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Wahlen

CSU nominiert Jürgen Koch

Der 54-jährige Pfatterer wird sein Amt verteidigen. Er zog Bilanz und sagte, er habe viel in der Gemeinde erreicht.
Von Walter Schiessl

Jürgen Koch wird für die CSU Pfatter wieder ins Rennen um das Bürgermeisteramt gehen. Foto: Walter Schießl
Jürgen Koch wird für die CSU Pfatter wieder ins Rennen um das Bürgermeisteramt gehen. Foto: Walter Schießl

Pfatter.Die CSU und Unabhängigen Wähler haben gestern Abend Jürgen Koch als Bürgermeisterkandidaten für die Wahlen im März 2020 ins Rennen geschickt. Somit steht fest, dass die Wahlberechtigten der 3235-Einwohner-Gemeinde Pfatter die Auswahl mindestens zwischen Jürgen Koch und Hans Biederer (FWG) haben werden. Namen weiterer Kandidaten sind in Pfatter nur hinter vorgehaltener Hand zu hören.

Jürgen Koch hat es schon lange für sich entschieden, dass er 2020 wieder antreten wird. Das hatte der 54-Jährige auch schon Ende 2018 bekanntgegeben. Jetzt hat ihn die CSU offiziell im Gasthaus Hanauer nominiert. Jürgen Koch hatte zuvor vor den Mitgliedern eine Bilanz über die fünfeinhalb Jahre dauernde bisherige Amtszeit gezogen. 2014 hatte der CSU-Mann Josef Heuschneider, der das Bürgermeister-Amt 24 Jahre lang geführt hatte, abgelöst. „Seitdem ist viel passiert in Pfatter“, sagte der in Geisling geborene Kommunalpolitiker, der schon in jungen Jahren in die JU eintrat und seitdem 2007 in der CSU fest verankert ist.

Verweis auf solide Finanzen

Jürgen Koch nennt die Schaffung eines Jugendtreffs, die Erweiterung des Kindergartens, den derzeit laufenden Rathausumbau und die Erstellung eines Seniorenhauses, die im nächsten Jahr starten wird, als wichtige Zielpunkte, die umgesetzt oder eingeleitet wurden. Weiter gingen der Bau der Griesauer Brücke und einige Straßenbauprojekte über die Bühne. Für Jürgen Koch, dem die Arbeit in der Gemeinde großen Spaß bereitet, war klar: Es hat sich sehr viel ereignet in seiner Amtszeit. Alle 16 Gemeinderäte hätten mit ihm an einem Strang gezogen, um diese Ziele zu erreichen.

Für die künftige Amtszeit sieht Jürgen Koch, der 2014 von der Führerscheinstelle des Landratsamts auf den Stuhl des Pfatterer Gemeinde-Chefs gewechselt war, den Straßenbau, die Erschließung neuer Baugebiete, um jungen Familien Wohnraum zu bieten, den Erhalt der Grundschule und die Digitalisierung als wichtige Punkte an. „Aber Pfatter kann und wird das schaffen“, sagte er und verwies darauf, dass die Gemeinde Pfatter finanziell sehr gut dastehe. „Im Augenblick haben wir eine Pro-Kopf-Verschuldung von 400 Euro“, sagte Jürgen Koch, „am Jahresende wird sich der Schuldenstand der Gemeinde auf eine Million belaufen.“ Das könne sich sehen lassen, fügt er an. Die Gemeinde zählt neun Bedienstete in der Verwaltung und 40 weitere, die im Kindergarten, im Bauhof sowie im Wertstoffhof arbeiten.

Unterstützung von der Familie

Jürgen Koch, der die Kommunalpolitik schon in seinem Elternhaus hautnah mitbekommen hat (sein Vater Rodolf Koch war 42 Jahre im Gemeinderat und 36 Jahre im Kreistag), hofft auf die Unterstützung der Pfatterer bei der Wahl am 15. März nächsten Jahres. „Die Arbeit hier im Pfatterer Rathaus ist sehr schön“, sagt der Kommunalpolitiker, der sich mit seiner Frau Evi 1989 in Pfatter ein Haus gebaut hat. Ein großes Farbbild, das ihn mit ihr und seinen drei erwachsenen Kindern zeigt, hängt über seinem Schreibtisch. „Die Familie unterstützt mich glücklicherweise, wo es nur geht“, sagt Jürgen Koch, der auch Vorsitzender der Pfatterer CSU ist.

die wahlen

  • Werdegang:

    Jürgen Koch trat im Alter von 16 Jahren in die Junge Union ein, 2007 wechselte er in die CSU, deren Ortsverband an die 40 Mitglieder zählt.

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