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Pielenhofen

Pielenhofen will künftig Energie einsparen

Gemeinde Pielenhofen baut gemeinsam mit der Energieagentur Regensburg ein Energie- und Klimaschutzmanagement auf.

Pielenhofen.Pielenhofen habe in den vergangenen Jahren zahlreiche Maßnahmen zur Energieeinsparung getroffen. Diese Maßnahmen entlasteten nicht nur den gemeindlichen Haushalt, sondern schonten vor allem auch die Umwelt. Um die Anstrengungen in den kommenden Jahren aufrechtzuerhalten und zu intensivieren, wurde nun eine engere Zusammenarbeit mit der Energieagentur Regensburg beschlossen.

Dritter Bürgermeister Rudolf Gruber hatte Kontakt mit der Energieagentur, aufgenommen, um die Situation in der Gemeinde Pielenhofen zu analysieren. Maßnahmen, welche in Pielenhofen künftig im Bereich Energie und Klimaschutz getroffen werden, sollen möglichst gut aufeinander abgestimmt und deren volles Potenzial ausgeschöpft werden. In der letzten Gemeinderatssitzung wurde nun ein Beschluss zum Aufbau eines Energie- und Klimaschutzmanagements gefasst.

Ludwig Friedl, der Geschäftsführer Energieagentur Regensburg, berichtete in der Sitzung über die Struktur und die Aufgabenbereiche der Energieagentur. Als erfahrener und kommunaler Dienstleister sei diese bestens auf die Anforderungen von Kommunen ausgerichtet. Sie biete Unterstützung in den verschiedenen und herausfordernden Handlungsfeldern von Klimaschutz und Energiewende an. Ob technische Beratung, Steuerung von Projekten bis hin zur Bürgerbeteiligung mit entsprechender Information, Kommunikation und Moderation, die Energieagentur arbeite in enger Abstimmung mit den politischen Verantwortungsträgern und unterstütze die Mitarbeiter in der Verwaltung.

Konkret biete die Energieagentur ein Qualitätsmanagementsystem der Deutschen Energieagentur (dena) an. Als zertifizierter Partner der dena ist die Energieagentur Regensburg in der Lage, das „Energie- und Klimaschutzmanagement des Deutschen Energie-Agentur“ in der Gemeinde Pielenhofen anzuwenden. Mit diesem System würden in stetiger Zusammenarbeit mit der Gemeinde die kommunalen Energieverbräuche, die Energiekosten und die CO2-Emissionen systematisch identifiziert und erfasst.

Anschließend würden Maßnahmen zur Senkung der Verbräuche entwickelt. Für die ersten bayerischen Teilnehmerkommunen unterstütze die Bayernwerk Netz GmbH das Projekt in Form einer finanziellen Förderpartnerschaft. Von den Kosten in Höhe von 5000 Euro für die nächsten zwei Jahre verbleiben nur 2000 Euro als Eigenanteil bei der Gemeinde.

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