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Planung

Was Pielenhofen 2019 erwartet

Neubau eines Feuerwehrhaus, neue Kinderkrippe, Jubiläumsfeier des Stadels: Die Gemeinde hat in diesem Jahr einiges vor.
Von Andrea Leopold

  • Das Kloster Pielenhofen ragt mit seinen Zwillingstürmen aus dem Naabtal heraus. Foto: Leopold
  • Der Bau des neuen Feuerwehrhauses geht bald los. Es kostet rund 1,2 Millionen Euro und ist schon seit 30 Jahren von der FFW Pielenhofen erwünscht. Foto: Leopold

Pielenhofen.Das Jahr 2019 hält für die Pielenhofener Einiges an Aufgaben bereit. So habe der Abriss und der Neubau des Feuerwehrhauses nach den Worten des 1. Bürgermeisters Reinhold Ferstl „absolute Priorität“. Das bestehende Gebäude – ehemals das Wendelin-Haus – wurde bereits im Vorfeld von der FFW Pielenhofen entkernt und muss nun abgerissen werden. Es soll schon im Frühjahr mit den Baumaßnahmen begonnen werden.

Die Aufträge sind schon ausgeschrieben. Die Kosten werden auf etwa 1,2 Millionen Euro geschätzt. Für den Bau gebe es laut Bürgermeister Ferstl ebenfalls stattliche Zuschüsse. Gegen Ende des Jahres 2019 soll der Bau abgeschlossen sein.

Kinderkrippe und Dorfbackhaus

Eine neue Kinderkrippe soll an das Bruder-Konrad-Haus angebaut werden. Bis der Bau fertig gestellt ist, werden die Kindern noch dort untergebracht. Foto: Leopold
Eine neue Kinderkrippe soll an das Bruder-Konrad-Haus angebaut werden. Bis der Bau fertig gestellt ist, werden die Kindern noch dort untergebracht. Foto: Leopold

Im Vorfeld gab es einigen Hickhack um das neue Feuerwehrhaus. So befürchtete der Vorsitzende der Feuerwehr, Jürgen Peisler, dass der Bau des lang ersehnten Hauses in „letzter Minute verschoben“ und zurückgestellt würde. Diese Befürchtungen konnten jedoch entkräftet werden. 30 Jahre lang musste die hiesige Feuerwehr auf das neue Gebäude warten. Zu deren großen Freude wird bis zum 150-jährigen Bestehen der Feuerwehr im Jahre 2021 das neue Gerätehaus nagelneu dastehen.
Weiterhin gebaut wird die dringend benötigte Kinderkrippe. Sie ist für Kinder von null bis drei Jahren gedacht. Durch das neue Baugebiet „An den Klostergründen“ mit 37 Bauplätzen sei eine solche Einrichtung notwendig geworden, sagt Reinhold Ferstl. Zuerst hatte die Gemeinde eine Umfrage gestartet. 13 Anfragen gab es bereits im August 2018. Man rechne für den Bau der Krippe mit einem Zuschuss des Freistaates von bis zu 85 Prozent. Für zwei bis drei Jahre werde die neue Krippe im alten Bruder-Konrad-Haus untergebracht, bis der Neubau fertiggestellt sei. Träger bliebe nach wie vor die Katholische Kirchenstiftung. Es soll ein nahtloses Konzept für die Kita und die Krippe geben.

Das neue Baugebiet ist schon weit fortgeschritten. Geplant ist ein Badeplatz direkt an der Naab und ein Dorfbackhaus, das von der Gemeinde errichtet und von den Anwohnern selber betrieben wird. Foto: Leopold
Das neue Baugebiet ist schon weit fortgeschritten. Geplant ist ein Badeplatz direkt an der Naab und ein Dorfbackhaus, das von der Gemeinde errichtet und von den Anwohnern selber betrieben wird. Foto: Leopold

Die Bauplätze waren nach den Worten des Bürgermeisters reißend weggegangen. „Innerhalb von nur zwei Monaten waren alle Bauplätze restlos ausverkauft.“. Man sei sehr froh, dass durch den Kauf der Klosterökonomie, also der Grundbesitz der Kirche außerhalb der Klostermauern, sich das erste Mal seit 20 Jahren die Möglichkeit eröffnete, Bauplätze anbieten zu können. Angelegt wird auch ein Badeplatz direkt bei den idyllischen Bauplätzen an der Naab.

