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Kinderbetreuung

500 Gäste feiern Kindergarten-Jubiläum

Die Einrichtung soll demnächst um eine dritte Gruppe erweitert werden. Das kündigt Bürgermeister Christian Kiendl an.
Von Fritz Wallner

Der Kindergarten St. Wolfgang bekam zum 25-jährigen Bestehen ein Gartenhäuschen. Foto: Fritz Wallner
Der Kindergarten St. Wolfgang bekam zum 25-jährigen Bestehen ein Gartenhäuschen. Foto: Fritz Wallner

Schierling.Mit annähernd 500 Gästen feierte der Kindergarten St. Wolfgang das 25-jährige Bestehen. Er steht im Eigentum des Marktes Schierling und wird von der katholischen Pfarrkirchenstiftung betrieben. Barbara Stadler leitet die Einrichtung mit zwei Gruppen seit dem Start und wurde mit ihren Kolleginnen von Pfarrer Josef Helm für diese Treue ausgezeichnet.

Bürgermeister Christian Kiendl hatte als Geschenk ein neues kleines Gartenhäuschen mitgebracht und wurde dafür von den Kindern gefeiert. Er machte deutlich, dass der Markt Schierling früher und heute auf aktuelle Herausforderungen der Kinderbetreuung schnell und konsequent reagiert. Zu allen Zeiten hätten Menschen davor gewarnt, man könne keine Kinder in die Welt setzen, weil die Zukunft zu ungewiss sei. „Gott sei Dank haben sich sie, liebe Mütter und Väter, davon nicht beeindrucken lassen, und mit Mut und Zuversicht die Entwicklung ihrer Kinder nach Kräften gefördert!“, so Kiendl. Zu allen Zeiten hätten ängstliche Kommunalpolitiker davor gewarnt, Schulden zu machen. „Wäre man diesen Warnungen damals und zu allen Zeiten gefolgt, hätten wir heute noch keinen weiteren Kindergarten“, so Kiendl. Denn es sei bei der Gemeinde nicht anders als bei jedem privaten Häuslebauer: Wer ein Haus zusammensparen will, der werde nie eines bekommen.

Die Kinderbetreuung erfolge in allen Einrichtungen Schierlings mit höchster Qualität! Das habe erst jüngst die bayerische Sozialministerin Christine Schreyer mit Hinweis auf den sehr guten Personalschlüssel bestätigt.

Barbara Stadler überschrieb ihre Begrüßung mit dem Satz: „Ein Haus wird nur einmal gebaut, ein Zuhause täglich!“. Sie sang und tanzte mit den Kindern und nannte Bürgermeister a.D. Otto Gascher sowie den ehemaligen Pfarrer Hans Bock „die zwei Väter“ des Baus. Für die Pfarrgemeinderatsvorsitzende Christiane Banse gibt es kein schöneres Geräusch als ein glückliches Kinderlachen. Elternbeiratsvorsitzende Simone Stöckl rühmte die Freundschaften der Kindern und Eltern, „egal aus welchem Land sie kommen oder welcher Religion sie angehören“. Mit ihren Kolleginnen sorgte sie im großen Garten für die Bewirtung der Gäste.

Bereits einen Tag vorher war in der Pfarrkirche ein Dankgottesdienst gefeiert worden. Die Einweihung erfolgte 1994 durch den damaligen Weihbischof Wilhelm Schraml. Bürgermeister Christian Kiendl kündigte an, dass das Gebäude voraussichtlich um eine Gruppe erweitert wird und bat um Verständnis für Unannehmlichkeiten während der Bauphase. (lww)

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