MyMz
Anzeige

Versammlung

Gerald Lugauer bleibt Jagdvorsteher

Die Jagdgenossen bestätigen ihre Vorstandschaft.
Johann Biederer

Die neue Vorstandschaft der Jagdgenossen Pfatter Foto: Johann Biederer
Die neue Vorstandschaft der Jagdgenossen Pfatter Foto: Johann Biederer

Pfatter.Die Jagdgenossen aus Pfatter haben auf ihrer jüngsten Versammlung Gerald Lugauer als Jagdvorsteher wiedergewählt. Außerdem wurden während der Neuwahlen, die Wahlleiter Christoph Ebner durchführte, Lugauers Vertreter Konrad Schuhbauer, Schatzmeister und Schriftführer Manfred Bayer sowie die beiden Beisitzer Bernhard Eiwanger und Franz Aumer wiedergewählt. Neu in den Vorstand gewählt wurden Mario Schaffer und Marco Neubauer als Kassenprüfer.

Zuvor zog man Bilanz: Bevor die verschiedenen Feldwege im Jagdgenossenschaftsbezirk Pfatter durch die Firma Dummer wieder hergerichtet wurden, besichtigten die Verantwortlichen um Lugauer sämtliche Fluren im Zuständigkeitsbereich. Lugauer: „Nach dem Abhobeln durch die Firma haben wir im letzten Jahr insgesamt 437 Tonnen Frostschutz aufgebracht. Auch heuer sind Wege schon wieder abgehobelt worden.“ Weiter berichtete er, dass die Mitglieder 427 Ster Holz gespalten und 127 Hektar gemulcht haben.

Wie Schatzmeister Manfred Bayer erklärte, wurden beim Mulchgerät neue Schlegel eingebaut. Ebenfalls sei eine ordnungsgemäße Reparatur des Holzspalters erforderlich geworden. Einen einstimmigen Beschluss fassten die 26 anwesenden Jagdgenossen, dass der Jagdpachtschilling wieder für den Wegeunterhalt Verwendung findet. Ludwig Botzler schlug vor, dass sich die Genossenschaft eine eigene Arbeitsbühne anschafft, die man an einem Frontlader befestigen kann. „Dies ermöglicht das Arbeiten bis zu einer Höhe von viereinhalb Metern.“ Lugauer versicherte, dies in der Vorstandschaft zu beratschlagen.

Der in der Bürgerversammlung durch Christoph Metzger bemängelte schlechte Zustand des Dammhinterwegs sei ganz aktuell beseitigt worden, sagte der Jagdvorsteher den anwesenden Genossen im Gasthaus Hanauer.

Diskussionsbedarf gab es bei der Tatsache, dass die Jagdgenossen 600 Euro wegen des Zuschnitts von Bäumen und Sträuchern entlang der Feldwege an die Gemeinde zahlen müssen. Alois Bauer war der Betrag viel zu hoch, da es doch kommunale Wege seien, die ausgeschnitten wurden. Bauer würde das Geld lieber in den Wegebau investieren, erklärte er auf Nachfrage. Manfred Bayer entgegnete: „So können wir sicher sein, dass die Arbeiten umgehend ausgeführt und sauber erledigt werden.“ (lbb)

Sie sind noch nicht registriert?

Neu registrieren

MessageBox

Nachricht