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Pentling/Grossberg

Großberger C1-Jugend auf dem Sprung

Es läuft richtig gut beim TSV Großberg.
Josef Eder

Der TSV Großberg (blau) besiegte JFG Naab-Regen. Foto: Josef Eder
Der TSV Großberg (blau) besiegte JFG Naab-Regen. Foto: Josef Eder

Pentling.Die C1- Jugend ist auf dem Sprung zur Bezirksoberliga (BOL). Vier Spiele vor Saisonende sind sie Tabellenführer und spielen eine starke Saison. Bisher gaben sie sich keine Blöße. Sie siegten bei allen Spielen. Jetzt kommen die Kracher gegen drei unmittelbare Aufstiegskonkurrenten. Die Leistungsträger helfen in der B-Jugend aus. Sie spielt um den Kreisligaaufstieg.

Das Heimspiel gegen die JFG Naab-Regen gewannen die Bergler Buam mit 4:1. Der Gegner bot lange Zeit Paroli. Er war nach der 1:8-Niederlage im Hinspiel richtig heiß auf Revanche. Klare Torchancen boten sich Großberg. Aber Naab-Regen ging mit 0:1 in Führung. Der Ausgleich fiel eine Minute, bevor der Schiedsrichter zur Halbzeit pfiff. Mit viel Druck und sehr konsequent ging es weiter. Die Großberger Abwehr stand gut. Mit schnellen Vorstößen über die Außenbahnen brachten die Bergler die gegnerische Abwehr ins Wanken, sodass die weiteren Tore fielen.

In der neuen Saison wird Marco Horn mit Christian Grünauer die C1 trainieren. Sie kennen die meisten Spieler schon aus der D-Jugend. Vom jetzigen 18-Mann-Kader wechseln neun Spieler in die B-Jugend (U17). Es verbleiben acht. Der Kader für die neue Saison wird aus circa 20 Kickern bestehen. Der Übergang vom Kleinfeld (D Jugend) auf das Großfeld (C-Jugend) ist besonders für die jüngeren Spieler eine große Umstellung. In der BOL, sollte der Aufstieg geschafft werden, wird meist gegen Mannschaften mit Spielern des älteren Jahrgangs angetreten.

Das Mannschaftsgerüst passt. Es gibt Fixspieler. Dazu kommen viele Talente, sodass der Kader eine hohe Qualität hat. Jeder Spieler bekommt seine Einsatzzeiten, um sich auch weiter- entwickeln zu können. Dadurch ist die Begeisterung hoch, denn jeder wird gebraucht, sagen die beiden Trainer Christoph Rech und Elmar Raschof, die beide seit 2013 im Team arbeiten. Beide werden vermutlich mit ihren Söhnen in die B-Jugend wechseln. Wir sind jetzt schon seit 2013 als Trainerteam zusammen. Es macht unglaublich Spaß, die Entwicklung der Jungs so lange zu gestalten.

„Alle Abwerbeversuche von höherklassigen Vereinen für gute Spieler machen uns stolz. Doch nur wenige leistungsbedingte Abgänge hatten wir bisher. Eine Rückkehr ist immer möglich“, verdeutlicht Rech. Besonders lobt er Trainingsfleiß und Trainingswille an beiden 90-minütigen wöchentlichen Trainingseinheiten mit 14 bis 16 Spielern. Technisch und taktisch wird viel gefordert. Fleiß, Wille und Spieler mit Köpfchen sind Grundvoraussetzungen. Unsere Platzverhältnisse beim TSV sind nicht immer optimal. Darunter leidet z. B. Tempo und Qualität bei Technikübungen häufig. Vereine mit Kunstrasen sind im Vorteil. Lobend werden von Rech und Raschof die jungen Referees erwähnt. (lje)

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