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Familie

„Glücksbaustelle“ feierte Jubiläum

Vor 25 Jahren wurde der Kindergarten St. Wolfgang eingeweiht.
Von Gertraud Pilz

Mit Gesang, Tanz und Aufführungen der Kinder wurde das Jubiläum gefeiert.  Foto: Gertraud Pilz
Mit Gesang, Tanz und Aufführungen der Kinder wurde das Jubiläum gefeiert. Foto: Gertraud Pilz

Sinzing.Die Feier zum 25-jährigen Bestehen des Kindergartens St. Wolfgang stand unter dem Motto: „Die Glücksbaustelle vor 25 Jahren“, die die Kinder mit Liedern und Tänzen darstellten. Glück, deshalb weil das „Hin und Her“ um den in Sinzing gewünschten und nach damaligen Statuten dort nicht realisierbaren viergruppigen Kindergarten dazu führte, dass in Eilsbrunn 1993 eine eingruppige Einrichtung gebaut wurde. Die langjährige „Wanderschaft“ der Eilsbrunner Kinder in die Nachbarorte im Besonderen nach Viehhausen, wo die Kinder seit 1984 sehr gut untergebracht waren, hatte ein glückliches Ende gefunden, sagte Renate Hetzenecker in ihrer Begrüßung.

Glück auch deshalb, weil zum Neuanfang in Eilsbrunn die Erzieherin Renate Hetzenecker von Viehhausen nach Eilsbrunn wechselte und die Leitung übernahm, so Bürgermeister Patrick Grossmanns weitere Ausführungen. Weiter erzählte der Bürgermeister Anekdoten aus der Entstehungs- und Bauphase, der Erweiterung der Kita bereits nach fünf Jahren auf eine zweigruppige Einrichtung. Er dankte der Pfarrei und Pfarrer Michael Götz sowie dem Personal, die eine sehr gute Zusammenarbeit mit der Gemeinde im Rahmen der kirchlichen Trägerschaft pflegten. Der Pfarreikindergarten im Dorf sei eine tolle zweite Heimat für die Orts- und Filialkinder aus Kleinprüfening, Riegling und Waltenhofen geworden, sagte der Pfarrer in seiner Festrede. Dies sei nicht zuletzt der stabilen Leitung durch Renate Hetzenecker mit engagiertem Team und der guten Zusammenarbeit mit den Eltern zu verdanken. Von der Dorfgemeinschaft werde der Kindergarten von großer Sympathie getragen, sagte er. Diese Aussage unterstrichen die Kinder mit dem Lied „Der Kindergarten ist der Hit, auch die Großen machen mit“.

Anschließend segnete Pfarrer Michael Götz die Kinder und sagte, dass die Kindereinrichtung ein wichtiger Mittelpunkt in der Dorfgemeinschaft sei, wo christliche Werte gelten, sowie Freundschaften entstünden, die intensiv gepflegt würden. Pfarrer Götz betete mit den Festgästen und den Kindern um Gottes Segen für weitere viele gute Jahre. Ein großes „Danke für alles“ drückten die Kinder durch Lieder und Tänze aus und präsentierten noch weitere Lieder sowie Tanz- und Spieleinlagen, die großen Beifall von den Familienangehörigen ernteten.

Auch Ehemalige, die schon längst in Studium und Beruf stehen, fanden den Weg zum Fest. „Ich denke, sie haben sich in ihrer Kindheit hier gut aufgehoben gefühlt“, sagte Hetzenecker. Nach dem offiziellen Teil warteten interessante Spielstationen auf die Kinder und die Erwachsenen saßen gemütlich bei „Deftigem und Süßem“ zusammen.

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