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Kinderbetreuung

Großes Interesse am Waldkindergarten

Das Montessori-Kinderhaus Sünching wächst. Die Planungen für das neue Projekt ab September sind schon weit gediehen.
Von Gabriele Thomann

Noch gibt es nur das Freigelände am Kinderhaus, bald soll ein Waldkindergarten kommen. Foto: Gabriele Thomann
Noch gibt es nur das Freigelände am Kinderhaus, bald soll ein Waldkindergarten kommen. Foto: Gabriele Thomann

Sünching.Träume umzusetzen, ist bei Montessori kein Fremdwort. Auf die Wünsche von Eltern und Kindern einzugehen, ebenfalls nicht. Im September 2016 eröffnete die Montessori Fördergemeinschaft Sünching und Umgebung in Sünching nach einer Rekordbauzeit das Kinderhaus, das mit 54 Kindern derzeit gut besucht ist. Jetzt ist das nächste Projekt in Planung: ein Waldkindergarten.

Montessori-Geschäftsführerin Sonja Hampel und Kinderhausleiterin Claudia Baron boten vor kurzem für alle Interessierten einen Informationsabend an. Die Nachfrage nach Kindergartenplätzen in Sünching ist hoch, 20 Eltern kamen zum Gespräch. Neben der Naturpädagogik komme im Kinderhaus auch der Montessori-Gedanke mit zum Tragen. „Wir wollen die Kinder aber auch optimal auf den nächsten Lebensabschnitt Schule vorbereiten“, sagte Claudia Baron. Der Naturraum biete mit seiner enormen Vielfalt in Struktur und Material nahezu unerschöpfliche Impulse und Möglichkeiten zum Spielen, Entdecken, Forschen, Lernen und Arbeiten.

Sechs Kinder wurden beim Informationsabend gleich für den „wachsenden Waldkindergarten“ vorab angemeldet. Der aktuelle Planungsstand ist, dass ein Sünchinger Landwirt 0,4 Hektar Wald und 0,2 Hektar Wiese für den Waldkindergarten zur Verfügung stellte. Die Grundstücke befinden sich zwischen Sünching und Geiselhöring am Waldrand, jedoch auf dem Gelände des ehemaligen Munitionsdepots, auf dem der Waldkindergarten der Gemeinde Sünching untergebracht ist. „Die Fläche ist nicht sehr groß, jedoch haben Baron von Hoenning O‘Carroll und die Kirche bereits Bereitschaft signalisiert, angrenzende Waldstücke mit zur Nutzung freizugeben“, informierten Hampel und Baron. Auch ein großer Bauwagen sei bereits gefunden worden und werde derzeit mit viel Liebe aufbereitet. Der Gemeinderat Sünching gab schon grünes Licht für den Montessori-Waldkindergarten. Das Kreisjugendamt hat einen Antrag zur Prüfung und Genehmigung erhalten, „damit dann alles perfekt ist“.

Die Betreuung der Kinder im Waldkindergarten würden Andrea Mosandl, die bereits Montessori-Erfahrung aus dem Kinderhaus hat, und Sozialpädagoge Bernhard Grundner jun. übernehmen. Die Gruppenstärke im Waldkindergarten könne auf bis zu 20 Kinder erweitert werden. Sonja Hampel und Claudia Baron wollen mit der neuen Einrichtung „viele Möglichkeiten für die Kinder, aber auch für die Familien“ anbieten. Dies beginne bei einer optimalen Betreuung und ende sicherlich nicht bei flexiblen Buchungszeiten. Hampel und Baron verwiesen auf nur 20 Schließtage im Jahr, flexible Buchungszeiten, Ermäßigung für Geschwister, Aufnahme in den Waldkindergarten ab drei Jahre sowie mögliche Nachmittagsbetreuung im Kinderhaus. Das ganze Projekt wird vom Team mit viel Herzblut angepackt.

Eckdaten zum Waldkindergarten

  • Rahmenbedingungen:

    Buchungszeiten, Kosten, Mittagessen sowie Ferien- und Notfallbetreuung sind geplant wie im Kinderhaus.

  • Beförderung zum Waldkindergarten:

    Busshuttle vom Kinderhaus zum Wald und zurück durch Montessori.

  • Betreuung:

    Erzieherin aus dem Kinderhaus und Sozialpädagoge. Das Montessori-Konzept und die Leitlinien gelten auch im Waldkindergarten. (ltg)

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