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Musik

Großes Repertoire bei Soundart

Die Musikschule gab im Pielenhofener Klostersaal ein abendfüllendes Konzert.
Von Andrea Leopold

Insgesamt 20 Schüler gestalteten an dem Abend das Konzert im Saal des Klosters.  Foto: Andrea Leopold
Insgesamt 20 Schüler gestalteten an dem Abend das Konzert im Saal des Klosters. Foto: Andrea Leopold

Pielenhofen.Es war ein aufregender Abend für die Schüler der Musikschule Soundart. Im vollbesetzen Klostersaal bestritten sie einen ganzen Abend lang das musikalische Programm und zeigten, was sie in den vergangenen Jahren gelernt haben.

Die Musikschule Soundart fing mit gemeinsamem Musizieren mit verschiedenen Instrumenten an. So wird die Musik gleich als direkter Kommunikationsaustausch untereinander begriffen. Felix Wenz, der junge Leiter der Musikschule, versteht die Musik als Sprache. Und was wäre schon eine Sprache ohne ein Gegenüber, mit dem man sich austauschen kann?

So standen die Lehrer zum Teil mit ihren Schülern auf der Bühne, ein anderes Mal mussten die Schüler allein nach vorne. Dies beeinflusse, so Wenz, ungemein positiv die ersten Bühnenerfahrungen. Wenz: „Wir möchten jedem die Möglichkeit geben, auf einer Bühne vor einem breiten Publikum das Gelernte aufzuführen. Häufig ist es sehr schön, zu sehen, wie selbst schüchterne Persönlichkeiten in der Gruppe aufblühen.“

Es werde durch die Ganztagsschule immer schwieriger, die Schüler in gemeinsame Bandprojekte einzuteilen. Der Terminkalender von Eltern und Schülern sei häufig überfüllt, so Wenz. Durch die Kooperation mit der Herderschule und der angebundenen offenen Ganztagsschule sei ihm eine direkte Kommunikation und Koordination möglich.

Ein großes Repertoire stand an dem Abend an: Ob Klassiker wie Beatles, Tina Turner oder Stücke von Ed Sheeran – die Schüler zeigten ihre ganze Bandbreite. Die noch sehr jungen Sänger Marie und Jonas überzeugten mit „I see fire“ im Duett mit großer Musikalität. Amelie ließ mit ihrer zerbrechlichen und gefühlvollen Interpretation eines Birdy-Songs Gänsehaut aufkommen. Gesangslehrerin Caro Röske haute mit „Always remember us this way“ ihr ganzes stimmliches Können raus und begeisterte die Zuhörer.

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