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Gemeinderat

Aus altem Sudhaus wird modernes Hotel

Die Umbaumaßnahme in Eilsbrunn erfolgt ausschließlich auf privatem Weg. Eine Glasfaserleitung für Bruckdorf fand Zustimmung.
Von Dieter Waeber, MZ

  • Das Gewölbe im Sudhaus in Eilsbrunn Foto: Archiv/Köstlbacher
  • Der Umbau des alten Sudhauses soll Eilsbrunn aufwerten. Archivfoto: Waeber
  • Der Umbau des alten Sudhauses soll Eilsbrunn aufwerten. Archivfoto: Waeber

Sinzing. In der jüngsten Sitzung wurde dem Gemeinderat in Sinzing eine Machbarkeitsstudie zur Sanierung des Sudhauses der #Brauerei Röhrl in Eilsbrunn vorgestellt. Weiter standen Breitbandversorgung, mehrere Baumaßnahmen sowie einige Anträge auf der Agenda.

Architekt Michael Kühnlein vom gleichnamigen Architekturbüro in Berching stellte eine Machbarkeitsstudie für den Umbau und die Sanierung des Sudhauses vor. Anstoß zur Studie habe die Grundsatzplanung der Städtebaumaßnahme im Ortsteil Eilsbrunn gegeben. Die Studie wurde zudem von der Gemeinde mitfinanziert.

Die Bausubstanz ist in Ordnung

Kühnlein schilderte den derzeitigen Zustand des Gebäudes mit Zahlen und Bildern und stellte die Möglichkeit zur Umwandlung in ein Hotel vor. Da die Bausubstanz des Hauptgebäudes nach der Statik Untersuchung in Ordnung sei, könnte die Gebäudestruktur und somit die ortsprägende Ansicht erhalten bleiben. Bürgermeister Patrick Grossmann ging auf die Problematik der Förderung über die Städtebauförderung ein, die wohl nicht in Frage komme, weil 40 Prozent der Kosten danach auf die Kommune zukommen würden. Die Regierung habe jedoch auf andere Förderprogramme verwiesen. Die Gemeinde könne nur bei tangierenden Maßnahmen helfen. Grossmann zeigte sich auch erleichtert über den geplanten Umbau, der im Sinne der Neugestaltung des Ortsbildes sei. Der Bau stehe nicht unter Denkmalschutz, hätte also auch abgerissen werden können. Eigentümer Andreas Röhrl bat um Geduld bei der Umsetzung des Millionenprojekts, das nun ausschließlich auf privatem Weg laufen soll.

Der Bürgermeister informierte über den Stand der Breitbandversorgung. Nach der Versorgung aus der ersten Fördermaßnahme der Ortsteile Viehhausen, Eilsbrunn und Umgebung soll mit der neuen Förderung der Hauptort ins Visier genommen werden. Derzeit biete Kabel Deutschland eine Versorgung an, die jedoch nicht alle Bürger erreiche. Die Telekom verspricht bis 2017 einen eigenverantwortlichen Ausbau des Netzes mit der Umrüstung von zehn Kabelverzweigern. R-KOM sei gerade dabei, das Glasfasernetz in die neuen Baugebiete auszubauen und dabei tangierende Straßen wie den Minoritenweg mitzuversorgen.

Glasfaserleitung für Bruckdorf

Auf der Tagesordnung des Rats stand nun ein Beschluss zur Versorgung von Bruckdorf über eine Glasfaserleitung durch R-KOM. Dafür muss die Gemeinde knapp 80000 Euro aufwenden. Davon werden rund 56000 Euro bezuschusst. Dem Vorschlag wurde zugestimmt. Mit der Erneuerung der Wasserleitung in mehreren Ortsstraßen würden Kabel für Speed-Pipe-Rohre verlegt, informierte Grossmann. Die Kosten der Hausanschlüsse müssten aber die Eigentümer tragen. Auch die anderen Ortsteile der Gemeinde werden nochmals untersucht.

Antrag zum Baugebiet

  • Der Antrag

    Die Fraktion der Grünen stellte einen Antrag zur Reduzierung der Erschließungskosten im Baugebiet Donaublick mit mehreren Maßnahmen.

  • Die Ablehnung

    Die vier Vorschläge wurden abgelehnt mit der Begründung, die Großzügigkeit der Anlage insgesamt erhalten zu wollen und die Einzelmaßnahmen würden nur zu geringfügiger Reduzierung der Quadratmeterkosten führen.

  • Die Anerkennung

    Die umfangreiche Ausarbeitung nötigte aber Bürgermeister und Räten allen Respekt ab. (ldw)

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