Eine schöne Idee der Gemeinde ist auch die Errichtung eines Dorfbackhause mit einem überdachten Sitzplatz. Dort sollen die Anwohner eingeladen werden, gemeinsam Brot oder Pizza zu backen. Vielleicht dient es auch als Treffpunkt der Bewohner wie in früheren Dorfzeiten. Die Anwohner heizen es in Eigenregie, die Gemeinde stelle das Haus zur Verfügung.

Tourismustag: 150 Gäste erwartet

Im ehemaligen Doktorhaus, das zur Zeit frisch renoviert wird, werden mehrere Ferienwohnungen für Touristen geschaffen. Erweiterungsmöglichkeiten für Bauplätze gebe es jetzt aber keine mehr, informiert Ferstl. Lediglich bei der geplanten Mehrgenerationensiedlung entstehen noch weitere Holzhäuser.

Als weiteres Highlight für die Gemeinde wird dieses Jahr am 3. April der Ostbayerische Tourismustag im Klosterstadel sein. Dabei handelt es sich um eine Fachmesse, organisiert vom Tourismusverband und dem Landkreis Regensburg. Allerdings ist die Veranstaltung nichtöffentlich, es werden circa 150 geladenen Gäste erwartet, vornehmlich Impulsgeber aus der Tourismusbranche. Geladen sind Gastgeber aus Ostbayern, Vertreter der Gemeinde und politische Vertreter, ebenso wie Vertreter des Hotel- und Gaststättenverbandes. Das Ziel ist der Austausch, neue Impulse zu bekommen und eine Netzwerkplattform für die Leistungsträger zu schaffen. An diesem Tag gibt es Vorträge zu fachspezifischen Themen und Impulsvorträge. Staatsminister Hubert Aiwanger hat sein Kommen zugesagt. Patrick Berger vom Deutschen Tourismusverband aus Berlin hat ebenfalls sein Kommen bestätigt. Interessierte Gastgeber können sich im Vorfeld an den Landkreis wenden und sich melden.

Jubiläumsfeier im Klosterstadel

Ein schönes zweijähriges Jubiläum steht im Klosterstadel von 15. bis 30. März an. Foto: Leopold
Ein schönes zweijähriges Jubiläum steht im Klosterstadel von 15. bis 30. März an. Foto: Leopold

Ein besonderes schönes Event, auf das sich Pielenhofener schon freuen, ist die 14-tägige Feier zum zweijährigen Jubiläum des Klosterstadels. Dabei gibt es vom 15. März bis 30. März ein buntes Programm für Groß und Klein: So ist ein Tanzkurs geplant, Konzerte mit Hubert Treml und Heike Matthiesen, ebenso ein Tanz-Cafe‘ mit der Band Cappuccino. Eine Kaffeeverkostung des Hofladenbesitzers Florian Gebhardt darf nicht fehlen sowie der „Tortenzauber“ an beiden Sonntagnachmittagen. Für die Kleinen ist ein Kinderkino im Angebot. Auch e-Bikes von der Bayk AG sind zum Testen am Start. Fünf Tage in dieser Jubiläumswoche wird der bekannte Messer- und Scherenschleifer Lothar Aprill (bekannt von der Warendult) fest am Marktplatz seine Dienste anbieten. Zur Eröffnung laden der Bildhauer Stefan Link und die Grafikerin und Malerin Katja Barinsky ein. Am 15. März um 19 Uhr ist die Vernissage.

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