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Betreuung

Im Oktober öffnet Krippe in Pielenhofen

Neben den Kinderkrippenbeiträgen waren die fehlenden Parkplätze im Ortskern die Hauptthemen bei der Sitzung des Marktrats.
Von Andrea Leopold

Neben dem Bruder-Konrad-Kindergarten entsteht die neue Kinderkrippe. Foto: Leopold
Neben dem Bruder-Konrad-Kindergarten entsteht die neue Kinderkrippe. Foto: Leopold

Pielenhofen.Der Bau der Einfamilienhäuser im neuen Baugebiet „An den Klostergründen“ schreitet voran. Deshalb ist es für die Gemeinde notwendig, die Eröffnung der neuen Kinderkrippe voranzutreiben. Circa 13 Eltern haben sich bei einer Umfrage im Gemeindegebiet für einen Krippenplatz interessiert und es ist eine schnelle Lösung vonnöten. Für zwei bis drei Jahre soll die Krippe im alten Bruder-Konrad-Haus untergebracht werden, bis der Neubau fertig sei. Der Träger ist nach wie vor die Katholische Kirchenstiftung; darüber sei man sehr froh, so Rudolf Gruber.

Jürgen Ebkemeier lobte die hervorragende Leistung der KiTa Leiterin, die gute Erzieherinnen gefunden und eine schnelle Gründung vorangetrieben habe. „Am 1. Oktober wird die Krippe eröffnet“, freut sich Ebkemeier.

Sabrina Schneeberger, die Geschäftsführerin des Kindergartens, betonte, dass renommierte Fachkräfte am Aufbau der Krippe beteiligt seien: „Es gibt ein nahtloses Konzept für die Kita und den Kindergarten.“ Sie informierte im Anschluss über die Finanzierung der Krippe in umliegenden Gemeinden und schlug einen Betrag von 185 Euro für die 20 Stunden Betreuung vor. Damit liege man leicht unter dem Durchschnitt von 200 Euro der Umlandgemeinden.

Zustimmung zu Beiträgen

Mindestens sollen drei Tage und 15 Wochenstunden gebucht werden. Die Frage von Rüdiger Gröger, ob es denn eine Springerin gebe, falls das Personal mal krank sei, konnte Schneeberger bejahen. Rudolf Gruber bemerkte, dass die Finanzierung der Krippe komplett von der Gemeinde geleistet würde. Bei der Abstimmung stimmte der Gemeinderat einstimmig den vorgelegten Elternbeiträgen für 2018/2019 zu.

Das Dauerthema der fehlenden Parkplätze im Ortsgebiet beschäftigte sodann die Markträte. Jürgen Ebkemeier konnte mit der freudigen Nachricht aufwarten, dass ein Parkplatz in einem Feld an der Etterzhausener Straße gefunden wurde.

Krippenbeiträge

  • Betreuungszeit:

    bis 20 Stunden: 185 Euro; 20 bis 25 Stunden: 225 Euro; 25 bis 30 Stunden: 265 Euro; 30 bis 35 Stunden: 305 Euro

  • Mindestbuchungszeit:

    Drei Tage pro Woche und 15 Wochenstunden.

  • Zahlweise:

    Krippenbetrag fällt für zwölf Monate im Jahr an; Geschwisterermäßigung: 10 Euro.

Dort sei eine Fläche von 1339 qm vorhanden, auf der man 60-70 Parkplätze schaffen könnte. Dafür sei zwar ein Bauantrag notwendig, dies sei aber „keine Affäre“, so Ebkemeier. Rupert Schmid begrüßte die Möglichkeit, damit der Ortskern nicht ständig zugeparkt würde. Rudolf Gruber bemerkte: „Es macht absolut Sinn, wir haben lange Zeit in der Nähe gesucht. Wir müssen nur alle rechtzeitig darauf hinweisen, dass dann der Dorfplatz nicht mehr zugeparkt werden darf!“ Bettina Willamoski warf die Frage ein, ob die Nachbarn denn schon informiert seien oder ob hier nicht Hochwassergefahr bestünde.

Ebkemeier entgegnete, dass bereits im Vorfeld dort das Baumaterial für den Breitbandausbau mit riesigen Lastwagen gelagert worden sei. Von Waltraud Zink kam der Vorschlag, auch die Busse für die Kirchenbesichtigung dort parken zu lassen. Gemeinderat Obletshauser meinte, die Zahl von 70 Parkplätzen sei zu hoch gegriffen, es müsse ja noch eine Zufahrtsstraße gebaut werden und es sei eine nicht tragbare Fläche bei Regen.

Ein Platz im Hochwassergebiet

Ludwig Obletzshauser schlug einen weiteren Parkplatz in der Nähe des Baugebietes vor, den er sich angeschaut hätte. Franz Graml empörte sich darüber, dass der Platz zu kostenintensiv und „voll im Hochwassergebiet sei“. Rudolf Gruber schlug vor, beide Grundstücke anzuschauen. Bei der Abstimmung befürwortete der Gemeinderat einstimmig die Errichtung einer öffentlichen Parkfläche.

Sodann informierte der 2. Bürgermeister, dass ab Montagfrüh die Fernwärmeleitungen von der Firma Guttenberger verlegt würden. Als genaues Datum für den Heizbeginn nannte Ebkemeier den 12. September 2018. Zuerst werden der Klosterstadel und der Heizraum der Herder Schule angeschlossen.

Rupert Schmid monierte das Parken auf der Brücke und bat um Mitteilung im Gemeindeblatt, dass nach der StVO auf der Brücke nicht geparkt werden dürfe. Ebkemeier entgegnete, dass dieses Problem ja mit dem neuen Parkplatz gelöst werde.

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