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So geht „Urlaub dahoam“

Zehn Gemeinden positionieren sich als „Markenregion“ mit intakter Landschaft. Für Wanderer gibt es ein neues Schmankerl.
Von Resi Beiderbeck

Die zehn ILE-Gemeinden – hier bei der Vorstellung der neuen Wanderstrecke – haben sich für die gemeinsame Zukunft viel vorgenommen.
Die zehn ILE-Gemeinden – hier bei der Vorstellung der neuen Wanderstrecke – haben sich für die gemeinsame Zukunft viel vorgenommen. Foto: Beiderbeck/Beiderbeck

Brennberg.In Frauenzell trafen sich Vertreter von zehn Gemeinden zur Eröffnung des neuesten Goldsteig-Zubringers. Brennbergs Bürgermeisterin Irmgard Sauerer und ihre Wiesenter Kollegin Elisabeth Kerscher hatten das Vorhaben gemeinsam initiiert. Bevor man sich gemeinsam auf den Weg machte, um über das Birkleitenbachtal und den Dessgraben in Richtung Einsiedelei zu wandern, gratulierte Landrätin Tanja Schweiger zu dem gelungenen Projekt. Sie wünschte Glück und Erfolg bei der Umsetzung weiterer interkommunaler Pläne.

Gastronomie

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Nicht nur gemeinde-, sondern sogar landkreisübergreifend agiert die ILE Vorderer Bayerischer Wald, die nun mit Regionalmanagerin Lea Hildebrandt bestens aufgestellt ist. Als Vorsitzende des Zweckverbands hat Sauerer eine feste Vorstellung von der zukünftigen Vorgehensweise: „Mir ist es wichtig, alle Gemeinden einzubinden und allen Themen gegenüber aufgeschlossen zu sein“.

Aufgaben für Jahrzehnte

Die Aufgabenstellung ist gewaltig. In dem gemeinsam erstellten integrierten ländlichen Entwicklungskonzept (ILEK) sind genug Themen für Jahrzehnte formuliert worden. So kümmert sich die Gemeinde Wiesent schwerpunktmäßig um „Ressourcen schonen und sinnvoll nutzen“, während sich Zell federführend mit den Herausforderungen des demografischen Wandels beschäftigt. Weitere Themenfelder sind „Infrastruktur im ländlichen Raum“ unter den Fittichen der Gemeinde Bernhardswald, „Ortsentwicklung“ (Altenthann) oder „Regionale Wirtschaft“ (Wörth).

Freizeit

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In die Wälder, durch die Städte und an Burgruinen vorbei: Der Landkreis bietet idyllische Natur und Sehenswürdigkeiten.

Brennberg zeichnet für Tourismus, Naherholung, Kultur und Freizeit verantwortlich. Aufgrund der attraktiven Landschaft und der Vielzahl an kulturhistorisch interessanten Bauten verfügt das ILE-Gebiet über ein sehr gutes und ausbaufähiges Potenzial für Tourismus und Naherholung.

Der Goldsteig

  • Markierung:

    Für Zuwege ein blaues „S“ auf weißem Grund

  • Wanderkarte:

    Tourenportal Goldsteig; www.goldsteig-wandern.de

  • ÖPNV:

    RVV-Buslinie 37, RVV-Buslinie 5, Rufbuslinie 900

Die bisherige Projektentwicklung innerhalb der AG Vorderer Bayerischer Wald auf touristischer und kultureller Ebene verdeutlicht den hohen Stellenwert dieses Handlungsfeldes für die Region. Freizeit- und touristische Angebote sollen als weicher Standortfaktor sowohl für Einheimische, als auch für Besucher weiterentwickelt werden. „Als erstes Projekt wollen wir dieses Jahr gemeinsam mit den regionalen Akteuren den touristischen Prospekt der AG Vorderer Bayerischer Wald neu konzipieren und gestalten“, sagt Hildebrandt. Den eigens zu diesem Zweck veranstalteten Workshop betrachtet Vorsitzende Irmgard Sauerer als wichtiges Instrument: „Am 1. Mai wurden viele Bürgermeister- und Gemeinderatsposten neu besetzt. Jedes Gremium musste sich erst mal positionieren und überlegen, wie die gemeinsame Ausrichtung vonstattengehen kann“. Pfiffiger und moderner als in der Vergangenheit wolle man sich als Region künftig präsentieren, so Sauerer. Der neue Goldsteig-Zubringer sei jedenfalls schon mal ein guter Anfang.

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Ein Meilenstein

„Für uns ist damit ein seit vielen Jahren gehegter Wunsch in Erfüllung gegangen“, schwärmte Uwe Stanke. Der Wegemanager des Tourismusverbandes Ostbayern bezeichnete die Verbindung des Goldsteigs mit dem Donau-Panoramaweg als Meilenstein. Er bedankte sich herzlich bei den Wegepaten Josef Zeitler und Rupert Höcherl.

Mit dem neuen Wegeangebot werde „Urlaub dahoam“ noch attraktiver, freute sich Wiesents Bürgermeisterin Elisabeth Kerscher.

Dass zwei Gemeinden zusammen ein Projekt auf den Weg bringen, das sei nicht selbstverständlich, sagte Landrätin Tanja Schweiger. Sie lobte den kooperativen Weg, den die zehn Gemeinden eingeschlagen haben.

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