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Bürgerversammlung

2019 werden neue Baugebiete erschlossen

Die Riekofener plagen in Bezug auf die Gemeindepolitik keine großen Sorgen. Das Haushaltssäckel ist gut gefüllt.
Von Gabriele Thomann

Die neue Gemeindehalle war eines der Projekte 2018. Die Riekofener sind zufrieden mit der Politik. Foto: G. Thomann
Die neue Gemeindehalle war eines der Projekte 2018. Die Riekofener sind zufrieden mit der Politik. Foto: G. Thomann

Riekofen.75 Personen kamen zur Bürgerversammlung der Gemeinde Riekofen ins Gasthaus Schiller. Bürgermeister Johann Schiller zeigte auf, dass 835 Personen in Riekofen und den dazu gehörenden Ortsteilen wohnen. Die kleineren Bürger besuchen die Schulen und Kindergärten in Sünching. Schiller stellte die einzelnen Projekte des abgelaufenen Jahres vor.

Dazu zählt der Breitbandausbau, für den bereits 134 234 Euro aufgewendet wurden. Es gibt aber in weiter außen gelegenen Gehöften und Ortsteilen immer noch eine Unterversorgung. Schiller sagte, dass noch staatliche Fördermittel vorhanden sind. Allerdings sei die Erschließung dort mit hohen Kosten verbunden. Erläutert wurden den Bürgern die verschiedenen Wegebau- und Pflegemaßnahmen. In Riekofen gibt es noch drei Bauplätze. In Taimering wird die Erweiterung des Baugebiets beim Karl-Adam-Weg angestrebt. Das Ergebnis der Brückenprüfungen zeigte, dass hier Handlungsbedarf bestehe. Gute Erträge lieferten die sechs Photovoltaikanlagen auf gemeindlichen Gebäuden.

Schiller ging kurz auf die finanzielle Situation der Gemeinde ein. 2,1 Millionen Rücklagen und keine Schulden zeugen von guter Haushaltsführung in Riekofen. Stolz ist die Gemeinde auf die kürzlich eingeweihte neue Bauhofhalle und den Waschplatz. Für 2019 stehen die Erschließung des Baugebiets in Taimering und eventuell auch in Riekofen und Ehring auf dem Plan. In der neuen Gemeindehalle soll ein Archiv eingerichtet werden. Die Staatsstraße 2146 zwischen Riekofen und Sünching muss saniert werden. Die amtliche Entwurfsplanung liegt vor. Der Radweg ist teilweise als Wirtschaftsweg geplant und es ist Grunderwerb erforderlich. Hier appellierte Schiller an die betroffenen Eigentümer zur Mitwirkung, da eine Umsetzung der Baumaßnahme sonst scheitert.

Ein Thema waren auch die Feuerwehren, die teils neue Einsatzfahrzeuge benötigen. Um- oder Anbauten an den Feuerwehrhäusern soll es nicht geben. Die anschließenden Wortmeldungen der Bürger waren eher verhalten. Johann Jeserer führte an, dass zu schnell fahrende Kartoffelfuhrwerke eine erhebliche Lärmbelästigung für die Anwohner darstellen. Armin Gerl hält den Radweg von Riekofen nach Sünching für erforderlich. Edeltraud Schellerer wünscht sich eine Verlegung der Glas- und Altkleidercontainer vom Sportgelände zum Bauhof. Josef Artmann sieht die Nutzung des Wirtschaftswegs zwischen Tagweide und Sportgelände als Radweg problematisch. Kurvenbereiche sind schwer einsehbar. Herbert Winkler möchte eine Aufforstung der Gemeindewälder. Die Punkte werden in der nächsten Sitzung des Gemeinderats diskutiert.

Sauberkeit

  • Beeinträchtigung:

    Klare Worte gab es von Hans Schiller zu immer wieder vorkommenden Verschmutzungen der Straßen, mangelndem Zurückscheiden von Ästen und Nichtbeachten von Feldgrenzen.

  • Aufsicht:

    Die Gemeinde wird hier künftig stärker dagegen vorgehen.

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