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Umbau

Das Sudhaus soll zum Hotel werden

Der Sinzinger Bauausschuss erteilte die Zustimmung zum Vorhaben der Brauerei Röhrl. Die ortsprägende Ansicht bleibt.
Von Dieter Waeber, MZ

  • Aus dem alten Sufhaus der Brauerei Röhrl in Eilsbrunn soll ein Hotel werden. Der Bauausschuss stimmte für das Vorhaben. Fotos: Waeber
  • So sieht es im Inneren des Gebäudes aus.

Sinzing.. In seiner jüngsten Sitzung hat der Bauausschuss der Gemeinde den Bauantrag für die Umwandlung des großen Sudhauses in Eilsbrunn in ein Hotel zugestimmt. Katharina und Andres Röhrl hatten die Planungen für den Umbau und die Sanierung des historischen Gebäudes sowie des ehemaligen Rinderstalles an der Regensburger Straße 3 eingereicht.

Das imposante Gebäude, das das Eilsbrunner Dorfzentrum mitprägt, soll zum Hotel umgebaut werden. Die Außenwände des Sudhauses sollen bestehen bleiben, das gesamte Areal allerdings etwas verkleinert werden.

Das Gebäude wird insgesamt entkernt. Das historische Gewölbe bleibt bei diesen Arbeiten aber erhalten und soll zukünftig als Frühstücks- und Seminarraum dienen. Auch der ehemalige Rinderstall wird zum Hotel.

Insgesamt sollen in dem gesamtem Planungsbereich 84 Betten und zwei Wohnungen mit 103 Stellplätzen entstehen. Das neue Gebäude soll sich an die Umgebung der laufenden Städtebauförderung anpassen. Der Bauausschuss stimmte den beiden Baugesuchen einstimmig zu.

Bereits im März dieses Jahres hatte der Gemeinderat eine Machbarkeitsstudie zur Sanierung des Sudhauses der Brauerei Röhrl diskutiert. Den Anstoß zu dieser Studie hatte die Grundsatzplanung der Städtebaumaßnahme in Eilsbrunn gegeben. Die Studie wurde von der Gemeinde mitfinanziert.

Architekt Michael Kühnlein vom gleichnamigen Architekturbüro in Berching stellte damals die Voraussetzungen für den Umbau und die Sanierung des Sudhauses vor. Er schilderte den Zustand des Gebäudes mit Zahlen und Bildern und stellte die Möglichkeit zur Umwandlung in ein Hotel vor.

Sein Ergebnis lautete: Die Bausubstanz des Hauptgebäudes ist in Ordnung, die Gebäudestruktur und somit die ortsprägende Ansicht könnten erhalten bleiben.

Bürgermeister Patrick Grossmann ging in der März-Sitzung auch auf die Problematik der Förderung über die Städtebauförderung ein. In diesem Fall müsste die Kommune 40 Prozent der Kosten übernehmen. Die Regierung habe jedoch auf andere Förderprogramme verwiesen. Die Gemeinde könne nur bei tangierenden Maßnahmen helfen.

Grossmann zeigte sich erleichtert über den geplanten Umbau, der im Sinne der Neugestaltung des Ortsbildes sei. Das Sudhaus in Eilsbrunn ist nicht denkmalgeschützt und könnte auch abgerissen werden.

In der aktuellen Sitzung stimmte der Bauausschuss mehreren Auftragsvergaben zur Städtebauförderung in Eilsbrunn zu. Auch der Bebauungsplan Alling an der Staatsstraße wurde von dem Gremium gebilligt. Dieser Bebauungsplan beinhaltet vier neue Bauplätze mit Parzellen von 801 bis 1540 Quadratmeter. Der positive Beschluss fiel einstimmig aus, der Plan wird nun öffentlich ausgelegt und den Fachstellen vorgelegt.

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