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Ehrenamt

Die Pettendorfer Wehr rückte 34 Mal aus

29 Mal waren die Aktiven bei Technischer Hilfeleistung gefordert. Hinzu kamen vier Einsätze zur Brandbekämpfung.

Viermal rückte die Feuerwehr Pettendorf im Jahr 2018 aus. Foto: Bastian Winter
Viermal rückte die Feuerwehr Pettendorf im Jahr 2018 aus. Foto: Bastian Winter

Pettendorf.Die Bilanz ihres ehrenamtlichen Engagements ist beeindruckend: 34 Mal rückte die Feuerwehr Pettendorf im vergangenen Jahr zu Einsätzen aus. Dabei stand die Brandbekämpfung mit vier Einsätzen längst nicht im Vordergrund. 29 Mal war die Hilfe der Aktiven im Bereich Technische Hilfeleistung gefordert, listete Kommandant Christoph Vetter bei der Jahresversammlung auf.

Derzeit sind 114 Aktive in der Pettendorfer Wehr, darunter 23 Damen sowie 13 männliche und drei weibliche Anwärter. Zusammen leistete die Feuerwehr im vergangenen Jahr 3200 ehrenamtliche Dienststunden, die sich in 2606 Übungs- und Schulungsstunden sowie 594 Einsatzstunden aufgliederten. Für die Einsatzbereitschaft der Truppe gab es denn auch Lob vom Kommandanten.

Ausbildungsstand ist sehr gut

Um den sehr guten Ausbildungsstand zu halten, wurden auch im vergangenen Jahr wieder zahlreiche Lehrgänge angeboten, darunter ein Gruppenführer- und ein Maschinistenlehrgang. Atemschutzbeauftragter Martin Achhammer berichtete von aktuell 23 Atemschutzgeräteträgern in den Reihen der Pettendorfer Wehr. Zweimal war im vergangenen Jahr ihr Einsatz gefordert, und zwar bei einem Kellerbrand und einem Schuppenbrand.

Der Jugendfeuerwehr um Jugendwart Martin Stiegler gehören 16 Jungs und Mädels an. Die Truppe nahm 2018 mit Erfolg am Jugendwissenstest und an der Bayerischen Jugendleistungsprüfung teil, berichtete Stiegler. Darüber hinaus beteiligten sich die Jugendlichen am gemeindeweiten Rama-Dama, organisierten erneut das Johannifeuer und machten beim Berufsfeuerwehrtag mit. Mit Corinna Gansbiller, Selina Bradl und Matthias Wittenzellner übergab Stiegler drei volljährig gewordene Jugendliche aus seiner Gruppe an die aktive Wehr.

Weiterhin auf großes Interesse stößt die 2015 ins Leben gerufene Kinderfeuerwehr „Funkenhupfa“. Durchschnittlich 20 Kinder nehmen an den Treffen teil. Um den Nachwuchs für die Arbeit der Feuerwehr zu begeistern, boten die Verantwortlichen ein abwechslungsreiches Programm. Unter anderem besuchte die Gruppe die Atemschutzstrecke in Neutraubling, veranstaltete eine Schnitzeljagd durch Pettendorf und beschäftigte sich in den Sommermonaten mit den Themen Wasserförderung, Spreizer, Schneidgerät und Hebekissen.

Elf neue Mitglieder

Elf neue Mitglieder bescherten dem Feuerwehr-Verein einen leichten Anstieg auf nunmehr 578 Mitglieder, berichtete Vorsitzender Tobias Manz. Neben den 141 aktiven Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen gehören dem Verein 345 fördernde, 50 passive und 41 Ehrenmitglieder an. Abschließend gab Manz einen Ausblick auf Termine. Am 23. Februar organisiert die Feuerwehr einen Skiausflug nach Hippach, im Juni steht wieder das Johannifeuer und im Oktober das alljährliche Weinfest auf dem Programm.

Als „sehr rührige Wehr, auf die man sich verlassen kann“, bezeichnete Kreisbrandinspektor Bernhard Ziegaus die Pettendorfer Wehr. Er berichtete, dass im Landkreis Regensburg im vergangenen Jahr über 5000 Feuerwehr-Einsätze verzeichnet wurden. Das sei der höchste Stand seit Beginn der Aufzeichnungen, ließ der Kreisbrandinspektor die Zuhörer im Saal beim Mayerwirt wissen. Gott sei Dank gebe es immer noch ausreichend Helfer, die im Notfall bereit sind, Tag und Nacht auszurücken, sagte Ziegaus weiter. Dennoch werde es für die Feuerwehren immer schwieriger, tagsüber ausreichend Einsatzkräfte zur Verfügung zu haben. (lck)

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