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Gestaltung

Kulturhaus soll im Sommer fertig sein

Der Sinzinger Gemeinderat diskutierte über die Planung am Kulturhaus. Die Kosten belaufen sich auf circa 324 000 Euro.
Von Dieter Waeber, MZ

Im Sommer sollen die Außenanlagen zur Nutzung von Jugendtreff und Sinzinger Vereinen fertig sein.
Im Sommer sollen die Außenanlagen zur Nutzung von Jugendtreff und Sinzinger Vereinen fertig sein. Foto: Waeber

Sinzing.Mit der Beteiligung der Bürger an den Kosten des Hochwasserschutzes, der Erweiterung des Kindergartens Sinzing und der Planung für die Außenanlagen am Kulturhaus gab es für die Räte bei der jüngsten Sitzung vor einer ungewöhnlich großen Zuhörerrunde, Diskussionsstoff en masse.

Susanne Wamsler und Petra Hartung vom Planungsbüro Wamsler/Rohloff/Wirzmüller legten die Varianten für die zukünftige Gestaltung der Außenanlagen beim Kulturhaus – ehemaliger Bischofshof – vor. Im Vorfeld seien alle betroffenen Vereine, wie Pfadfinder, Jugendtreff, Trachtenverein sowie die Fördervereine für Europa und Schule befragt worden. Die eingegangenen Wünsche von der ebenerdigen Toilette, einem Grillplatz, Grünflächen, Kletterwand und kleiner Überdachungsfläche seien soweit wie möglich berücksichtigt worden. Mehrere Räte wollten nochmals überprüft haben, ob die Forderung der Pfadfinder nach der Einfahrtmöglichkeit eines 40 Tonners für eine Aktion, einmal im Jahr, unbedingt notwendig sei, da sie Kosten verursache und die Möglichkeiten der Gestaltung stark einschränke. Ein Abriss oder Umbau der bestehenden Garage wurde aus Kostengründen verworfen.

Die geschätzten Kosten liegen, so Susanne Wamsler bei 324 000 Euro. Ein Teil davon würde als Städtebaumaßnahme bezuschusst werden, so Bürgermeister Grossmann. Die Ausschreibung werde sofort, die Baumaßnahme von Mai bis Juni erfolgen. Die Einweihung ist im August geplant.

Im vergangenen Juli hatte der Gemeinderat die Bedarfsanerkennung für eine weitere Kindergartengruppe ausgesprochen, die zu einer Erweiterung des bestehenden Kindergartens führen müsse. Bei den Gesprächen mit der Pfarrei Mariä Himmelfahrt, dem Träger der bisherigen Eirichtung, stellte sich heraus, die Pfarrei würde gerne die Trägerschaft weiter übernehmen, könne aber außer Spendengeldern keine Finanzierung zum Bau leisten. Bürgermeister Patrick Grossmann legte zwei Finanzierungsmodelle vor. Wenn die Gemeinde Bauträger sei, gebe es keine Bezuschussung durch die Diözese, wenn die Pfarrei als Bauträger auftrete, könne mit einer Bezuschussung durch die Diözese gerechnet werden. Die förderfähigen Kosten werden auf 392 000 Euro geschätzt. Die staatliche Förderung liegt bei 40 Prozent, also rund 157 000 Euro. Der Zuschussanteil der Diözese beträgt knapp 63 000 Euro, der gemeindliche Anteil somit bei knapp 173 000 Euro. Der Rat entschied sich für Variante zwei und somit einem noch zu gründenden Bauausschuss der Pfarrei die Bauträgerschaft zu übertragen. In diesem Bauausschuss soll auch die politische Gemeinde vertreten sein. Allerdings, wies Bürgermeister Grossmann hin, werde der Bau wohl deutlich teurer werden, da noch mehrere, nicht zuschussfähige, Einrichtungen geplant seien.

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