MyMz
Anzeige

Schierling

Füracker plädiert für weitere Stromtrassen

Die CSU werde es nicht zulassen, dass den Menschen nur noch Angst gemacht werde, sagte Füracker auf dem Schierlinger Volksfest.

Bayerns Finanz- und Heimatminister Albert Füracker nannte bei der CSU-Kundgebung in Schierling als ein Ziel der CSU, die Menschen von Bayern zu begeistern. Foto: Fritz Wallner
Bayerns Finanz- und Heimatminister Albert Füracker nannte bei der CSU-Kundgebung in Schierling als ein Ziel der CSU, die Menschen von Bayern zu begeistern. Foto: Fritz Wallner

Schierling.Denn nirgends in Deutschland und Europa lasse es sich so gut leben wie in Bayern. Und die Menschen seien fleißig, packten an und jammerten nicht, erklärte der Politiker am Pfingstvolksfest.

Aus dem früheren Armenhaus der Republik hätten sich Bayern und die Oberpfalz unter Führung der CSU zur wirtschaftlich stärksten Gegend in ganz Deutschland entwickelt. Es gebe in der Demokratie keine einfachen Antworten auf komplexe Fragen, und Demonstrieren allein löse keine Probleme, so Füracker. Er wandte sich gegen die Angst- und Verbotsstrategie der Grünen, die das Fliegen in den Urlaub vermiesen wollten und dabei möglicherweise auch in Kauf nähmen, dass Auslandssemester von Studenten der Angstmache um den Klimaschutz zum Opfer fielen. „Ja, wir werden umdenken müssen, aber so einfach ist das nicht, Flüge zu verbieten“, so der Minister, denn es gelte auch, die sozialen Strukturen zu erhalten.

Die von der AfD bei der Zuwanderungspolitik betriebene Angstmache habe ebenso keinen Platz. Die CSU stehe für ein ausgewogenes Verhältnis. Auch innerhalb der CSU sei die Meinungsvielfalt groß, deren Zusammenführen eine ständige Diskussion und die Bereitschaft zum Kompromiss brauche. Nirgends gebe es mehr regenerative Energie als in Bayern, doch heiße das noch nicht, dass man auf weitere Stromleitungen verzichten könnte. „Denn wenn in der Nacht kein Wind weht, dann wird auch alternativ kein Strom erzeugt“, so Füracker.

Nirgends sei die Natur intakter als in Bayern. Es reiche nicht, jetzt einen Schuldigen zu suchen. „Wir retten die Bienen und die Bauern!“, stellte Füracker fest. Er wandte sich gegen die Klischees, Biobauern seien die guten Bauern und die anderen die bösen. Die CSU stehe zur bäuerlichen Landwirtschaft, die für beste Nahrungsmittel sorge und die Landschaft intakt halte.

Ortsvorsitzender Andreas Komes verwies auf die Zahl junger Mitglieder im CSU-Ortsverband und Bürgermeister Kiendl stellte Schierling als „Klimagemeinde“ vor. Jährlich würden gut 35 Millionen Kilowattstunden regenerativen Stroms erzeugt und damit über 18000 Tonnen CO-Ausstoß vermieden. CSU-Kreisvorsitzender Peter Aumer nannte Verantwortung und Verlässlichkeit als Pfeiler der lokalen und regionalen CSU-Politik. (lww)

Sie sind noch nicht registriert?

Neu registrieren

MessageBox

Nachricht