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Vortrag

Abenteuer aus fernen Ländern

Radprofi Wolfgang Brandl kommt nach Pielenhofen in den Kulturkeller und berichtet von seinen Erfahrungen in Südamerika.
Von Meike Jordan

Wolfgang Brandl machte in Südamerika beeindruckende Erfahrungen, über die er in Pielenhofen berichten will. Fotos: Brandl
Wolfgang Brandl machte in Südamerika beeindruckende Erfahrungen, über die er in Pielenhofen berichten will. Fotos: Brandl

Pielenhofen.Radsportprofi Wolfgang Brandl kommt nach Pielenhofen in den Kulturkeller. Durch den Radsport ist Brandl in der halben Welt herum gereist. Unter anderem war er lange Zeit in Südamerika zum Radfahren, aber hauptsächlich, weil seine Lebensgefährtin Ecuadorianerin ist. Er hat viele Monate bei ihrer Familie gelebt und konnte Erfahrungen sammeln, die ihn in seiner Entwicklung stark beeinflusst haben.

Am Abend des 21. September (19 Uhr) wird er im Kulturkeller in Pielenhofen von einem Abenteuer berichten, von dem viele nur träumen können. Untermalt wird das Ganze mit unzähligen wunderschönen Bildern und kleinen Filmen, die er alle selber mit einer Drohne gedreht hat.

Machu Picchu vor Augen

Manuela Görgen, Mitglied im Kulturverein, kennt Brandls Eltern schon seit Längerem und wusste um Brandls Reisen. So ist die Idee entstanden, ihn in den Kulturkeller zu holen. Zwei Jahre war Wolfgang Brandl insgesamt in Südamerika. Davor kannte der junge Radsportler außer den berühmten Bildern des Machu Picchu wenig bis gar nichts von diesen aufregenden Ländern. Das sollte sich gründlich ändern, als er vor drei Jahren in Kalifornien bei einem Radrennen seine jetzige Freundin kennenlernte, eine Ecuadorianerin.

Wolfgang Brandls Aktivitäten

  • Radsport:

    Brandl fährt für ein ecuadorianisches Profiradteam und war entsprechend oft mit dem Rennrad unterwegs. Durch die extreme Höhenlage war das Training dort sehr effektiv, gleichzeitig hatte er so die Möglichkeit, wirklich viel vom Land kennenzulernen.

  • Ecuador:

    Besonders beeindruckt hat Brandl, dass das Leben dort doch deutlich einfacher ist als bei uns. Es geht weniger um die großen Anschaffungen, sondern ums tägliche Überleben, und trotzdem haben die Ecuadorianer sehr viel Spaß, es wird viel gelacht.

  • Abenteuer:

    Neben dem Radsport betreibt Brandl ein weiteres Steckenpferd. Er organisiert Abenteuerreisen. Im August war er vier Wochen mit unterschiedlichen Gruppen Mountainbikern von Garmisch-Partenkirchen bis zum Gardasee unterwegs.

Sein Vortrag gliedert sich in drei Teile. Im Ersten wird er von Kolumbien berichten. Er hat das Land mit dem Rennrad erkundet, wie kann es auch anders sein. Knapp vier Wochen hat er dort trainiert und konnte so große Einblicke zu einer unglaublichen Landschaft gewinnen. Täglich hat er dort 200 Kilometer mit den Rad zurückgelegt, über Berge, durch Großstädte und Dörfer. Dass man da viele interessante Geschichten darüber erzählen kann, liegt auf der Hand.

Im zweiten Teil wird Brandl über Ecuador berichten. Sechs Monate hat er dort gelebt – mit seiner Freundin bei deren Familie. Und hier konnte er gänzlich andere Erfahrungen sammeln, als das in Europa je möglich wäre. Die kulturellen Unterschiede bieten ein anderes Spannungsfeld. Das Leben in der Großfamilie – seine Freundin hat sieben Schwestern und zwei Brüder, die alle selber schon wieder Kinder haben – bringt einen an seine Grenzen.

Ein ganz besonderes Erlebnis für Wolfgang Brandl war, die Ruinenstadt Machu Picchu zu besichtigen.
Ein ganz besonderes Erlebnis für Wolfgang Brandl war, die Ruinenstadt Machu Picchu zu besichtigen.

Er war in Quito, der höchsten Hauptstadt der Welt auf über 2800 Metern Höhe, und auch in Guayaquil, einer Küstenstadt, aus der seine Freundin stammt, und machte die Erfahrung zweier komplett unterschiedlicher Lebensstile. Brandl kann viel darüber erzählen, wie die Menschen dort leben, wie das Leben da generell ist und auch über die landschaftlichen Besonderheiten, so zum Beispiel über Vulkane, die über 6000 Meter hoch sind.
Einen Einblick in die berühmten Galapagosinseln gibt es auch. Brandls Anspruch ist hoch, denn er möchte mit seinem Vortrag den Eindruck vermitteln, wie es wirklich dort ist, in den fernen Ländern, die die meisten von uns aufgrund der immensen Entfernung kaum zu sehen bekommen.

Peru als Tourist bereist

Im dritten und letzten Teil wird der Abenteurer noch von Peru erzählen. Abenteurerleben und Peru als Tourist bereisen wird Schwerpunkt dieses Abschnitts sein. Hier erzählt er auch seine persönliche Geschichte zu Machu Picchu, einer alten Ruinenstadt in Peru.

„Die größte Umstellung war es, mit 16 Personen in einem kleinen Haus leben zu müssen, man war meist zu dritt oder viert in einem Zimmer.“

Wolfgang Brandl, Radprofi

Der Vortrag in Pielenhofen wird der Erste sein, den Wolfgang Brandl hält. Seine Reisen dienten nicht dem Zweck der Veröffentlichung, sondern sind seine ganz private Angelegenheit. Umso spannender wird sich der Bericht gestalten, denn es fließen viele persönliche Erfahrungen des jungen Sportlers in die Erzählung ein.

Der Eintritt zum Vortrag im Kulturkeller in Pielenhofen beträgt zehn Euro. Karten gibt es im Vorverkauf im Dorfladen oder am 21. September an der Abendkasse.

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