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Initiative

Für die Natur an einem Strang ziehen

Runder Tisch „Erhalt Artenvielfalt“ stößt in sinzing auf großes Interesse.
Von Gertraud Pilz

Vollbesetzt war die Aula der Schule beim Bürgerforum für „Maßnahmen zum Erhalt der Artenvielfalt und Naturschönheit
Vollbesetzt war die Aula der Schule beim Bürgerforum für „Maßnahmen zum Erhalt der Artenvielfalt und Naturschönheit" Foto: Gertraud Pilz

Sinzing.Ein großes Kompliment erntete Bürgermeister Patrick Grossmann von Josef Sedlmeier, Geschäftsführer des Landschaftspflegeverbandes auf Kreisebene für sein Engagement in Sachen „Einsatz für die Umwelt“. Die Gemeinde Sinzing, sei die erste und bisher einzige Gemeinde im Landkreis, die im Ergebnis des Volksbegehrens „Rettet die Bienen“ mit einem „runden Tisch zum Thema „Erhalt der Artenvielfalt und Naturschönheit“ aktiv und praxisnah Maßnahmen zum Umwelt- und Artenschutz angeht. Hierzu waren im Vorfeld des Bürgerforums der AK Kultur, die Ortsgruppe des Bund Naturschutz, der Imkerverein und die gemeindlichen Obst- und Gartenbauvereine aufgefordert Vorschläge einzubringen. Für diese Vereins- und Institutionsgruppe referierte Rolf Steigerwald. Er stellte die bisherigen Aktivitäten in Sachen Umwelt, besonders auch im Kinder- und Jugendlichenbereich der OGV`s und anderer Institutionen in der Gemeinde vor und präsentierte künftige verstärkte Aktionen. Verstärkt sensibilisiert werden sollen die Grundstücksbesitzer für Blühflächen und Biotope sowie der naturnahen Gestaltung von Gärten. In gleicher Weise werde man sich z.B. im Bereich öffentlicher Flächen und bei der künftigen Ausweisung von Baugebieten nach dem Motto „Naturgärten anstelle von Steinwüsten“ einbringen, sagte Steigerwald. Für den Bereich „kommunale Waldgestaltung“ die für Sinzing vom Forstrevier Nittendorf unter Revierleitung von Martin Faltermeier betreut werde, sagte dieser, dass man die Bewirtschaftung optimieren werde. Man versuche kurzfristig durch diverse Maßnahmen zusätzlichen Lebensraum für Vögel, Insekten, Reptilien und Kleinsäugern zu schaffen. Kurzfristig werde man seitens der Gemeinde, so der Leiter des gemeindlichen Bauhofes Andreas Nutz, so gut es geht zugunsten des Lebensraumes der Insekten die kommunalen Grünflächen durch Blühflächen ersetzen und beim Straßenbegleitgrün die Mähgänge reduzieren. Für den Bereich der Landwirtschaft stellte Junglandwirt Michael Rieger Überlegungen der Landwirte vor, um mehr Artenschutz zu gewährleisten, z. B. durch die Anlage von noch mehr blühenden Feldrahmen, der Bepflanzung von Gewässer- und Erosionsschutzstreifen mit Blühpflanzen und durch Zwischenfruchtanbau.

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