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Sanierung

Zwei Millionen Euro gegen marode Straßen

Pettendorf investiert in die Straßensanierung und legte die Reihenfolge fest, wann welche Straße repariert wird.
Von Claudia Kreissl

Risse und Wellen durchziehen den Quellenweg zwischen Schwetzendorf und Altenried. Foto: lck
Risse und Wellen durchziehen den Quellenweg zwischen Schwetzendorf und Altenried. Foto: lck

Pettendorf.Die Gemeinde wird in die Sanierung maroder Straßen mittelfristig rund zwei Millionen Euro investieren. In der Sitzung stellte der Gemeinderat die Weichen dafür, in welcher Reihenfolge die reparaturbedürftigen Straßen zum Zuge kommen. Bereits im kommenden Jahr werden der Kellerweg, der Quellenweg und ein Teil der Gartenstraße in Neudorf erneuert– geschätzte Kosten der Maßnahmen: rund 500 000 Euro.

Bürgermeister Eduard Obermeier (FW) berichtete, dass die Arbeiten für den Kellerweg in Reifenthal bereits vergeben sind, aber erst im kommenden Frühjahr zur Ausführung kommen werden. Aufgrund der Dringlichkeit wird nächstes Jahr auch der Quellenweg in Schwetzendorf in Angriff genommen. Die Straße führt über Altenried in Richtung Oppersdorf und Kareth und ist auf einer Länge von etwa 100 Metern in einem sehr schlechten Zustand. Auch der nördliche Teil der Gartenstraße in Neudorf wird nächstes Jahr saniert. Ingenieur Michael Dotzler informierte, dass die marode Deckschicht abgefräst werden soll und die Straße anschließend neu asphaltiert wird. Ferner müsse die Stützmauer erneuert werden. Noch etwas warten müssen die Anwohner der Hummelbergstraße in Adlersberg und „Zum Aichahof“. Der Gemeinderat sprach sich für eine Sanierung dieser Straßen in den Jahren 2020 und 2021 aus.

Schnelles Internet für alle Haushalte der Gemeinde ist ein regelmäßig wiederkehrendes Thema im Gemeinderat. Mit Hilfe zweier Förderprogramme sollen die „weißen Flecken“ endlich verschwinden. Alle Gebiete mit Übertragungsraten von bis zu 30 Megabit pro Sekunde gelten als unterversorgt und sind auf Basis der Bayerischen Breitbandrichtlinie förderfähig, sagte Obermeier. Unterversorgt sind derzeit die Gemeindeteile Eichenbrunn, Tremmelhausen, Ried, Eibrunn, Aichahof, der Hardtweg in Adlersberg und auch der Waldweg in Neudorf. Rund 1,3 Millionen Euro an Fördergeldern stehen Pettendorf für den Breitbandausbau zur Verfügung. Die Gelder stammen aus dem Bayerischen Breitbandförderprogramm und dem sogenannten Höfebonus.

Die Planung stellte Dr. Iris Lefeber vom Ingenieurbüro Ledermann vor. Sie berichtete, dass zwei Netzanbieter Interesse bekundet haben, die unterversorgten Ortsteile mit schnellem Internet zu versorgen. Einig waren sich die Räte darüber, dass man sich nicht mit dem in der Breitbandrichtlinie geforderten Mindeststandard von 50 Megabit je Sekunde zufriedengeben sollte. Ansonsten könne nicht ausgeschlossen werden, dass in absehbarer Zeit ein erneuter Ausbau des Netzes erforderlich werde, argumentierte Obermeier. Stattdessen sollen Bandbreiten von 100 Megabit je Sekunde im Download und 50 Megabit je Sekunde im Upload für alle Anschlüsse im Erschließungsgebiet gefordert werden.

Dr. Lefeber schlug vor, die Versorgung bis zur Grundstücksgrenze auszuschreiben. Die anfallenden Kosten für den Hausanschluss müssten die Hauseigentümer übernehmen. (lck)

30 Jahre Bücherei

  • Finanzspritze:

    Einstimmig sprach sich der Gemeinderat dafür aus, den Zuschuss für die Bücherei St. Margaretha im Jahr 2019 einmalig auf 3000 Euro zu erhöhen.

  • Mehraufwand:

    Die Bücherei feiert 2019 ihr 30-jähriges Bestehen und rechnet mit einem finanziellen Mehraufwand für kulturelle Veranstaltungen im Jubiläumsjahr. Ferner sollen zusätzliche Bücher angeschafft werden, vor allem für Kleinkinder und Erstleser.

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