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Volleyball

Regentalcup ist logistischer Kraftakt

Am Donnerstag startet das Volleyballevent in Regenstauf mit 250 Teams. Der TB/ASV benötigt dafür mehr als 200 Helfer.
Von Christof Seidl, MZ

Beim Regental-Cup in Regenstauf geben rund 250 Volleyballteams ihr Bestes. Für den TB/ASV bedeutet das Turnier auch einen enormen finanziellen Aufwand. Ohne Sponsor könnte der Verein die viertägige Veranstaltung nicht stemmen. Foto: Archiv/Geipel
Beim Regental-Cup in Regenstauf geben rund 250 Volleyballteams ihr Bestes. Für den TB/ASV bedeutet das Turnier auch einen enormen finanziellen Aufwand. Ohne Sponsor könnte der Verein die viertägige Veranstaltung nicht stemmen. Foto: Archiv/Geipel

Regenstauf.Immer am letzten Pfingstferienwochenende wird der Markt zum Volleyball-Mekka. Vier Tage steigt dann der internationale Netto-Regental-Cup. Dieses Jahr sind bei der 24. Ausgabe des Turniers rund 250 Teams aus fünf Nationen in mehreren Leistungs- und Altersklassen am Start und spielen Volleyball bis zum Abwinken. Ein buntes Rahmenprogramm samt Überraschungswettbewerben, Bad-Taste-Party, Karaoke-Wettbewerb, großer Tombola etc. macht das Turnier zu einem riesigen Volleyballfest, das in Europa seinesgleichen sucht.

Für den Veranstalter, die Volleyballabteilung des TB/ASV Regenstauf, ist das Turnier ein organisatorischer Kraftakt. „Insgesamt sind deutlich mehr als 200 Helfer im Einsatz“, sagt Abteilungsleiter Oliver Niemann, der Kopf der Turnier-Organisation. „Allein für den Aufbau des Festzelts und der Spielfelder brauchen wir 70, 80 Leute.“

Die Jüngsten machen Frühstück

Die Feuerwehr sorgt vermutlich auch dieses Jahr für Abkühlung Foto: lwa
Die Feuerwehr sorgt vermutlich auch dieses Jahr für Abkühlung Foto: lwa

An den vier Tagen ist praktisch die gesamte Abteilung im Einsatz, dazu kommen viele Spielereltern. „Alle, die nicht im Urlaub sind“, sagt Niemann. So seien im Festzelt bis zu 50 Helfer pro Tag in mehreren Schichten im Einsatz. Für das Frühstück sind die jüngsten Volleyballer der C-, D- und E-Jugend mit zuständig. Sie sind am Morgen für knapp 1000 Frühstücksportionen zuständig. „Das funktioniert gut“, sagt Niemann. Essen, Getränke, die vielen Spiele selbst, das Rahmenprogramm, all das funktioniert dank einer Logistik, die über 24 Jahre hinweg immer mehr verfeinert worden ist. Dabei können die Volleyballer nicht alles selbst übernehmen. Für die Wasser- und Stromversorgung und das Rasenmähen ist der Markt zuständig.

Dieses YouTube-Video gibt Eindrücke des Netto-Regental-Cups wieder.

Das Turnier ist für den TB/ASV auch finanziell eine Herausforderung. Die Toilettenanlagen und Duschen für die Spieler samt ständiger Reinigung, der Sanitätsdienst, die Nachtwache im Zelt, der Sicherheitsdienst, die Musikanlage etc. – all das kostet viel Geld. Seit sechs Jahren unterstützt der Netto-Marken-Discount den Regentalcup. „Ohne Netto könnten wir das Turnier nicht mehr durchführen“, erklärt Niemann. Die Ausgaben seien zu hoch und die jugendlichen Teilnehmer könnten nicht so viel Geld ausgeben, dass sich der Regentalcup finanziell trägt. Der Markt unterstütze die Veranstaltung ebenfalls, er müsse dabei aber in dem Rahmen bleiben, den er auch anderen Vereinen gewährt. Das Mixed-Turnier, das es seit sechs Jahren gibt und das sei vier Jahren als Volleyball-Marktmeisterschaft gilt, ist für die Abteilung deshalb eine wichtige Einnahmequelle. Niemann: „Da kommt ein bisschen Geld herein.“

Bei diesem Turnier wird am Donnerstag die offene Mixed-Marktmeisterschaft für Erwachsene ausgetragen. Dazu fordern die TB/ASV Volleyballer viele Regenstaufer Organisationen und Vereine heraus und laden alle ein, zu diesem „Just-for-fun-Turnier“ eine Mixed-Mannschaft zu senden. 41 Teams stellen sich heuer dieser „Kampfansage“. Jedermann kann Teams mit vier Spielern für eine der drei Leistungskategorien melden. Während in der Hobbyrunde nur ein aktiver Volleyballer auf dem Feld stehen darf, treten in der „Profirunde“ Mixed-Teams ohne Ligeneinschränkung aus den umliegenden Volleyball-Vereinen gegeneinander an – darunter Mannschaften aus befreundeten Volleyball-Hochburgen wie Passau, Deggendorf oder München. „Dabei werden sicher viele hochklassige Spiele zu beobachten sein“, verspricht Niemann.

Brotzeitbrettl für den Marktmeister

Volleyball-Abteilungsleiter Oliver Niemann ist der Kopf der Turnier-Organisation. Foto: Brüssel
Volleyball-Abteilungsleiter Oliver Niemann ist der Kopf der Turnier-Organisation. Foto: Brüssel

Der Marktmeister 2017 wird in der Leistungsklasse „Hobby“ ausgespielt. Gewinner des vergangenen Jahrs war das Team „The Friedrich’s“, eine reine Familienmannschaft. Die Pokale und der Hauptpreis (ein gigantisches Brotzeitbrettl) werden abends bei der Siegerehrung im Festzelt überreicht.

Der Freitag steht ganz im Zeichen des Beachvolleyballs. Für die unterschiedlichen Leistungsklassen haben sich bisher rund 50 Teams vorangemeldet. Erfahrungsgemäß melden sich auch noch am Freitag Mannschaften vor Ort an, die rechtzeitig vor Spielbeginn um 14 Uhr eintreffen. Die Organisatoren rechnen daher mit 100 Teams. Am Samstag und Sonntag geht es um den Regentalcup. Dann treten die Vereine in ihren angestammten Mannschaften an und kämpfen in den einzelnen Altersklassen um Platzierungen und Siege. Knapp 150 Teams aus fünf Nationen wollen am Ende nicht nur Siegerpokale, sondern auch den Gesamtsieger-Cup für den Verein mit den besten Platzierungen erkämpfen.

Das Wetter bereitet Niemann bislang wenig Sorgen. Bis auf ein paar Schauer soll es trocken bleiben – „außerdem wird bei einem Gewitter das Festzelt mal so richtig voll.“

Mehr Informationen zu dem Turnier, Anmeldeschluss und Rahmenprogramm unter www.netto-regentalcup.de

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