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OGV verabschiedet Karl Pröpstl

Die Steinsberger Gartler bedankten sich bei dem langjährigen Kreisvorsitzenden.
Monika Bucher

Die Vorstandschaft des OGV Steinsberg mit Vorsitzendem Gerhard Frauenstein (vorne rechts), Johanna Edenharder, Sibylle Seitz und Annemarie Winzinger (hinten von links) verabschiedete Karl Pröpstl.
Die Vorstandschaft des OGV Steinsberg mit Vorsitzendem Gerhard Frauenstein (vorne rechts), Johanna Edenharder, Sibylle Seitz und Annemarie Winzinger (hinten von links) verabschiedete Karl Pröpstl. Foto: Monika Bucher

Regenstauf.Der Obst- und Gartenbauverein Steinsberg feierte 2011 sein 60-jähriges Bestehen und Vorsitzender Gerhard Frauenstein nahm zusammen mit Karl Pröpstl als Vorsitzendem des Kreisverbandes für Gartenkultur und Landespflege damals die Ehrung verdienter Mitglieder vor. Zu diesem Jubiläum legte der OGV auch eine Streuobstwiese auf dem Weinberg an. Und auf eben dieser Streuobstwiese wurde Pröpstl jetzt von der OGV-Vorstandschaft verabschiedet. Pröpstl sei als Kreisvorsitzender von 1995 bis 2018 stets für die Belange aller Ortsverbände eingetreten und sei bei vielen Jahresversammlungen und Veranstaltungen dabei gewesen, sagte Frauenstein. Zu seinem Abschied schenkte er jedem OGV im Landkreis Regensburg einen Abkömmling der berühmten Wolfgangseiche bei Thalmassing. In Steinsberg fand die Jungeiche auf der Streuobstwiese einen Platz.

Laut Pröpstl soll vor 1250 Jahren der heilige Wolfgang, einer der ersten Bischöfe Regensburgs, unter der Sankt-Wolfgangs-Eiche gepredigt haben. Sie steht am Ende einer Allee bei Schloss Haus im Ortsteil Neueglofsheim, südlich von Regensburg. Der Stamm der Stieleiche hatte im Jahre 2009 einen Umfang von 10,36 Meter in 1,4 Meter Höhe. Pröpstl sammelte mit seiner Frau vor zehn Jahren dort Eicheln und ließ sie vom damaligen OGV-Vorsitzenden Alois Jobst aus Brennberg einpflanzen.

Mit der Aktion wollte er das Naturdenkmal wieder mehr in das Bewusstsein der Bevölkerung rücken. Der Steinsberger Eiche wünschte er „gutes Gedeihen und Wachsen genauso wie dem örtlichen OGV“.

Frauenstein erinnerte daran, dass sich an der Stelle der jetzigen Streuobstwiese vor rund 200 Jahren ein Eichenwald befunden habe. Als Dank für sein Engagement überreichte er dem an Mineralien interessierten Pröpstl einen Gipskristall und die erst vor Kurzem erschienene Ortschronik „850 Jahre Steinsberg“. (lmb)

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