MyMz
Anzeige

Pentling/Grasslfing

Rund um die Kirchen wird gearbeitet

Der fünfte Tag der Begegnung in der Pfarreiengemeinschaft (PG) Hohengebraching-Matting fand in der kleinen Graßlfinger Filialkirche St. Nikolaus statt.
Josef Eder

In den Kirchen der Pfarrei gibt es viel zu tun. Foto: Josef Eder
In den Kirchen der Pfarrei gibt es viel zu tun. Foto: Josef Eder

Pentling.Pfarrer Stefan Haimerl verabschiedete mit Theodor Brantl sen. (Graßlfing), Hans Wallner (Hohengebraching, Ernst Gassner, Josef Lammel (beide Matting) langjährige Mitarbeiter der fünf Kirchenverwaltungen und auch Gerlinde Brantl, die sich jahrelang um die Reinigung in Graßlfing gekümmert hat.

„Man kann den Tag auch als Pfarrversammlung bezeichnen. Schön ist es, dass die Kirche nicht leer ist, denn dann müsste man sagen, es besteht füreinander kein Interesse mehr. Denn genau, das ist der Sinn und Zweck dieses Tags. Unsere Kirche braucht engagierte Christen, die mitmachen, denn der Pfarrer alleine kann nichts vollbringen“, sagte Haimerl nach der Messe im gut besetzten Gotteshaus. Es gibt viel zu tun in der weitläufigen PG, viele Baustellen zum Erhalt der kirchlichen Gebäude stehen an, meinte er.

Doch hier steht seit einem Jahrzehnt im Schatten des Gotteshauses die „besondere“ Baustelle: das Pfarrheim. Auch wenn alles so aussieht, als würde nichts passieren, aber dem ist nicht so. Auch ein Pfarrer kann nirgendwo Gas geben, wenn die Mühlen nicht schneller mahlen, wenn alles doppelt überprüft werden muss. Der Tekturplan wurde Anfang Mai im Ordinariat zur Überprüfung eingereicht. „Es wurde von unserer Seite alles gründlichst vorbereitet, so dass es beim nächsten Versuch gut aussieht. Was aber nicht heißt, dass bei Genehmigung, ein weiterer Einspruch der Nachbarschaft kommt. Der ist schon vorhergesagt und angekündigt“, bedauerte der Pfarrherr.

In St. Heinrich und Kunigunde Großberg stehen nach mehr als einem halben Jahrhundert nach der Einweihung größere Arbeiten an. Mehrere Fenster sollten am bestehenden Lichtband eingebaut werden. Alternativ zwei Klappen in der Decke, wenn das Kirchendach saniert wird. Erhaltungsarbeiten für Priesterhaus und Sakristei sind beauftragt. Nach den großen Arbeiten in Oberisling (Orgel: St. Benedikt) ist dort bautechnisch Ruhe eingekehrt. Im kommenden Jahr wird die Stadt Regensburg den Friedhofszugang behindertengerecht ausbauen. Um St. Wolfgang Matting ist es ebenfalls ruhig. Ein kleiner Teil der Friedhofsmauer wurde saniert. Der obere Torbogen (Zugang vom Ort) sollte spätestens nach der Innenrenovierung von St. Nikolaus Graßlfing in Angriff genommen werden. „Für die Innensanierung in Graßlfing müssen wir die Zustimmung und Finanzzuweisung der bischöflichen Finanzkammer noch abwarten, ob wir damit in Planung gehen können“, sagte der Gesitliche. Die Friedhofssanierung und die Außenrenovierung seien hier abgeschlossen. Die Mauer des Gotteshauses wurde trockengelegt. Aber an einer Ecke platzt der Putz schon wieder ab. Gespräche mit dem Architekten laufen. (lje)

Sie sind noch nicht registriert?

Neu registrieren

MessageBox

Nachricht