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Pfakofen

Sanierung der Kirche beginnt am Montag

Der stellvertretende Pfarrer der Pfarrgemeinde Pfakofen, Andreas Hörbe, fasste die Arbeit des Pfarrgemeinderats treffend mit den Worten zusammen: Dieser „tut viele Dinge, die oft unsichtbar sind“.
Yvonne Weigl

Der ehemalige Kirchenpfleger Herbert Buhl (gemeinsam mit seiner Ehefrau Resi) feierte seinen 70. Geburtstag. Foto: Yvonne Weigl
Der ehemalige Kirchenpfleger Herbert Buhl (gemeinsam mit seiner Ehefrau Resi) feierte seinen 70. Geburtstag. Foto: Yvonne Weigl

Pfakofen.Auffällig bei Pfarrer Hörbe ist sein lustiges Wesen und seine Freude am Gottesdienst. Oder wie es der Rogginger Kirchenpfleger, Josef Weigl, charmant ausdrückte: „Sehr geehrter Herr Pfarrer. Es ist uns nicht entgangen, dass sie sehr gerne singen und lange lange predigen.“ Kurz und knapp antwortete der Pfarrer: „Es ist gerechtfertigt.“ Pfarrvikar Hörbe erzählte dann aber auch schmunzelnd, dass im neuen Gotteslob einfach „sehr schöne Gesänge“ enthalten sind.

Die Ministranten erzählten erlebnisreich und begeistert von ihrer Ministrantenwallfahrt nach Rom im vergangenen Sommer. Bei über 35 Grad in der prallen Sonne warteten sie geduldig stundenlang auf die Sonderaudienz mit Papst Franziskus in der 14. Reihe. Insgesamt waren 90 000 Teilnehmer am Petersplatz. Elf Ministranten aus der Pfarrgemeinde Pfakofen waren dabei und hatten sichtlich Spaß, konnte man doch die Freude in ihren Gesichtern auch nach so langer Zeit deutlich sehen.

Großes Thema der Sitzung des Pfarrgemeinderats war die Innensanierung der Pfarrkirche Pfakofen, die am 13. Mai beginnt und Ende Oktober fertiggestellt werden soll, pünktlich zu Allerheiligen. Die Gesamtsanierungskosten betragen 566 000 Euro, wovon die Diözese einen Zuschuss von 50 Prozent beisteuert und die Gemeinde zehn Prozent. Die reinen Baukosten betragen dabei 438 000 Euro. Kirchenpflegerin Marianne Zink dankte jedem, der sich ehrenamtlich für die Kirche engagiert. Großen Dank sprach sie Richard Schmid aus, der fünf neue Buden gebaut hat. Auch die Leiterin des Kinderhauses, Kathrin Mende, dankte Richard Schmid, da dieser immer zur Stelle ist, wenn man Hilfe braucht.

Höhepunkte des vergangenen Jahres waren der Christkindlmarkt und Pfarrball, wie auch das Pfarrfest und natürlich die wunderbar romantische Waldweihnacht in Bildlreiß. Ab kommenden September wird neuer Pfarer Pater Joy, der sich vor einigen Tagen bereits interessiert die Pfarrei ansah.

Der Höhepunkt der Versammlung war aber der 70. Geburtstag des ehemaligen Kirchenpflegers Herbert Buhl. Mit einer Diashow über sein Wirken in den vergangenen 13 Jahren ließ man so einige Erlebnisse Revue passieren.

Hannes Oberberger von den Ministranten erzählte noch eine Anekdote mit Herbert Buhl von einem Vorabendgottesdienst an einem Samstag nach der Zeitumstellung. Er war zum Dienst eingeteilt, hatte aber aufgrund der Zeitumstellung vergessen, dass die Kirche bereits um halb sieben beginnt und nicht erst um sieben. Bei Hannes Entschuldigung antwortete Herbert Buhl trocken: „Jetzt hast a Bombe kriegt und bei drei Bomben fliegst.“ Hannes dachte zurück an die vielen Taufen, Hochzeiten, Gottesdienste und Beerdigungen, die sie gemeinsam mit dem Kirchenpfleger verbrachten. Für Hannes selbst war Herbert Buhl ein so gutes Vorbild, dass er den Mesnerdienst in Pfellkofen übernommen hat. (lwy)

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