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Musik

Gemeinsames Konzert für alle Sinne

Accordissimo und Dirty Brass boten abwechslungsreiche Abendunterhaltung in der Mittelschule in Wenzenbach.

Accordissimo und Dirty Brass im gemeinsamen Konzert Foto: Klaus Daniel
Accordissimo und Dirty Brass im gemeinsamen Konzert Foto: Klaus Daniel

Regenstauf.Ein Kühlwagen für Getränke, Biertischgarnituren auf dem Pausenhof, ein unglaubliches Buffet – es scheint um mehr zu gehen, als nur um ein Konzert. Ein Event, ein Abend für alle Sinne trifft es eher. Von Tieren und Menschen war das Thema des Abends, den der Chor accordissimo (Leitung: Florian Luderschmid) und das Bläserensemble Dirty Brass (Leitung: Margarete Rauch) aus Wenzenbach gemeinsam gestalteten, ließ Silke Glöckner, Schulleiterin Grund- und Mittelschule Wenzenbach, wissen. Trotz des ersten heißen Sommertages hatten sich viele Kulturliebhaber und auch nennenswert viele Schüler der Mittelschule Wenzenbach eingefunden, um diesem sommerlich beschwingten Programm zu lauschen. Gemeinsam begannen beide Wenzenbacher Ensembles mit einem Renaissance-Stück, das sie eindrucksvoll in wechselnden Besetzungen aufführten. Der Klang der tiefen Blechbläser stand in einem reizvollen Kontrast zu dem jugendlich frisch klingenden Chor und beide Gruppen beendeten den Tanz in einem Tutti. Accordissimo widmete sich dann ausgiebig den Tieren: Die Grille wurde besungen, dann ging es über Miau, Wau-Wau, Cu-Cu weiter zur Lerche, die von Maria Lindemeier mit ihrem vogelleichten Sopran interpretiert wurde. Ein anspruchsvoller vierstimmiger Satz der allseits bekannten Vogelhochzeit rundete die musikalische Tierbetrachtung ab.

Bei Dirty Brass ging es im Anschluss um die Jagd, die in vier eindrucksvollen Bläsersätzen von allen Seiten beleuchtet wurde. Accordissimo griff dieses Thema mit dem bekannten stimmgewaltigen Jagdlied von Mendelsohn-Bartholdy auf, bevor es dann um die Menschen ging. Tänze waren das Thema. Das italienische Tanzlied „Danza, danza“ und die Boleras Sevillanas, von Solistin Maria Lindemeier, der Kastagnettenspielerin Sylvia Prasch und dem Chor ausgewogen interpretiert, sowie das Volkslied „Zum Tanze da geht eine Mädel“ brachten neue Farben in das vielfältige Programm. Von Dirty Brass waren anschließend modernere, fetzige Klänge zu hören. Das bunt gemischte, kurzweilige und unterhaltsame Konzert war aber nicht das Ende des Abends, denn jetzt konnten sich alle Besucher und Mitwirkenden am Buffet bedienen und den Abend im Pausenhof ausklingen lassen.

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