Neutraubling.In der dritten Folge von „Germany’s Next Topmodel“ ist Schluss für Shirin Kelly aus Neutraubling: Die 24-jährige medizinische Fachangestellte erhält am Ende der Show kein Foto von Modelmama Heidi Klum. „Mich hast du diese Woche nicht überzeugt: beim Fotoshooting nicht und auch heute hier nicht“, sagt sie nach dem Entscheidungswalk. Shirin reagiert mit Fassung: „Ich bin nicht traurig. Jetzt kann ich heimgehen und Heilpraktiker werden.“

Diese Reaktion zeigte ProSieben den Fernsehzuschauern und denen, die den Livestream im Internet sahen. Doch in einem längeren Clip, der nur im Internet abrufbar ist, erzählt Shirin, dass sie sogar überlegt hatte, freiwillig aus der Show auszusteigen. „Mir ist ein kleiner Stein vom Herzen gefallen, weil ich selber schon darüber nachgedacht hatte (...), ob das wirklich das Richtige für mich ist“, sagt Shirin. „Ich fand’s eher nervig geschminkt zu werden, die Haare gemacht zu bekommen. Bei den Shootings hatte ich nicht so den richtigen Spaß.“

Auch Shirins größten Erfolg bei „Germany’s Next Topmodel“ enthielt ProSieben den Zuschauern der Sendung vor: Die Neutraublingerin holte sich einen Job in Mailand. Einen Tag lang wurde sie in Mode des gebürtigen Landauer Designer Tom Rebl für dessen Lookbook fotografiert (zum Video). Am Ende entschied sich die Topmodel-Jury dennoch gegen Shirin.

Achja übrigens.. Lara und ich haben in Mailand den Job für das Tom Rebl Lookbookshooting bekommen. Schön dass Pro7 einfach unseren Job rausschneidet 󾌽 @lara.topmodel.2016

Posted by Shirin Germany's next Topmodel 2016 on Thursday, February 18, 2016

Die zweite Oberpfälzerin im Wettbewerb, Jennifer Daschner aus Sulzbach-Rosenberg (17), bleibt unterdessen im Rennen. Rundum glücklich dürfte sie aber nicht sein. Denn in der dritten GNTM-Folge begann der Zickenkrieg.

Folgt Jennifer auf Erica und Jacqueline?

Jede Staffel braucht ihr Mobbingopfer: In Staffel zehn war es Deutsch-Brasilianerin Erica, die Drama-Queen. Pfarrerstochter Jacqueline wurde in Staffel acht Ziel von Lästerattacken. Und nun musste also Jennifer einiges wegstecken. „Manchmal ist die Jenny ein bisschen schusselig“, lästerte eine Konkurrentin. „Sie kommt halt auch vom Dorf. Sie kann da nichts dafür!“, stichelte eine andere. Und eine dritte verpasste der Auszubildenden zur Einzelhandelskauffrau einen Spitznamen: „Jumbo Titte“ („Riesenbusen“). Kein schmeichelhafter Titel für eine 17-Jährige.

Wie es für Shirin Kelly nach dem Ausscheiden weitergeht, lesen Sie hier.

Die Castingshow zeigt auch in Staffel elf, was sie ist: ein großer Fleischmarkt, den die Mädchen in Kauf nehmen, um hinauszukommen aus Orten wie Sulzbach-Rosenberg, aus Mühldorf oder Ratzeburg. Dabei kann nur eine „Germany‘s Next Topmodel“ werden. Das betont Heidi Klum in jeder Sendung wieder. Jennifer kämpft trotz der geringen Chancen weiter um den Titel – ihrer Mama zuliebe. Shirin dagegen freute sich auf ihre Familie daheim im Landkreis Regensburg, auf ihren Freund, ihre Eltern und die Großeltern. Und auf ihren Job in der Arztpraxis ihres Papas.

Sehen Sie hier, was aus den bisherigen Siegerinnen von „Germany’s Next Topmodel“ wurde:

Was wurde aus den Topmodels?

Alle Geschichten und Bilder rund um „Germany‘s Next Topmodel“ finden Sie hier.

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Die MZ berichtet im NewsBlog von der aktuellen GNTM-Staffel:

Shirin Kelly - GNTM-Kandidatin aus der Oberpfalz

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