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Veranstaltung

„Löschzwurggl" feierten Kinder-Kirwa

Die Kindergruppe der Freiwilligen Feuerwehr Pielenhofen lud zur zweiten Kinder-Kirwa auf den Dorfplatz in Pielenhofen ein.

Die Kinder stellten einen eigenen Baum auf. Foto: Marcus Willamowski
Die Kinder stellten einen eigenen Baum auf. Foto: Marcus Willamowski

Pielenhofen.Auf den Tag genau ein Jahr nach der fulminanten Auftaktveranstaltung hat die mittlerweile auf 35 Mitglieder gewachsene Kindergruppe der Freiwilligen Feuerwehr Pielenhofen „Löschzwurggl“ zur zweiten Kinder-Kirwa zum Dorfplatz in Pielenhofen geladen. In diesem Jahr konnten die Veranstalter die Aspekte der Dorftradition mit den praktischen Themen der Feuerwehr verbinden, da die Veranstaltung unmittelbar im Anschluss an die Segnung des neuen Feuerwehrboots Pielenhofen 99/1 durch Pfarrer Norbert Papst nach dem Sonntagsgottesdienst am Vormittag erfolgte.

Nach dem offiziellen Teil, zu dem Feuerwehrkommandant Daniel Meindl auch Kreisbrandrat Wolfgang Scheuerer, Kreisbrandinspektor Bernhard Ziegaus und Kreisbrandmeister Sebastian Schmaus begrüßte, haben die „Löschzwurggl“ schon fast traditionell unter dem rhythmischen Kolbenschlag von Erik Staufers Schnellläufer Lanz-Bulldog aus dem Jahr 1939 ihren Baum zum Aufstellort auf dem Dorfplatz gebracht. Ebenfalls traditionell hat Yvonne Wunderlich, die auch für den Schmuck des Feuerwehrboots verantwortlich zeichnet, den „Löschzwurggl“ die klassisch weiß-blau geschmückten Kränze für den Baum gebunden und auch das Schild für den Baum gemalt.

Bei spätsommerlichem Sonnenschein haben die Kinder mit langen, mit Seilen verbundenen Stangenpaaren und Stützen – sogenannten Schwalben und Stempeln – und reiner Muskelkraft den etwa 15 Meter langen Baum mit kräftigem „Hauruck“ aufgestellt und unter tosendem Applaus der Großen in einer eigens dafür von Tobias Mirbeth angefertigten Stützkon-struktion verankert.

Mitveranstalter Robert Wunderlich begrüßte die Gäste. In seiner Ansprache wies er insbesondere auf die erfreuliche Entwicklung der Kindergruppe hin, die an diesem Tag drei neue Mitglieder gewinnen konnte. Er bedankte sich auch für die Teilnahme vieler Neubürger aus dem Baugebiet am Klostergarten. Speziell zur Veranstaltung der „Löschzwurggl“ fand sich auch der Landratskandidat der CSU, Rainer Mißlbeck, mit seiner Familie ein und konnte seinen Sohn nur mit Mühe von den angebotenen Spielen und der Hüpfburg fortlocken, um zum nächsten Termin zu eilen.

Bernhard Rank, ebenfalls offizieller Vertreter der „Löschzwurggl“, betreute die Kinder beim Spieleangebot. „Es ist schön zu beobachten, wie sich die etwas älteren schon um die Kleinen kümmern. Das zeigt, dass in unserer Gruppe Gemeinschaft wirklich gelebt und vermittelt wird“, kommentierte er das Treiben. Matthias Deml schloss sich an: „Wir werden bald die ältesten ,Löschzwurggl‘ in die Jugendfeuerwehr überführen können. Mit unserer Gruppe bereiten wir diese nächste Stufe dieses gemeinsamen Engagements für unsere Gesellschaft vor.“

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