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Vertrauen in die Führung

Die CSU Sinzing sah bei der Neuwahl keinen Grund zur Veränderung. Patrick Grossmann zog eine Erfolgsbilanz.
Von Dieter Waeber, MZ

Johann Pöhnl ist seit 40 Jahren dabei. Monika Wiesner hält seit 25 Jahren dem Ortsverband die Treue. Brigitte Kühbandner ist 20 Jahren engagiert.
Johann Pöhnl ist seit 40 Jahren dabei. Monika Wiesner hält seit 25 Jahren dem Ortsverband die Treue. Brigitte Kühbandner ist 20 Jahren engagiert. Foto: Waeber

Sinzing.Bei der Jahresversammlung des CSU-Ortsverbands Sinzing herrschte durchweg positive Stimmung, die sich auch in der Wiederwahl der Führungsriege widerspiegelte. Bei den Neuwahlen gab es nur eine Veränderung – das Wahlergebnis: Vorsitzender Patrick Grossmann, Stellvertreter: Josef Espach und Michael Zierer, Beisitzer Helmut Finkenzeller, Dominik Strumpler, Andrea Ramsauer, Franz Xaver Wiesner, Hans Griesbeck, Teresa Ehl .

Bürgermeister Patrick Grossmann freute sich als Vorsitzender über den auf 67 angewachsenen Mitgliederstand. Grossmann ließ in seinem Jahresrückblick die zahlreichen Investitionen der Gemeinde Revue passieren. Dazu gehörte das neue Seniorenheim, das sich bester Auslastung erfreue. Die Lebensqualität habe sich dadurch nochmals verbessert und werde sich weiter verbessern, prognostizierte Grossmann. Sinzing sei auf dem besten Weg, sich zur Vorzeigegemeinde im Landkreis zu entwickeln. „Auch immer mehr Firmen haben Lust, in Sinzing zu investieren“. Die Pro-Kopf Einkommensteuer-Quote sei die höchste im Landkreis, so Grossmann.

Die Gewerbesteuereinnahmen seien in den vergangenen vier Jahren um 60 Prozent gestiegen. Deshalb habe die Gemeinde ihre Schulden trotz hoher Investitionen um vier Millionen Euro reduziert und damit praktisch halbiert. Bei den Personalausgaben in der Verwaltung liege Sinzing mit rund 230 Euro pro Bürger um rund 30 Prozent unter dem Verwaltungsaufwand vergleichbar großer Gemeinden in Bayern. Unzufrieden sei er mit der Situation im Landkreis, so Grossmann. Er befürchte, die Personalaufstockung in der Kreisverwaltung werde für die Gemeinden langfristig viel Geld in Form erhöhter Kreisumlagen kosten.

Die Gemeinde wolle Grossmann zufolge die Ansiedlungsbedingungen für Betriebe weiter verbessern. Für das neu ausgewiesene Gewerbegebiet am Reitfeld gebe es zehn Interessenten. Es werde über zusätzliche Flächenausweisungen für Unternehmen nachgedacht. Der Gewerbesteuer-Hebesatz bleibe mit 320 Punkten unverändert.

Der Ortsverband blicke auf erfolgreiche Kommunalwahlen mit Zugewinn eines Sitzes im Gemeinderat und 82 Prozent für den Bürgermeister zurück, so Grossmann. (ldw)

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