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Engagement

Golfer spielten für Menschen in Not

Das Steller Hilfswerk richtete ein Charity-Turnier in Sinzing aus. Damit werden drei Regensburger Einrichtungen unterstützt.
Von Gabi Hueber-Lutz, MZ

  • Viele Schnupperer machten dort erste Erfahrungen im Golfsport. Foto: Hueber-Lutz
  • Golf-Pro Steffen Kefer kümmerte sich um die Schnupperer, wie zum Beispiel Elke Steller. Foto: Hueber-Lutz
  • Auch Frank Steller, einer der Ausrichter der Veranstaltung, genoss das Turnier. Foto: Hueber-Lutz

Sinzing.„Kleiner Ball, große Wirkung“ – unter diesem Motto veranstaltete das Steller Hilfswerk ein Charity- Turnier im Golf- und Yachtclub Gut Minoritenhof.

Gewinner waren das sozialpädagogische Zentrum St. Leonhard, die Bahnhofsmission Regensburg und der Strohhalm in Regensburg, die jeweils 3 500 Euro erhielten. Hinter dem Hilfswerk stehen die Brüder Frank, Markus und Ralf Steller mit ihren Firmen.

Bereits zum dritten Mal luden sie zu dem Turnier im Gut Minoritenhof. 88 Golfer gingen an den Start und eine Gesellschaft von 250 Gästen kam zur Abendveranstaltung. Der soziale Zweck ist allen wichtig, die hier teilnehmen, ebenso wichtig ist es aber auch, einen gelungenen Tag miteinander zu verbringen. „Man lernt sich kennen, man hat Spaß und man tut Gutes dabei“, so beschrieb Frank Steller die Intention des Turniers. Sein Bruder Markus pflichtete ihm bei. Jeder der Brüder habe seine eigene Firma aufgebaut, jeder habe etwas erreicht, „und wir wollen gerne etwas weitergeben“. Helfen vor der Haustüre, das liegt den Brüdern Steller am Herzen.

Sämtliche Empfänger waren hoch erfreut über die Zuwendungen, sind sie doch immer wieder auf Spenden angewiesen. Vor dem Erlös stand aber erst einmal der Schweiß. Petrus heizte den Golfern nämlich kräftig ein. Der Freude am Spiel tat dies keinen Abbruch. Frank Steller stand hoch über dem Donautal, schwärmte vom Ausblick und der gemütlichen Atmosphäre im Golfclub. Dann gelang ihm auch noch ein wunderbarer Abschlag, wie seine Flight-Partner anerkennend feststellten. An der Halfway legten alle eine kleine Pause ein. Gekühltes Wasser fand reißenden Absatz.

Steffen Kefer verriet Geheimnisse

Mit Obst, Kuchen und Gemüsequiche gut gestärkt, nahmen die Golfer den zweiten Teil des Parcours in Angriff. Tobias Ruf, einer der Gäste, machte den Steller-Brüdern ein großes Kompliment: Das Turnier sei immer bestens organisiert. Sportlicher Ehrgeiz, eine gemütliche Feier und hochwertige Preise in der Tombola ergäben eine runde Veranstaltung. Nicht nur die passionierten Golfer wollten die Steller-Brüder ansprechen, sondern auch solche, die es werden wollen. Deshalb gab es das Angebot, einen Schnupperkurs Golf zu machen.

Markus (links hinten) und Frank Steller (rechts hinten) überreichten die Spenden des Steller Hilfswerks an die Vertreter der Einrichtungen. Foto: Hueber-Lutz
Markus (links hinten) und Frank Steller (rechts hinten) überreichten die Spenden des Steller Hilfswerks an die Vertreter der Einrichtungen. Foto: Hueber-Lutz

Viele Interessierte ließen sich von Golf-Pro Steffen Kefer in die Geheimnisse des Puttens und des Chippens einweihen. Dann übte er mit ihnen auf der Driving-Range die langen Abschläge. Hier schaute Peter Lorenz kurz vorbei.

Bei ihm liefen die organisatorischen Fäden der Veranstaltung zusammen. „Da fliegt ja schon was, Wahnsinn, lauter Golftalente“, lobte er. Und als einer der Neu-Golfer eine Stück Rasen aus dem Boden schlug, tröstet er: „Irgendwas fliegt immer, entweder der Rasen oder der Ball“.

Ulrike Fügl holte sich einen Sieg

Bis zum Ende des Turniers hielt das Wetter, aber zur Abendveranstaltung öffnete der Himmel seine Schleusen und das Fest musste kurzerhand ins Innere des Restaurants verlegt werden. Hier wurden auch die Sieger des Turniers verkündet.

Das Brutto Damen gewann Ulrike Fügl mit 21 Brutto-Punkten. Bei den Herren setzte sich Mirko Grütz mit 35 Brutto-Punkten durch. Das erste Netto gewann in der Gruppe A Tobias Ruf mit 39 Netto-Punkten, in der Gruppe B Klaus Schmid mit 39 Netto-Punkten und in der Gruppe C Alexander Baumer mit 44 Netto-Punkten.

Spender und Bedachte

  • Steller Hilfswerk:

    Es wurde 2012 gegründet und ist ein Gemeinschaftsprojekt der Steller Renovierungen GmbH, der Digital-Direkt GmbH und der Ralf Steller Spedition GmbH. Das Hilfswerk hat sich die Unterstützung für Menschen in der Region, die in Not geraten sind, auf die Fahne geschrieben.

  • Strohhalm:

    Die Anlaufstelle für Obdachlose und Hilfsbedürftige hat eine neue Küche bekommen. Hier fehle noch allerhand für deren Einrichtung, wie Geschirr, Besteck und Kochutensilien, berichtete Kassier Gerd Troidl.

  • Sozialpädagogisches Zentrum St. Leonhard:

    Die Spende soll dafür verwendet werden, Kindern Dinge zu ermöglichen, die sonst nicht gehen. Das kann Unterstützung bei der Therapie sein oder in der Schule. Das kann auch für die Freizeitgestaltung genutzt werden, wie Andreas Asenbauer sagte.

  • Bahnhofsmission:

    Hier kümmert man sich um Reisende und um das Bahnhofsumfeld. Wie Anton Stadler und Elisabeth Mader sagten, werde man in die Migrationsarbeit einsteigen, um jungen Frauen Hilfe zur Selbsthilfe zu geben.

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