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Nittendorf

Nittendorf: Millionen fürs Urbane Zentrum

Der Baubeginn für den lange erwarteten Edeka-Markt am Zentrum des Bernstein in Nittendorf steht kurz bevor.

Der alte Netto und das Bistro müssen dem Neubau weichen. Foto: Neuhoff
Der alte Netto und das Bistro müssen dem Neubau weichen. Foto: Neuhoff

Nittendorf.Wem der passende Name für das künftige kleine Zentrum einfällt, der kann in einem Namenswettbewerb sogar 500 Euro einstreichen.

Geschäftsführer Werner Decker und Projektleiter Markus Viehauser, Vertreter der Firma Oberpfälzer Projektentwicklung GmbH, einer Tochterfirma der bauausführenden Firma Dankerl Bau GmbH aus dem Landkreis Cham, überreichten jetzt im Rathaus an Bürgermeister Sammüller offiziell die Baugenehmigung für das Millionenvorhaben. Im Gespräch mit dem Bürgermeister stellten sie Details zum mehrteiligen Bau vor. Kern des Gebäudekomplexes werde ein mehrgeschossiges Gebäude sein. Dort sollen im Untergeschoss eine Tiefgarage und Räume für mehrere kleinere Ladeneinheiten entstehen. Darüber, im Erdgeschoss finden der neue Edekamarkt als Vollsortimenter und ein Getränkemarkt ihren Platz. Im ersten Obergeschoss will sich ein Fitnesscenter einrichten und darüber, im zweiten Obergeschoss sollen künftig kleinere Wohnungen zur Verfügung stehen. In weiteren kleineren Gebäuden entstünden Büros, Praxiseinheiten, eine Tagespflegeeinrichtung, die das BRK betreiben wird sowie weitere Wohnungen.

Wie Projektleiter Markus Viehauser erläuterte, sollen jetzt als erstes die bestehenden Gebäude abgebrochen und dann mit Gründungsarbeiten begonnen werden. Dabei werde auch ein Abschnitt der Straße „An der Brunnenwiese“ überbaut. Da der Untergrund zum Teil aufgefüllt sei, müsse eine Pfahlgründung hergestellt werden. Beim Rammen der Pfähle könne es über einen Zeitraum von zwei bis drei Wochen auch etwas lauter werden, wofür die Vertreter des Investors die Anwohner um Verständnis bitten. Die Gesamtfertigstellung des mit einem zweistelligen Millionenbetrag veranschlagten Projekts ist laut Geschäftsführer Dec- ker für das Frühjahr 2021 geplant.

Bürgermeister Helmut Sammüller verwies beim Gespräch darauf, dass der Marktgemeinderat sich für die Ausweisung eines „Urbanen Mischgebiets“ entschieden habe. Dies sei bisher eher in Städten üblich. Durch diesen Schritt sei es möglich, Wohnen, Gewerbe und Dienstleistungen in einem engen räumlichen Zusammenhang zu ermöglichen. Außerdem wirke man damit der Versiegelung von Flächen entgegen. Die Vertreter des Bauherrn betonten, dass die Firma Dankerl bei dem Thema „Wohnen über dem Supermarkt“ Maßstäbe setze.

Weil ein solch herausragendes Objekt auch einen besonderen Namen brauche, ruft der Bauträger die Bevölkerung auf, dem künftigen kleinen Zentrum einen Namen mit Nittendorf-Bezug zu geben. Vorschläge können bis zum 30. Juni beim Rathaus, Tel. (0 94 04) 6420 oder markt.nittendorf@nittendorf.de eingereicht werden. (lpn)

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